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Opfer des Nazi-Terrors: Berliner Gedenkstätten mit neuen Besucherrekorden

Die Berliner Gedenkstätten, die an die Gräueltaten der Nationalsozialisten erinnern, verzeichneten im abgelaufenen Jahr 2011 neue Besucherrekorde. So kamen in die Ausstellung "Topographie des Terrors" in Kreuzberg rund 800.000 Besucher.

Das sind 60 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr. Das Holocaust-Mahnmal und der unterirdische "Ort der Information" kamen erneut auf 460.000 Besucher.

Die im Bendlerblock beheimatete Gedenkstätte Deutscher Widerstand kann ebenfalls einen neuen Besucherrekord vermelden. Dorthin kamen 4,5 Prozent mehr Gäste. Insgesamt waren es 120.000 Besucher.


WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Opfer, Nazi, Gedenkstätte, Besucherrekord
Quelle: www.morgenpost.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2011 12:37 Uhr von Rechthaberei
 
+7 | -3
 
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Immer weiter in der Vergangenheit,: immer mehr Schulklassen.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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27.12.2011 12:51 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+3 | -10
 
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Den Opfers des Nazi-Terrors muss man nicht ausschließlich in Berlin gedenken, sondern überall in Deutschland. Während Berlin vollgestopft ist mit derartigen Gedenkstätten, finden sich in vielen deutschen Städten keine oder zumindest kaum Gedenkstätten für die Opfer der Nazi-Verbrechen.

Warum ist das so? Na, weil man Touristen aus dem Ausland zeigen will, wo Deutschland steht mit seiner Aufarbeitung und seiner Reue. Zu behaupten, diese Gedenkstätten seien errichtet worden, um den Opfern zu gedenken, ist scheinheilig.
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27.12.2011 14:17 Uhr von architeutes
 
+3 | -0
 
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Die Ursache aller Probleme ist und war immer schon, das Problem, das es laut
Politik keine Probleme gibt . Das bescherte uns die RAF und
nun die rechte Zelle .Laßt die Leute reden , hört zu denkt ,nach , und gebt nicht so viel um die Meinung des Ausland"s. Dort hat man eh immer die selbe Meinung von
uns . Das ist leicht gesagt , aber vieleicht mal ne Lösung ,
mit der alle leben können.
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29.12.2011 10:51 Uhr von mort76
 
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schlimm das ist schon äußerst schlimm, daß man in seiner Schulzeit dazu gezwungen wird, sich mit der Vergangenheit des eigenen Landes zu beschäftigen. Schlimm.
Alles andere macht man in der Schule freudestrahlend und freiwillig!
Stattdessen sollten lieber Handykurse oder ein Ausflug zu "DSDS" angeboten werden, damit die Blagen mal wirklich was dazulernen...aber so einen peinlichen, verlorenen Krieg- den kann man den Jugendlichen echt nicht zumuten. Ist ja auch unwichtig.

(Also, wir waren in Auschwitz und auf der Wolfsschanze, und das war beides tatsächlich sehr interessant...und beides liegt nicht in Berlin).

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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03.01.2012 00:28 Uhr von kxell2001
 
+0 | -0
 
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@1984: Indeed ;-)

Hauptsache es bleibt etwas hängen. Geschichte lernt man halt nie aus. Der Großteil der japanischen Bevölkerung z.B. glaubt ja immer noch, dass sie die einzigen Opfer während des Pazifikkrieges waren..... Mahnmale gibts dort nur in Hiroshima und Nagasaki, und dass sie mal 10 Mio Chinesen abgeschlachtet haben findet man in keinem Geschichte-Lehrbuch........

In einer Sache sind wir Deutschen halt Top: Aufarbeitung der Vergangenheit.

[ nachträglich editiert von kxell2001 ]

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