Weltweiter Handystandard GSM ist leicht zu hacken
Auf einer Berliner Hacker-Konferenz hat sich Karsten Nohl von der Sicherheitsfirma Security Research Labs zu den Risiken des weltweit dominierenden Handystandards GSM geäußert. Möglicherweise droht schon bald eine Angriffswelle, denn geschätzte 75 Prozent der weltweiten Mobilfunknutzer senden über GSM.
Die Möglichkeit Handynetze zu knacken, ist allerdings nicht neu, räumt der Experte ein. Allerdings habe sich die Dimension eines möglichen "Hacks" verändert. Innerhalb kürzester Zeit ist so eine gezielte "Kaperung" hunderttausender mobiler Endgeräte möglich, erklärt Nohl.
Bei seinen Recherchen rund um das Thema Netzsicherheit vergab er lediglich der Deutschen Telekom und dem französischen Mobilfunkbetreiber SFR gute Noten. Insgesamt untersuchte das Unternehmen die Netzsicherheit von 32 Telekommunikationsanbietern in elf Ländern.