Schokolade und Fastfood doch keine "Nervennahrung"
Die Wiener Buchautorin Ingrid Kiefer hat in einem Zeitungsinterview vor zu viel Schokolade in Stresssituationen gewarnt. Die vermeintliche Nervennahrung ist nämlich alles andere als leistungsfördernd, behauptet die Ernährungsexpertin.
So bieten Schokolade und Fastfood-Produkte zwar durch ihren hohen Anteil an so genannten Einfachzuckern die zeitnahe Produktion des "Glückshormons" Serotonin. Doch dieser Zustand hält meist nur kurz an, da der Körper anschließend schnell wieder abfällt. Die Folge: Müdigkeit.
Stattdessen rät die Expertin zum Verzehr von Obst und Gemüse sowie anderen Lebensmitteln mit komplexen Kohlenhydraten. Hier sind die Verdauungsorgane länger mit der Aufspaltung der Nährstoffe beschäftigt. Als Geheimtipp werden Erdbeeren, Kiwis (viel Vitamin C) sowie Bananen (Tryptophan) empfohlen.