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Biografie des Bibelfälschers aus dem 19. Jahrhundert erschienen

Der Buchautor Rüdiger Scharper hat eine Biografie über einen der wohl schillernsten Fälscher des 19. Jahrhunderts veröffentlicht. Konstantin Simonides gilt in Fachkreisen als einer der erfolgreichsten Fälscher antiker Kostbarkeiten. Sein Lebenswerk soll bis zu 3.000 Fälschungen umfassen.

"Die Odyssee des Fälschers", so der Titel des Buches, beschreibt ein Leben, das selbst bei den Rahmendaten unklar bleibt. So steht weder das exakte Geburts- noch das genaue Todesdatum des genialen Fälschers fest. Auch um den Ort seiner Geburt gibt es unterschiedliche Aussagen.

Mit 16 Jahren ins Kloster verbannt, erlernte der talentierte Plagiator die hohe Kunst des Nachmachens. 1848 gelang ihm der Durchbruch. Angeblich hatte er Manuskripte griechischer Klassiker gefunden. Dabei hatte er die alten Papyrusrollen selbst bemalt. Sogar eine Bibelabschrift fertigt er an.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Jahrhundert, Biografie, Bibel, Fälscher
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2011 19:47 Uhr von Rheinnachrichten
 
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"Seine bekanntesten Fälschungen haben inzwischen Eigenwert. Er war seiner Zeit voraus. Vielleicht wäre er heute Banker geworden", so der Schlusssatz des Artikels.

Nach dem Kölner Kunstfälscherprozess, bei dem die Angeklagten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurden, dürfte neben der finanziellen Schädigung auch ein anderer Aspekt eine Rolle gespielt. Die Sammler und Kunsthistoriker dürften wohl auch beleidigt gewesen sein, dass sie von anderen nach Strich und Faden vorgeführt wurden.
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27.12.2011 03:35 Uhr von d1pe
 
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Irgendwie ist die Hälfte der News auf zu Guttenberg zugeschnitten. Der arbeitet zwar noch an seinem Lebenswerk, kommt aber sicher irgendwann an die 3.000 Fälschungen ran.

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