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Forscher entdecken: Sklavenhandel brachte den Malaria-Erreger nach Südamerika

Wissenschaftlern gelang es nun eine langjährige Kontroverse zu klären. Nämlich wann der Malaria-Erreger von Afrika nach Südamerika kam. Bisher wurde gerätselt, ob dies während des Sklavenhandels von Afrika nach Südamerika geschah oder es einen weit älteren Ursprung hat.

Ein Forscherteam der Universität Montpellier untersuchte mehrere infizierte Blutproben und analysierten die genetische Verwandtschaft der enthaltenen Erreger. Die Proben stammten aus Afrika, Südamerika, Südostasien und dem mittleren Osten.

So stellten sie fest, dass der Erreger "Plasmodium falciparum" afrikanischen Ursprungs ist. Ebenso fanden sie in Südamerika zwei genetische Hauptstränge des Erregers. Die Forscher vermuten nun, dass der Malaria-Erreger durch den Sklavenhandel nach Südamerika kam.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Forscher, Erreger, Malaria, Sklave, Südamerika
Quelle: derstandard.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2011 10:01 Uhr von architeutes
 
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Zur Zeit breitet sich der Erreger auch langsam in unsere Breiten
aus , man vermutet entlang der Autobahnen .

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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28.12.2011 10:38 Uhr von Strassenmeister
 
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@ spencinator78: Entdecken oder Vermuten?Das ist ein großer Unterschied,oder?
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28.12.2011 10:54 Uhr von spencinator78
 
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@Strassenmeister: Das stimmt! Entdeckt haben sie es anhand der Gene, jedoch kann man den Rest nur vermuten ;-)
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28.12.2011 12:47 Uhr von Urrn
 
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@architeutes: Zur Zeit? Malaria gab es in den Gebieten der südwestdeutschen Rheinauen bereits vor über 150 Jahren. Erst mit der Begradigung des Rheins und der einhergehenden Austrocknung der Auenwälder ist der Erreger dort heute quasi ausgestorben.

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