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Studie: Vorname bestimmt die Zuordnung positiver Eigenschaften

Der Psychologe Jochen Gebauer und sein Team von der Humboldt-Universität in Berlin haben sich einmal mit der Frage beschäftigt, inwiefern der Vorname über Erfolg oder Misserfolg auf einer Datingbörse im Internet entscheidet. Kevin und Mandy stehen im Ranking der unbeliebtesten Namen ganz oben.

Bereits im Jahr 2009 hatte eine Oldenburger Wissenschaftlerin ein ähnliches Experiment mit Schulkindern gemacht. In beiden Fällen sollten die Probanden nur die Vornamen beurteilen, allerdings bezog sich die frühere Untersuchung auf die Leistungsstärke von Schulkindern, nicht die Onlne-Flirtchancen.

Deutlich besser schnitten eher unauffällige Namen ab, wie zum Beispiel Hannah oder Alexander. Ihnen schrieben Datingsurfer und Lehrer aufgrund ihres Vornamens positivere Eigenschaften zu. "Negative Namen" hingegen provozieren schlechte Erfahrungen mit negativen Konsequenzen, so die Forscher.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Internet, Studie, Dating, Vorname, Zuordnung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2011 08:52 Uhr von Rheinnachrichten
 
+3 | -1
 
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"Kevin allein ....."
Eine interessante Studie und ein mega-geiler Aufmacher der Süddeutschen.

Inwiefern jetzt Mamas und Papas - gemeinhin auch als "Vorwuchs" bezeichnet - zu den Lenanen und Lukassen der unendlichen Liste greifen, um dem Nachwuchs einen Namen zu geben, bleibt abzuwarten.

Kevin und Mandy sind jedenfalls "No-Go"s. Vielleicht kommt ja auch irgendwann die Zeit von Waldemar & Waltraud wieder. Wer weiß...
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28.12.2011 09:02 Uhr von Didatus
 
+11 | -1
 
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Ja ja: Vorurteile müssen gepflegt werden ...
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28.12.2011 09:40 Uhr von harros
 
+3 | -4
 
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namen und für sowas wird Geld verschleudert.
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28.12.2011 09:49 Uhr von Alice_undergrounD
 
+7 | -1
 
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lol: musste schon bei der überschrift an kevin denken :D
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28.12.2011 09:59 Uhr von Bender-1729
 
+3 | -1
 
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@ franz.g: Es ist aber nunmal so, dass bestimmte Namen in bestimmten Sozialschichten beliebter sind als andere.

So wirst du in einer Familie mit hohem Bildungsstandard mit großer Wahrscheinlichkeit weniger häufig eine "Mandy" oder "Cindy" antreffen als in einer bildungsärmeren Familie. Ist nunmal leider Fakt.

Und wenn man das ganze von der Seite betrachtet, dann stimmt die Studie wieder. Der Name ist zwar nicht für die soziale Einstufung des Trägers verantwortlich, aber die soziale Einstufung des Trägers ist für den Namen verantwortlich. So herum wird nämlich ein Schuh aus der Sache.

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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28.12.2011 10:13 Uhr von Akaste
 
+1 | -2
 
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Selten so einen Schwachsinn gehört, aber wundert mich in Zeiten in denen sich mit irgendwelchen Handyapps Geld verdienen lässt, die die Chancen einer Beziehung anhand der Vornamen ausrechnet.
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28.12.2011 14:02 Uhr von sicness66
 
+2 | -2
 
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Die Studie zeigt: etwas ganz anderes als ihre eigene Intention: Nämlich die Oberflächlichkeit und Voreingenommenheit unserer Gesellschaft. Ein Stück weit haben auch die Medien dazu beigetragen, diesen Hype der Ronnys und Mandys zu forcieren. In der nächsten Generation werden es dann ganz andere Namen sein. Insgeheim hoffe ich dann auf Anna und Christian :p

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