50 Prozent der Beschäftigten gehen vorzeitig in den Ruhestand
Im Jahr 2010 sind einer aktuellen Statistik der Deutschen Rentenversicherung zufolge, rund 50 Prozent aller Erwerbstätigen vor Erreichen des Ruhestandsalters aus dem aktiven Erwerbsleben ausgeschieden. Das ist ein neuer Rekordwert seit Beginn der Aufzeichnungen.
Im vergangenen Jahr kamen rund 674.000 neue Versicherte als Zahlungsempfänger der gesetzlichen Rentenversicherung hinzu. Knapp 320.000 oder 47,5 Prozent nahmen dabei Abschläge in Kauf. Die monatliche Kürzung durch den vorzeitigen Ruhestand beläuft sich auf durchschnittlich 113 Euro.
Noch eklatanter ist die Situation bei Beziehern einer so genannten Erwerbsminderungsrente. 96,3 Prozent der rund 183.000 neuen Bezieher dieses Ruhegeldes mussten Einbußen hinnehmen. Gewerkschaften und Sozialverbände befürchten weitere Verschärfungen. 2012 beginnt die Umsetzung der Rente ab 67.