Studie: Neuronale Schäden am Hypothalamus als Grund für Fettleibigkeit
Neue Studien, die im "Journal of Clinical Investigation" nun veröffentlicht wurden, zeigen, dass bei Fettleibigkeit oftmals die Gehirnphysiologie um den Hypothalamus eine Rolle spielt. Sogar eine größere Rolle, als bisher vermutet.
Es konnte bewiesen werden, dass bei vielen fettleibigen Menschen neuronale Schäden, vor allem in der Region um den Hypothalamus, bestehen. Ebenso wurde gezeigt, dass fettes Essen Entzündungen hervorruft, die diese Schäden begünstigen.
Der Hypothalamus reguliert sowohl Hunger, als auch Durst, sowie Körpertemperatur und Schlaf. Wenn dieses System Störungen aufweist, kann man ein Hungergefühl haben, obwohl man gerade gegessen hat.