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Globale Kehrtwende: 2020 liegen die fünf größten Volkswirtschaften außerhalb Europas

Das Centre for Economics and Business Research (CEBR) ist ein so genannter Think Tank. In einer aktuellen Studie haben die Analysten des CEBR errechnet, dass Brasilien inzwischen auf Nummer sechs unter den größten Volkswirtschaften aufgestiegen ist.

Damit hat der bevölkerungsreichste Staat in Südamerika das Königreich Großbritannien überholt. Und der Trend wird weitergehen. Für die Experten des Wirtschaftsinstituts ist dies Teil einer "globalen Kehrtwende" und damit einer Umverteilung, die nicht alleine in Ost-West-Richtung zu beobachten sei.

Für Douglas McWilliams sind Produzenten von Grundnahrungsmitteln und Energie Gewinner der Weltwirtschaft. Brasiliens Wirtschaft wächst 2010 um 7,5, in diesem voraussichtlich um 3,5 Prozent. 2020 soll nach derzeitigen Berechnungen kein EU-Staat mehr zu den fünf größten Volkswirtschaften gehören.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Europa, Kehrtwende, Volkswirtschaft
Quelle: www.zeit.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2011 08:33 Uhr von Rheinnachrichten
 
+0 | -7
 
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Eine interessante Studie für all diejenigen, die sich nach nationalstaatlicher Abschottung sehnen und die Globalisierung rundweg ablehnen, weil sie ihr nur Probleme zuordnen.

Brasilien, China, Indien und so manch anderer Tiger lässt aber nun mal nicht samt seiner zweieinhalb Milliarden Menschen wegdiskutieren.

Der Druck von außen ist da und er wird nicht geringer:

http://www.youtube.com/...
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27.12.2011 08:42 Uhr von erw
 
+4 | -3
 
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dass europa auf dauer aus dem rennen fällt konnte sich jeder denken, der wusste, dass aufstrebende (exkolonial)staaten mehr rohstoffe haben und deren bevölkerung wächst. da kommt das kleine von meeren und ozeanen umschlossene europa nicht wirklich gut weg. das war nur eine frage der zeit. wenn die rohstoffe hier fehlen, knowhow kann man erforschen/klauen, menschen ersetzen. die dienstleistungsausrichtung wird irgendwann nicht mehr so gefragt sein usw.

unser abstieg wird kommen. wann, das ist wohl die frage, die man sich seit ein paar jahrzehnten stellt.
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27.12.2011 08:51 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
+5 | -1
 
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dann bin ich aber mal gespannt ob man uns dann genauso helfen wird, wenn es soweit ist, wie wir diesen ländern geholfen haben...
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27.12.2011 09:17 Uhr von Decment
 
+5 | -2
 
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"geholfen": das sieht man in diesen ländern aber meistens ganz und garnicht so.



Und ich sage trotzdem wird es uns besser gehen als den Menschen in diesen Ländern. Wir haben einfach keine 1,3 Milliarden Einwohner wie China oder 195 Millionen wie Brasilien. Würde man die EU als ganzes sehen würde das schon wieder anders aussehen.
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27.12.2011 09:19 Uhr von syndikatM
 
+2 | -0
 
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schon klar.
mir werden schließlich nicht schlauer als andere kontinente, wenn hier 2020 der anteil an nicht-europäern genauso groß ist wie in den anderen kontinenten selbst. dann zählt nur noch die masse.
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27.12.2011 10:14 Uhr von helomoto5
 
+1 | -2
 
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heeeey,was ist mit der Türkei??!! Die ist doch bereits seit 10 Jahren stärkste Macht der Welt....??!!
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27.12.2011 11:23 Uhr von Finalfreak
 
+3 | -0
 
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Was nur mit Deutschland passiert: Wir waren das aufstrebendste Land der Erde, haben soviele nützliche und wichtige Sachen erfunden.
Wir hatten die klügsten Köpfe hier und nun ist alles Schall und Rauch.
Ich frage mich wirklich, was ist nur passiert?
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27.12.2011 12:31 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -0
 
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Beim BSP pro Kopf ist Brasilien immer noch ärmlich: und das insbesondere im Nordosten des Landes.
Das Strukturproblem des Westens beziehungsweise des Modernen Kulturkreises könnte auch gelöst werden:

http://kinderkriegen.blogspot.com/


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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27.12.2011 14:00 Uhr von aballi1
 
+0 | -0
 
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Deutschland pumpt trotzdem noch jedes Jahr Millionen an "Entwicklungshilfe" nach China. Das ist genauso, als würde ich einer Konkurrenzfirma Geld geben damit die in neue Maschinen investieren können. Aber wenn in den Ländern die Gewerkschaften mal nach oben kommen und die Löhne auf unser Niveau steigen, ist es schnell aus mit dem Wachstum. Sieht man ja bei uns.

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