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Kuba: Massenamnestie für mehr als 2.900 Gefängnisinsassen geplant

Der kubanische Staatschef Raúl Castro hat angekündigt, dass in den kommenden Tagen mehr als 2.900 Gefängnisinsassen aus der Haft entlassen werden, unter ihnen auch 86 ausländische Häftlinge.

Die Massenamnestie betreffe vor allem Frauen und Kranke sowie Häftlinge, bei denen es gute Aussichten in Sachen Resozialisierung geben würde. Die Freilassung der Häftlinge erfolge aus "humanitären Gründen", so die Mitteilung aus dem Parlament.

Es ist die größte Begnadigungsaktion in der Geschichte Kubas und scheint eine Reaktion auf das lange Fordern der großen Kirchenströmungen zu sein. Auch der bevorstehende Besuch von Papst Benedikt XVI. im kommenden Frühjahr scheint eine Rolle bei Raúl Castros Entscheidung gespielt zu haben.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gefängnis, Häftling, Kuba, Amnestie, Raúl Castro
Quelle: www.google.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.12.2011 12:43 Uhr von jarichtig
 
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laberkopp: immer diese heuchler
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24.12.2011 12:54 Uhr von quade34
 
+3 | -0
 
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Möglicherweise hat er: keine Lebensmittel mehr für die vielen Eingekerkerten. Draußen müssen sie schließlich allein für sich sorgen und wenn sie keine Zuteilungen erhalten, haben sie eben Pech gehabt. Andererseits ist es für die Betroffenen ein Geschenk, was man auch von einem Diktator gern annimmt. Es wäre schon gut zu wissen, wieviel nun noch weiter in den kubanischen Zuchthäusern bleiben müssen.
Ein schaler Beigeschmack hängt an der Meldung über den Personenkreis, Frauen, Kranke und positiv Resozialisierungfähige. Die letztere Gruppe betrifft sicher keine politischen Gefangenen. Politische Gegner des Kommunismus sind unbarmherzig zu verfolgen und zu vernichten. Dieser Hass galt nicht nur für Mielke und Konsorten, die heutigen Machthaber in den kommunistischen Diktaturen haben das genauso verinnerlicht.
Humanismus sieht anders aus.

[ nachträglich editiert von quade34 ]

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