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Ex-Profi Olaf Bodden: "Chronisches Erschöpfungssyndrom" macht sein Leben zur Hölle

Der Ex-Fußball-Profi Olaf Bodden ist gesundheitlich schwer angeschlagen und hat seinen Lebensmut verloren. Bodden leidet seit Jahren an der Immunkrankheit CFIDS "Chronisches Erschöpfungssyndrom". Er fühlt sich im dauerhaften Zustand einer schweren Grippe.

Nun bereitet ihm zudem die Krankenkasse reichlich Ärger. Sie zahlte Bodden bisher kein Geld aus. Der ehemalige Profi sitzt bereits auf 50.000 Euro Therapiekosten. Laut Krankenkasse gehöre er zu einem Psychiater.

"Ich kann keine zehn Minuten spazieren gehen, ohne dass es mir hundeübel wird. Die Sonne muss ich sowieso meiden. Ich habe keine Freude mehr am Leben. Ich bin eingesperrt in meinem Körper und merke, wie der Körper zugrunde geht", sagte Bodden.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Leben, Profi, Hölle, Erschöpfungssyndrom
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2011 22:51 Uhr von sportmarie
 
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nicht die psyche, sondern ärztliches versagen! wenn es die psyche wäre, dann wäre herr bodden sicherlich froh.

das chronische erschöpfungssyndrom (CFS) oder - wie es besser heissen sollte: myalgische enzephalomyelitis (ME) hat mit einer psychischen erkrankgung leider rein gar nichts zu tun! es ist eine sehr schwere neuroimmunologische erkrankung!

man würde auch keinen aids-patienten zum psychiater schicken, damit er diesen heilt! ebenso kann ein psychiater keine fraktur durch besprechen heilen!

es gibt zu CFS über 5000 internationale studien, die es nur leider nicht durch den deutschen mediziner- u. versicherungsdschungel schaffen. hier herrscht immer noch der irrglaube, cfs lasse sich nicht beweisen! dabei sind seit jahrzehnten die blutparameter bekannt, die bei den erkrankten auffällig sind. man müsste sich dazu nur mal mit der materie auseinandersetzen, damit hapert es aber in diesem land leider sehr! die fakten ignoriert man systematisch, stattdessen verweist man an einen psychiater, wenn man nicht weiter weiß. wie früher, als man multiple sklerose von medizinerseite als hysterisches leiden bezeichnete...

alles gute, herr bodden! irgendwann einmal wird hoffentlich auch in den köpfen der deutschen ärzte eine lampe angehen... ich hoffe, sie werden sich dann genau so entschuldigen, wie es der gesundheitsminister in norwegen kürzlich bei den cfs-patienten in seinem land getan hat.
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27.12.2011 23:01 Uhr von sportmarie
 
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CFS/ME - Skandal im Medizinerdschungel ! http://www.lost-voices-stiftung.org/... (hier sollte man sich erst einmal über diese erkrankung informieren, bevor man unangebrachte kommentare abgibt)




[ nachträglich editiert von sportmarie ]

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