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SPD-Chef Sigmar Gabriel: Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff wäre "verheerend"

"Es wäre verheerend und nahe an einer echten Staatskrise, wenn innerhalb von zwei Jahren zum zweiten Mal ein Bundespräsident zurückträte" - mit diesen Worten hat sich der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, gegen einen Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff ausgesprochen.

Auch Amtsträger könnten Fehler machen, meinte der SPD-Chef, allerdings müssten sie dann auch glaubwürdig damit umgehen. Taktische Aktionen seien in solchen Situationen nicht das richtige Mittel.

Ob sich Christian Wulff in seiner Zeit als Ministerpräsident strafbar gemacht habe, sollte nach Ansicht Gabriels der Landtag von Niedersachsen aufklären. Auch müsse geklärt werden, ob Wulff in der Öffentlichkeit gelogen habe. Die Sache dürfe nicht im Sande verlaufen.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Rücktritt, Bundespräsident, Christian Wulff, Sigmar Gabriel
Quelle: www.sueddeutsche.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2011 11:53 Uhr von usambara
 
+24 | -1
 
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wohl eher eine Krise für die korrupte Politiker-Kaste mit ihrer "Mitnehmer-Mentalität".

[ nachträglich editiert von usambara ]
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26.12.2011 11:54 Uhr von architeutes
 
+16 | -0
 
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Jeder muß für seine Fehler geradestehen !!!!!!! Wo kommen
wir denn hin wenn Politiker einen Freibrief kriegen .
Ganz schlechte Aussage

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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26.12.2011 12:00 Uhr von kleefisch
 
+18 | -0
 
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korruptes: politikerpack
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26.12.2011 12:05 Uhr von fuxxa
 
+16 | -1
 
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Immerhin: hat er sich durch das Auspacken der Nazikeule bei seiner Weihnachtsrede und durch das Herausholen eines besonders niedrigen Zinssatzes das Wohlwollen des Zentralrats der Juden eingeholt. Ob es beim Volk ankommt ist ja nur zweitrangig...
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26.12.2011 12:20 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -4
 
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achne: klarer fall von "wir dialektlosen niedersachsen müssen zusammenhalten weil wir wegen unserer schriftsprache alle so langweilig wirken"
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26.12.2011 12:24 Uhr von Pils28
 
+14 | -2
 
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Wenn ein normaler Beamter im Kreisamt von einer: Bank einen besonders niedrigen Zinssatz oder von einem Kunden einen günstigen Privatkredit bekommt, dann ist der ziemlich schnell seinen Job los und hat einen Staatsanwalt am Hals. Denn egal, ob er dafür irgendeine Gegenleistung erbracht hat oder nicht, es ist strafbar. Wie der Hannoveraner Staatswanwalt dabei keine strafrechtliche Relevanz erkennen konnte, ist mir schleierhaft.
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26.12.2011 13:01 Uhr von quade34
 
+9 | -2
 
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Erst demontieren und jetzt reparieren? Was hat denn der Gabriel für Leichen im Keller?
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26.12.2011 13:02 Uhr von freddy54
 
+5 | -0
 
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diese: ganzen Affären bestätigen doch nur die Unglaubwürdigkeit
der Deutschen Politiker und unserer demokratie
Also bitte nicht über so eine kleinigkeit aufregen
und immer weiter schön CDU/SPD u.s.w. wählen
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26.12.2011 14:14 Uhr von d1pe
 
+4 | -0
 
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Ja genau: weiter so. Diese Arschkriecheropposition kann hier in Deutschland keiner gebrauchen. So eine Scheißpolitik ist der Nährboden für extremes, radikales Gedankengut, aber das scheint keiner zu kapieren. Stattdessen ist man bei jeder Wahl aufs Neue verwundert warum die NPD Stimmen erhält. Auf den Gedanken, dass die jetzige Politik grottenschlecht und wider der Mehrheit des Volkes geht, will aber irgendwie niemand kommen.
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26.12.2011 14:30 Uhr von film-meister
 
+1 | -0
 
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Ninoxx: das Hauptproblem ist, dass du nur zwischen Pest und Cholera wählen kannst, so nette, frische Kleinstparteien wie die Piraten -gibt ja viele andere noch-, stehen meist nicht zur Auswahl.

Die meisten kennen doch nur CDU/CSU/SPD/FDP/LINKE/GRÜNE
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26.12.2011 19:22 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -0
 
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Freiheit sei mit Euch — und euer Geld mit mir! Friede und Freiheit sei mit Euch — und euer Geld mit unsereiner!

Wir haben einen Bundespräsidenten, der Fehler bedauert, aber zu feige ist, einzugestehen, dass er gelogen hat. Der Lappalien bedauert und uns weismachen will, dass Politiker lügen dürfen und für sie auch eine andere Moral gilt.

Aber diese Moral ist ebenso wenig, wie der Bundespräsident nun selbst noch vom Bürger tragbar. Denn politische Verantwortung, die allein auf Machterhalt zielt, ist keine Verantwortung sondern Betrug am Wähler und Demokratie.

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