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Berlin: Finanztransaktionssteuer soll kommen - Wolfgang Schäuble machte Druck

Gegenüber der "Bild am Sonntag" hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in Sachen Börsensteuer auf das Gaspedal gedrückt. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer müsse schnell gehen. Anfang 2012 soll die Chance für die Steuer ausgelotet werden, dies sei mit der EU abgesprochen.

Die USA und Großbritannien sind gegen eine solche Börsensteuer. Die Länder sehen die Stärke ihrer Finanzstandorte gefährdet. Schäuble sagte aber, dass man mit der Steuer eventuell spekulative Geschäfte unterbinden könnte, da diese dann nicht mehr profitabel sein könnten.

Dass Spekulationsgeschäfte sich nicht mehr rentieren, sei so gewollt. Die EU hatte bereits ein Gesetz vorgelegt, das vorsieht, dass Aktien- und Anleihengeschäfte mit 0,1 Prozent versteuert werden sollen. Derivategeschäfte sollen mit 0,01 Prozent versteuert werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Börse, Steuer, Druck, Wolfgang Schäuble, Bundesfinanzminister
Quelle: www.rtl.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2011 14:13 Uhr von Borgir
 
+5 | -1
 
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Eine solche Steuer wäre mehr als gerechtfertigt. Ob die USA oder Großbritannien dagegen sind sollte der EU verdammt nochmal egal sein. Man kann sich nicht immer von diesen Extrawürsten die Politik vorschreiben lassen.
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26.12.2011 14:19 Uhr von culturebeat
 
+0 | -0
 
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besonnenes Handlen kann Katastrophen verhindern: http://www.welt.de/...
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26.12.2011 14:53 Uhr von internetdestroyer
 
+2 | -0
 
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0,1 bzw. 0,01 Prozent: ist ja einfach nur noch lächerlich!

Aber eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, gelle
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26.12.2011 17:30 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -0
 
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@bertl058: Sehr schöner Beitrag und Kommentar.

Bitte guckt Euch alle das Video aus dem Posting von @bertl058 an!

Im Übrigen verhindert auch die längst überfällige, schon 2008 versprochene Finanztransaktion-Steuer letztlich nicht, dass hiermit Staaten quer subventioniert werden und diesem Staat als notwendige Mittel fehlen werden!

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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26.12.2011 20:24 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -0
 
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Geht gar nicht anders: Der Staat muss seine Steuern da holen, wo das meiste umgesetzt wird. Und das ist unstrittig bei den Finanztransaktionen. Alles andere ist Kleckerkram.

Und 0,01% ist ein Witz. Wer dagegen ist hat Angst, dass es irgendwann angehoben wird wie die Mwst von 16 auf 19%.

Allerdings ist auch was anderes zu befürchten: Nämlich dass die Steuern auf die Anleger umgelegt werden und es zu noch heftigeren Blasen kommt. Wobei das bei den Staatsanleihen-Ausständen kaum möglich ist.

Die EU kann übrigens sehr gut allein das durchziehen. Denn innereuropäische Zahlungen können in jedem Fall besteuert werden und das kann die Staatshaushalte konsolidieren. Im Nachteil werden Staaten sein, die diese Steuer dann nicht haben.

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