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Analphabet unterschreibt eigene Kündigung

Ein 51-jähriger Arbeiter einer Düsseldorfer Stahlfirma verlor jetzt nach 33 Jahren Beschäftigungszeit seine Anstellung, als er unwissentlich ein Dokument unterschrieben hatte, welches seine Kündigung vorsah.

Erst als seine Vorgesetzten ihm anschließend eröffneten, dass er nicht mehr wiederzukommen hat, wurde dem Analphabeten (der nicht lesen und außer seinem Namen auch nichts schreiben kann) bewusst, dass er mit seiner Unterschrift in einen Aufhebungsvertrag eingewilligt hatte.

Nun wird der Fall vor dem Arbeitsgericht verhandelt. Es bestehe der Verdacht, dass die Unterschrift unter Druck entstanden ist und der Aufhebungsvertrag die eigentlich siebenmonatige Kündigungsfrist mit entsprechender Abfindung umgehen soll.


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WebReporter: Nick44
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vertrag, Kündigung, Arbeitgeber, Analphabet
Quelle: www.bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2011 15:15 Uhr von Sir.Locke
 
+50 | -10
 
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tja, zwei varianten:
- firma wußte das er analphabet war, damit ist die unterschrift nicht wirksam
- firma wußte nichts davon, vertrag gültig, da der arbeitnehmer nicht ahnen konnte das er nicht lesen kann
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25.12.2011 15:46 Uhr von salud
 
+39 | -61
 
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25.12.2011 15:53 Uhr von SilentPain
 
+52 | -4
 
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hmm @Sir.Locke: der arbeitet 33 Jahre dort und wollen davon nichts wissen? - das ich nicht lache!!

@salud: evtl. durch eine Art Behinderung
ist in der tat ungewöhnlich

dennoch - der arbeitet 33 Jahre dort und wird einfach so abserviert??
dass er so lange dort gearbeitet hat beweist doch das er bei seiner Arbeit nicht lesen brauch - soll doch einfach das was er gemacht hat weitermachen
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25.12.2011 15:59 Uhr von Summersunset
 
+11 | -0
 
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@Sir.Locke: So läuft das aber nicht ;-)

Grds. kann man seine Willenserklärung anfechten, wenn man sich über deren Inhalt im Irrtum ist (wie es hier wohl der Fall ist). Nur was sich in der Theorie so einfach anhört, ist in der Praxis dann viel schwieriger.

Der Arbeitgeber wird natürlich sagen, dass er über den Aufhebungsvertrag gesprochen hat und der Arbeitnehmer genau wusste, was er da unterschreibt...
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25.12.2011 16:27 Uhr von sagnet23
 
+22 | -2
 
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@salud und @Der_Kaiser_Von_China: salud: Schau mal der Seite http://www.schwarz-auf-weiss.org/... nach: Hier kannst du mal nachschauen wieviele verschieden Arten von Analphabetismus es gibt, und vor allem wenn es um Wahrnehmungsstörungen geht, kannst du lernen wie du willstm, das Lesen wird dir immer verborgen bleiben, bzw. schwer fallen.
Recherchier erst mal bevor du dumm rum laberst.

Der_Kaiser_Von_China: Schau doch mal hier nach, und beachte die 2. Phase der psychosexuellen Entwicklung
http://de.wikipedia.org/...
Stzeckst wohl noch mittendrin, wäer schön wenn du erst dann wieder postest wenn du m Erwachsen bist
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25.12.2011 18:27 Uhr von Franz_Rammler
 
+1 | -9
 
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"...unterschreibt eigene Kündigung": so wie jeder andere mensch auch. oder sollen wir ihn nicht mehr als mensch betrachten nur weil er anal phabwet ist
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25.12.2011 19:50 Uhr von madmoe
 
+6 | -1
 
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Das eigentlich Schlimme ist ja, dass diese nette Firma einen Mitarbeiter, der seit 33 Jahren dort beschäftigt ist, um seine Kündigungsfrist und die Abfindung bringen will.
Wenn schon gekündigt wird (evtl werden muss), dann bitte korrekt und mit Anstand.
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25.12.2011 22:23 Uhr von einzigabernichtartig
 
+5 | -1
 
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Das: stinkt einfach nur nach einer ´weiteren Sauerei seitens der Arbeitgeber
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26.12.2011 09:33 Uhr von Gizmo0815
 
+2 | -0
 
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Vertragsrecht: Ein Vertrag besteht aus mindestens zwei übereinstimmenden Willenserklärungen. Der Arbeitgeber muss also nachweisen dass, der Arbeitnehmer wusste wa er da unterschreibt. Auch wenn der Arbeitgeber nichts vom Analphabetismus des Arbeitnehmers wusste, ist er nach meinem Rechtsverständnis in der Beweispflicht.
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26.12.2011 12:42 Uhr von linuxu
 
+0 | -1
 
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ich halte die Meldung: für den üblichen "Bild" Schwachsinn.
Der Mann ist im September zum ende Oktober gekündigt worden (laut Quelle).Warum steht das denn erst am 21 Dezember in der "Bild"?
Wohl was zum hetzen gesucht für die "friedlichen Weihnachtstage".
Bild ist einfach zum kot**n.

[ nachträglich editiert von linuxu ]

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