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Jerusalem: Archäologen finden 2.000 Jahre alten "Jeton" zum Einlass in den Tempel

Bei Ausgrabungen in Jerusalem nahe der Klagemauer fanden Archäologen nun einen "Jeton" in der Größe eines Knopfes.

Er befand sich unter 2.000 Jahre altem Schutt und trägt die Inschrift "Daki JIH". Das ist aramäisch und bedeutet "Rein für Gott". In Schriften aus damaliger Zeit wurde die Sitte beschrieben, dass sich Besucher des Tempels einer Untersuchung auf rituelle Reinheit unterziehen mussten.

Jedoch ist dies der erste archäologische Fund der beweist, dass diese den "Jeton" nach Bezahlung erhielten und so den Tempel betreten durften. Der "Jeton" wird auf die Zeit von Herodes und Jesus datiert.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Fund, Jerusalem, Archäologe, Tempel, Einlass, Jeton
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2011 13:52 Uhr von APOPHYS
 
+7 | -3
 
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@1984: wundert mich nicht das es in aramäisch ist.
das alt hebräische ist ein mischung aus aramäisch und früh indischen sprachen.
denn vieles deutet streng darauf hin, dass die damaligen Juden aus dem Indischen raum eingewandert sind und sich irgendwann im bereich des jordans niedergelassen haben.

frohes fest weiterhin
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26.12.2011 14:10 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -2
 
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@Apophys .... :): Finde das "Thema" auch mehr als interessant und sauge alles auf was damit zusammenhängt :)

Es gibt 1000de von Parallelen von Jüddischer und Indisch/Asiatischer Kultur und Religion die "eigentlich" dafür sprechen. Schon weil die Jüdische Kultur - so gar nicht in das Arabisch/Persische Kulturbild passt und eher wie ein "Fremdkörper" wirkt.

Am merkwürdigsten ist übrigends die "kulturelle Abschottung" der Juden gegenüber anderen Orientalisch/Arabischen Kulturen.
Also das man als "Jude geboren wird" und "nicht fremd heiraten" soll..... etc.
Dies ist vollkommen unüblich für die damaligen Arabisch/Persischen-Gebiete. Schon das Babylonische Reich war kulturell offen und erlaubte der fremden Kultur zu überleben.

Die Juden passen hier eher in das Kastensystem in Indien
und auch die Lehre von Brahma / Mahabrata überschneidet sich viel häufiger als die der Arabischen Mythologie.

Es ist also gar nicht mal so unmöglich - das das Judentum über die Handelswege nach Arabien gekommen ist - bis Ägypten und da die Araber Fremde Kulturen respektierten. Dieser neuen Religion auch eine Überlebenschange gegeben haben.

Ähnlich wie der spanische Flamenco .... es vom Indischen Tanz mit den Sinthi und Roma nach Spanien geschafft hat und auf dem Weg dorthin sich immer ein bischen angepasst wurde ......
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26.12.2011 18:44 Uhr von MBader
 
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Ging Jesus nach Indien? Danke APOPHYS.
Ich habe mich immer wieder gefragt, warum es die Theorie gibt, das Jesus nach der Kreuzigung nach Indien ausgewandert sei bzw. zwischen seinem 12 und 30 Lebensjahr dort gelebt haben soll.
http://armin-risi.ch/...
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27.12.2011 02:54 Uhr von JoeDelgado
 
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@ 1984: "die ältesten schriftsücke die klar auf hebräisch sind, stammen aus dem MITTELALTER um 1000 "
sorry, aber so ein Quatsch... !
Lies dir den Wikipedia-Artikel "Hebräische Sprache" durch!
Siehe da:
"Der älteste bekannte hebräische Text ist der auf eine Tontafel niedergeschriebene Gezer-Kalender von 925 v. Chr., der heute in Istanbul ausgestellt ist. Es gibt ältere Zeugnisse der anderen verwandten Dialekte."
Das ist aber scheinbar bei dir bzw. auf dem Obersalzberg noch nicht angekommen...
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27.12.2011 03:16 Uhr von JoeDelgado
 
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Auch interessant: in den Wikiartikeln "Tanach" und "Tora" nach Jahreszahlen Ausschau halten - war halt doch alles in "kleines" bischen vorm Mittelalter. Lesen bildet!
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27.12.2011 09:04 Uhr von Gierin
 
+0 | -2
 
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@JoeDelgado: Schade, aber dein "scheinbar (...) auf dem Obersalzberg noch nicht angekommen" ist nicht nur fehl am Platz, sondern entwertet auch Dein Kommentar.
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27.12.2011 16:03 Uhr von JoeDelgado
 
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@ Gierin: Schön dass du dir anmaßt zu entscheiden was hier fehl am Platz ist ;)
Lies dir mal die ersten Kommentare hier durch, die sind nur dazu gedacht hier irgendwelche kruden Judenfeindlichkeiten abzusondern (siehe "Juden als erfundenes Volk", als "Fremdkörper der nur Ärger macht", "erste hebräische Schriftstücke erst ab dem Mittelalter") - und das alles obwohl im Artikel nicht mal die Rede vom Judentum/Israel war!
Und jetzt erklät mir nochmal was hier fehl am Platz ist!
P.S.: Ich schenk dir nen Genitiv zu Weihnachten! Es heißt: "entwertet deinEN Kommentar".
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27.12.2011 21:41 Uhr von Gierin
 
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@JoeDelgado: Danke für das Geschenk. Allerdings: Diesen dein/deinen oder ein/einen - Fehler mache ich immer wieder; von daher sei nicht enttäuscht, falls Dein Geschenk nichts fruchtet ;-)

Über das "fehl am Platz" kann man sich streiten. Allerdings bin ich der Meinung, dass "Nazivergleiche" generell deplaziert sind. Auch und besonders gegenüber Leuten, die z.B. den Israelischen Staat kritisieren. Niemand ist perfekt; auch ein Staat nicht! Man muss also auch die Fehler des Staates Israel anprangern können, ohne gleich als Nazi abgestempelt zu werden.

Im Übrigen habe ich nicht nur ein Problem mit das Genitiv ;-) . Ein weiteres Problem ist, dass ich meine Aussagen meist nur schlecht rüberbringen kann. Meine Hauptkritik an Dich war nämlich nicht das "fehl am Platz" sondern eben das "entwerten".
Du warst der erste, der eine andere Meinung vertrat als die vorherigen Kommentatoren. Aber statt auf ihre Argumente einzugehen, hast Du ein paar völlig "andere" (gute) Argumente gebracht und leider anschliessend die ganze Diskussion mit der Nazikeule abgewürgt.

Den letzten Satz schreibe ich jetzt noch, damit ich mich ganz sicher bei allen hier unbeliebt mache:
Das der Jeton "aramäisch" beschriftet ist, sagt nichts über die Sprache der Verwender aus. Die Deutschen reden ja auch Deutsch und nicht Latein. Trotzdem steht auf einem Büchlein, das sie oft verwenden "Pass" und nicht "Durchreiseerlaubnis".
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27.12.2011 22:37 Uhr von JoeDelgado
 
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@ Gierin: "Man muss also auch die Fehler des Staates Israel anprangern können, ohne gleich als Nazi abgestempelt zu werden."
Da stimme ich dir absolut zu! Allerdings war das hier nicht der Fall (wo war vom Staat Israel die Rede?), es wurden keine konkreten aktuellen Beispiele angeführt, sondern (völlig am eig. Thema vorbei) Juden bzw. deren Kultur runtergemacht ("Erfundenes Volk", "machen nichts als Ärger"). Und das witzigste: "Am merkwürdigsten ist übrigends die "kulturelle Abschottung" der Juden gegenüber anderen Orientalisch/Arabischen Kulturen.
Also das man als "Jude geboren wird" und "nicht fremd heiraten" soll..... etc. " Als ob sich andere Völker nicht kulturell anschotten würden :D Ich weiß bis jetzt noch von keinem jüdischen Ehrenmord, weil die Tochter in einen Andersgläubigen verliebt war, außerdem dürfen z.B. Muslime in Israel ihren Glauben frei ausüben, andersrum sieht das ganze ziemlich anders aus ;)
Wenn hier Leute meinen, die Kommentarfunktion bei SN für plumpes "Judenbashing" nutzen zu müssen, hab ich da halt ein Problem mit. Abwürgen wollte ich die Diskussion sicher nicht (was zum Glück auch nicht der Fall war, zumindest vernünftige Leute wie dich - siehe dein Posting) - wenn hier aber Leute faktischen Unsinn schreiben, ich recherchiere (also bin ich sehr wohl auf ihre "Argumente" eingegangen) um diesen Quatsch zu widerlegen, und sich die Leute dann nicht mehr trauen an der weiteren Diskussion teilzunehmen, weil deren Weltbild zusammengebrochen ist, kann ich da nichts für.
Außerdem, in der Art und Weise wie hier Juden "entwertet" werden, kann ich sehr sehr gut damit leben, dass mir ein "Obersalzberg" eins meiner Postings "entwertet".
In diesem Sinne, Grüße in die (sehr schöne, hab selbst dort ca. 3 Jahre gelebt) Schweiz!
P.S., Zu der Thematik, die hier eigentlich garnicht Thema war, sondern (nicht von mir) gemacht wurde, mal eine Buchempfehlung: "Der ewige Sündenbock" von Tilman Tarach ( http://amzn.to/... )

[ nachträglich editiert von JoeDelgado ]

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