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26.12.11 18:19 Uhr
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Im Rhein lagern geschätzt 500 Tonnen Gold - die Förderung hat schon begonnen

Schon die Nibelungensage erwähnte Rheingold. Der Zementkonzern Holcim hat bereits mit der Förderung begonnen. Abgebaut wird goldener Rheinsand, der dann zu Nuggets geformt wird. Der Abbau sei lohnend und die Konkurrenz ist aufmerksam geworden.

Die Goldgewinnung ist mühselig. Erst müssen Tonnen an Rheinkies gesiebt werden, dann geht es ans Rütteln, Zentrifugieren und Waschen. Ein paar wenige Goldkörner bleiben dann übrig. Innerhalb von wenigen Wochen erhält man Nuggets von 300 Gramm Gewicht, die ungefähr 15.000 Euro derzeit wert sind.

Die Förderung wurde methodisch verfeinert, indem man Seifenlauge beimischte und die Goldplättchen am Schaum anhaften. Wieviel Gold im Rhein liegt ist unklar. 1927 lag eine wissenschaftliche Schätzung bei 52 Tonnen, heutige Analysen vermuten gar 500 Tonnen des wertvollen Edelmetalls.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft / Rohstoffe
Schlagworte: Gold, Rhein, Förderung, Abbau
Quelle: wirtschaft.t-online.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+10 | -15
 
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Deutschlands Goldader :-) .
Vielleicht finden wir auch noch irgendwo große Ölquellen. Trotzdem ist es vergleichsweise nicht wirklich viel. Deutschland hortet ca. 3600 Gold in den Zentralbanken. Also selbst wenn alles aus dem Rhein geholt würde, stiegen die Bestände nur um ein Siebtel.

Und außerdem ginge es alles für die Eurorettung drauf.
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen mann   
 
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26.12.2011 19:22 Uhr von azru-ino
ist doch klar dass er 3600 Tonnen Gold meinte. Kann doch mal passieren, dass man einzelne Wörter vergisst.
Kommentar ansehen @DefPunk   
 
+7 | -25
 
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26.12.2011 19:22 Uhr von no_trespassing
Kommentar ansehen Gold gibts in vielen Flüssen   
 
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26.12.2011 19:43 Uhr von Arra
Auch im Vogtland gibt es viel Gold in Flüssen, so zum Beispiel in der Göltzsch, siehe Bericht unter http://www.alte-kiehvotz.de/...
Kommentar ansehen Wenn ich mir die News anschaue   
 
+4 | -4
 
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26.12.2011 19:57 Uhr von Zeus35
dann kann ich einfach nicht glauben, dass sich das lohnt.

Intensiver Maschineneinsatz auf dem Wasser, mit dem entsprechenden Personal, Energiekosten und den anderen Abgaben einer Firma, über einige Wochen bringt dann Gold für 15000 Euro.

Ist ja geradezu lachhaft, dass das profitabel sein soll.

Da verdienen ja die meisten Dönerbuden mehr.

[ nachträglich editiert von Zeus35 ]
Kommentar ansehen "Gold im Überfluss"   
 
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26.12.2011 19:59 Uhr von MC_Kay
Da bekommt der Satz "Gold im Überfluss haben" eine ganz neue Bedeutung :D

@News.
"Die Förderung wurde methodisch verfeinert, indem man Seifenlauge beimischte und die Goldplättchen am Schaum anhaften."

Super.
Ist die Seifenlauge wenigstens biologisch abbaubar?
Wie schaut es eigentlich mit den Umweltschäden durch die Förderung des Sandes aus?
Kommentar ansehen Hmmmm   
 
+1 | -6
 
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26.12.2011 20:33 Uhr von Endgegner
Es wird jeden Tag Gold gefunden aber der Preis geht trotzdem nach oben!?
Kommentar ansehen Oh ja, kommet doch all ihr..   
 
+3 | -2
 
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26.12.2011 20:47 Uhr von McVit
..armen Unternehmen und treibt Raubbau mit Väterchen Rhein. Ist ja nicht so, dass Goldförderung massiv die Natur zerstört sowie die Landschaft nachhaltig verändert. Wem gehört eigentlich das Gold?
Kommentar ansehen keine 15000€ wert   
 
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26.12.2011 22:01 Uhr von Danielsun87
man leute das zeug ist gerade mal 12.000 € wert..schaut euch mal die kurse an..^^
lg
Kommentar ansehen @ azru-ino   
 
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26.12.2011 22:40 Uhr von TeKILLA100101
naja sowas sollte aber nicht passieren du
Kommentar ansehen darf   
 
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26.12.2011 23:10 Uhr von jarichtig
ich da auch graben und gold behalten?
Kommentar ansehen Dem Deutschen Volke!   
 
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27.12.2011 07:31 Uhr von Para_shut
und warum darf dann ein schweizerisches unternehmen fördern und behalten ?
Kommentar ansehen das schweizer unternehmen.....   
 
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27.12.2011 07:37 Uhr von Katerle
hätte man sich sparen können

man hätte das gold zum abbauen frei geben sollen
jeder deustsche mit spitzhacke und schaufel fährt da hin
und holt sich seinen anteil

nunja ist ja nichts außergewöhnliches wenn sich geschichtliches wiederholt

;)
Kommentar ansehen Und wie   
 
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27.12.2011 09:45 Uhr von Schweinezwerg
wirkt sich das auf das Leben im Rhein aus, wenn man den ganzen Grund umpflügt?
Die Chemiekeule von einst reichte wohl noch nicht.

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