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Burkhard Hirsch: EMS ist zweite EZB, die Endloskredite ohne Sicherheiten vergibt

Der FDP-Abgeordnete Burkhard Hirsch warnt vor den Folgen des Europäischen Stabilitätsmechanismus. Der Fiskalpakt habe die EU bereits gespalten und werde am Ende den europäischen Gedanken zerstören. Der EMS sei für Deutschland eine extrem teure Angelegenheit, schon 2012 drohe ein erster Nachtragshaushalt.

Der EMS sei nicht durch die Maastricht-Verträge legitimiert, indem er de facto als zweite, politisch durch die Finanzminister der Eurostaaten gesteuerte EZB fungiere. Das Konstrukt könne Kredite in unbegrenzter Höhe generieren und ohne Sicherheiten austeilen. Als Folge werde der Sparanreiz der PIIGS-Haushalte gesenkt.

Schon die Gründung des EMS erfordere mit 700 Milliarden Euro 70 Mal mehr Gesellschaftskapital als die EZB, wobei den Schuldenstaaten Kapitaleinlagen zurückerstattet werden können. Derweil werde der IWF durch frische Milliarden als Instrument zur europäischen Fiskalpolitik missbraucht, solange der EMS noch nicht arbeite.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: FDP, EZB, Europäische Union, Hirsch
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

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28.12.2011 11:57 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Burkhard Hirsch weiter: Schon die EZB-Eurorettungspolitik entwickele sich zum Desaster: Bislang seien über 200 Milliarden Euro für Schrottpapiere aufgewendet und 500 Milliarden zu einem 1% Spott-Zinssatz ausgegeben worden. So etwas habe es in der Geschichte europäischer Banken noch nie gegeben. Er sei neugierig, wie sich diese Geldschwemme auf die Stabilität des Euros auswirken werde. Auch die Rettung Griechenland werde mindestens 400 Milliarden Euro verschlingen.

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