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28.12.11 07:07 Uhr
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US-Elite-Universität Berkeley geht das Geld aus

Die Universität Berkeley/Kalifornien bildet mit Harvard und Stanford das Spitzentrio der bekannten akademischen Eliteschmieden. Auch wer nicht so gut finanziell situiert ist, kann dort studieren. Doch der Universität geht das Geld aus.

Die Zeitung "Washington Post" warnt vor einem "historischen Einbruch". Grund ist die Reduzierung der staatlichen Fördergelder. Mehrere Universitäten wie zum Beispiel die University of Virginia und University of Michigan haben im Vergleich zu 1991 heute drastisch weniger staatliche Zuschüsse.

Das meiste Geld bezieht Berkeley aus zweckgebundenen Spenden. Die Gelder dürfen meist nicht der Lehre zugute kommen. Die Zeitung mutmaßt, dass schon in wenigen Jahren die Studiengebühren von 12.000 auf 22.000 US-Dollar steigen könnten. Die US-Unis verloren auch in der Finanzkrise viel Geld.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Freizeit / Bildung
Schlagworte: Spende, Kalifornien, Universität, Elite, Studiengebühr
Quelle: www.spiegel.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Die Elite-Unis haben doch erst die Verursacher ihres eigenen Schicksals ausgebrütet. Quasi Jurassic Park gespielt und hinterher wundern sie sich, wenn die eigenen Dinos Amok laufen.

Die Manager von Hedge Fonds und Private Equity-Gesellschaften stammen meist von Harvard & Co. Die Manager von Lehman auch.

Vielleicht sollte die Lehre mal reformiert werden. Mehr Wirtschaftsethik, mehr Soziale Marktwirtschaft. Dann fließen vielleicht auch die Alumni-Spenden kontinuierlicher.
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen @no_trespassing   
 
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28.12.2011 08:06 Uhr von hoenipoenoekel
Was für ein Utopist du doch bist."Mehr Wirtschaftsethik, mehr Soziale Marktwirtschaft".
Für so einen "Komidreck" ist doch kein Amerikaner zu begeistern!
Wenn ein Amerikaner Gott sagt, dann meint er Geld und Gier, alles andere ist wie gesagt "Komidreck"!
Kommentar ansehen Auch wenn   
 
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28.12.2011 08:51 Uhr von Delios
die Berkeley Universität zwar sicher bekannt ist, würde ich neben Stanford und Harvard eher noch Yale nennen als das Top-Trio der US-Universitäten.
Kommentar ansehen Hatte man sich....   
 
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28.12.2011 08:54 Uhr von ROBKAYE
...an einer der Universitäten nicht mit den finanziellen Überschusspolster an der Börse spekuliert und dann kam der Lehman-Crash? Ich meine, ich hätte da mal so etwas gelesen... dass denen nun das Geld ausgeht, wäre dann verständlich... kann es nicht auch gut sein, dass die US Bürger pleite sind und sich niemand mehr die horrenden Kosten für das Studium leisten kann?

Vermutlich platzt nun nach der Kreditkarten-Blase die Studiengebühren-Kreditblase. Die meisten Studienanfänger müssen sich vor Beginn des Studiums für die Gebühren richtig übelst in Schulden stürzen und bei der wirtschaftlichen Lage wird kaum noch ein Student, oder Ex-Student im Stande sein, seine Schulden abzustottern...

Und dann werden die nächsten 100te Milliarden den "notleidenden Kreditinstituten" in den Rachen geworfen.

Habt ihr übrigens gehört, dass die EZB seit gestern für 1% Zins beliebig hohe Kredite und bis zu einer Laufzeit von 3 Jahren an europäische Großbanken vergibt, damit diese aufgrund der Krise keine Kreditklemme auslösen? Und was machen unsere schlauen Bankster? Sie leihen sich das Geld bei der EZB, kaufen damit europäische Staatsanleihen strauchelnder Staaten auf und hinterlegen diese als Sicherheit bei der EZB und kassieren die fetten Zinsen ;-))

Das ganze Risiko liegt bei der EZB (also bei uns!) und die Banken sind fein raus wenn es knallt ... ist DAS NICHT GENIAL!? Ich schätze, so offensichtlich und vorsätzlich ist bis jetzt noch kein Bürger der EU um sein Geld gebracht worden... Ein Handtaschendieb kommt bei Wiederholungstat ein paar Monate in den Knast. Von den Banken, die uns seit Jahren von Kopf bis Fuß bescheissen, kommt kein Verantwortlicher in den Knast... und warum? Seht selbst:

Mario Draghi (Chef der EZB) = Goldman Sachs Berater für Europa

Mario Monti (Neuer Regierungschef Italiens) = Ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Goldman Sachs London

Josef Ackermann (Chef der Deutschen Bank) = politischer Berater der EU und der Bundesregierung in Finanzfragen

...

Wer noch hofft, dass diese Krise für uns alle gut ausgeht und die Politik alles tun wird um den Michel aus der Krise zu führen, der sollte diesen Gedanken ganz schnell zu den Akten legen. Wir alle liegen gerade auf der Schlachtbank und Goldman Sachs (USA) schießen aus allen Rohren und setzen alles daran um den Euro zu vernichten und die Europäer zu enteignen um den Dollar zu stützen... und der Chefbanker Europas ist ein Trojanisches Pferd von Goldman Sachs ;-) ... besser kann es nicht laufen... Alles nur Verschwörungstheorie??? Jetzt sicher nicht mehr...

@Autor: Träum mal weiter ;-) Die einzige, wahre Lösung des Problems ist die Abschaffung des Zinses, die Verstaatlichung der Kreditinstitute, Abschaffung der Spekulation und eine Währung, die, wenn sie nicht wieder ausgegeben wird, ihren Wert verliert um das Geld in Bewegung zu halten... alles andere ist Mumpitz...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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28.12.2011 13:28 Uhr von globi123
Bankster gehen ohne Plan nicht mal pissen - daher kannste davon ausgehen, dass dieses inszenierte Chaos an den Finanzmärkten zum System gehört!

(1) Die EU rettet jede Großbank, egal weshalb sie gerettet werden muss!

(2) Die EU-Krise ist eine perfekte Ablenkung für die USA und ihre eigene Schuldenkrise!

(3) Die EU hört auf Merkozy und Sarkozy hört auf Merkel und Merkel den Maschmaier-Klon Ackermann!

(4) Das "viele" Geld was in das System gepumpt wurde, muss irgendwo angelegt werden, um die Kreditzinsen zu bedienen - und verursacht auf diese Weise "Investitions-Blasen"! Nehmen wir mal dieses Bauprojekte in Dubai - es sind Städte im "Sand" entstanden - die Wohnungen wechseln im Wochentakt die Besitzer, die Preise steigen und real sind gerade einmal 3% der "Wohnungen" bewohnt. Eine Geisterstadt die als Spekulationsobjekt herhalten muss.

(5) Der 500 Millairden-Tender ist übrigends bereits vor einer Woche herausgegeben worden, nicht erst gestern und das "kranke" daran ist, dass bereits gleich viel Geld bei der EZB gelagert ist - d.h. irgendwie muss im Markt jetzt eine weitere Billion Euro "geparkt" oder investiert werden. Das wird ganz schön hässlich, wenn da ne Blase platzt.

[ nachträglich editiert von globi123 ]

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