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Asiatische Großmächte suchen den Schulterschluss

Mit einem Finanzabkommen zwischen den vormals rivalisierenden asiatischen Großmächten Japan und China wollen beide Staaten ihre Zusammenarbeit vertiefen. Geplant ist ein Währungspakt mit anderen Regeln für den bilateralen Handel sowie ein atomwaffenfreies Korea.

Das geplante Abkommen zielt vor allem auf die Rolle des US-Dollars. Der war bisher Verrechnungswährung für den größten Teil der Handelsströme zwischen den beiden Nationen, nach einem Zeitungsbericht für rund 60 Prozent. Die dadurch verursachten Kosten sollen mit dem neuen Abkommen deutlich reduziert werden.

Das neue Abkommen sieht nun die Möglichkeit vor, die beiden Landeswährungen direkt zu tauschen beziehungsweise zu verrechnen. Damit würde zugleich die Bedeutung der chinesischen Währung Yuan erheblich aufgewertet, zu Lasten des US-Dollars.


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, China, Japan, Macht, Asien
Quelle: www.spiegel.de

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26.12.2011 19:57 Uhr von Rheinnachrichten
 
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Da müssen die US-Ratingagenturen sich nun aber mal ganz zügig nach Osten umschauen. Wer weiß: Vielleicht schaffen sie es ja auch hier, mit politisch gelenkten Analysen Unruhe in etwas hineinzubringen, was ohne ihr Zutun deutlich weniger stressig abgelaufen wäre.

Aber es dürfte eher so wie beim Boxen sein. Ein angezählter Gegner ist unberechenbar. Mir macht große Sorge, ob der Multilateralist Obama nicht schon bald von einem Unilateralisten abgelöst wird.

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