Im Rhein lagern geschätzt 500 Tonnen Gold - die Förderung hat schon begonnen
Schon die Nibelungensage erwähnte Rheingold. Der Zementkonzern Holcim hat bereits mit der Förderung begonnen. Abgebaut wird goldener Rheinsand, der dann zu Nuggets geformt wird. Der Abbau sei lohnend und die Konkurrenz ist aufmerksam geworden.
Die Goldgewinnung ist mühselig. Erst müssen Tonnen an Rheinkies gesiebt werden, dann geht es ans Rütteln, Zentrifugieren und Waschen. Ein paar wenige Goldkörner bleiben dann übrig. Innerhalb von wenigen Wochen erhält man Nuggets von 300 Gramm Gewicht, die ungefähr 15.000 Euro derzeit wert sind.
Die Förderung wurde methodisch verfeinert, indem man Seifenlauge beimischte und die Goldplättchen am Schaum anhaften. Wieviel Gold im Rhein liegt ist unklar. 1927 lag eine wissenschaftliche Schätzung bei 52 Tonnen, heutige Analysen vermuten gar 500 Tonnen des wertvollen Edelmetalls.