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Trotz Atomausstieg: Deutschland produziert mehr als genug Strom

Deutschland konnte auch 2011 weiter Strom exportieren, weil mehr produziert als verbraucht wurde - und das, obwohl im Frühjahr acht Atomkraftwerke (AKW) abgeschaltet wurden. Auf rund sechs Milliarden Kilowattstunden beziffert der Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber den Exportüberschuss.

Das widerspricht den Gegnern des Atomausstiegs, die sagen, dass Deutschland ohne Atomenergie Strom importieren müsse und die Preise steigen. Beides erwies sich für 2011 als unwahr. An der Strombörse EEX sind keine Preiserhöhung zu beobachten. Eine Kilowattstunde kostet weiter um die 5,3 Cent.

Den meisten Strom exportierte Deutschland in die Nachbarländer, nach Österreich und in die Schweiz. Da die acht AKWs erst im Laufe des Jahres vom Netz gingen, trugen sie in den ersten drei Monaten noch zur Produktion bei. Aber auch danach - mit neun statt 17 AKWs - ist die Bilanz positiv.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Preis, Strom, AKW, Atomausstieg
Quelle: taz.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2011 16:36 Uhr von culturebeat
 
+11 | -12
 
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@Der_Kaiser_Von_China das liegt an Lohnkosten: Strom ist billig aber den Strom zu dir zu schaffen, wird immer teurer.

Vielleicht könnte man die deutschen Fachkräfte entlassen und chinesische Gastarbeiter einstellen. Dann wäre der Strom billiger.
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23.12.2011 16:37 Uhr von sicness66
 
+14 | -4
 
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Kaiser: Tja, dann denk mal drüber nach, wer dich beschissen hat...
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23.12.2011 17:00 Uhr von tutnix
 
+18 | -2
 
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@Der_Kaiser_Von_China: die rede ist von den preis an der strombörse, nicht vom preis, den der verbraucher an seinen versorger zahlt. wer dich letzten endes abzockt, sollte jetzt eigentlich klar sein ;).
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23.12.2011 17:04 Uhr von TausendUnd2
 
+10 | -18
 
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Lüge, Stimmungsmache! http://www.sueddeutsche.de/...
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23.12.2011 17:19 Uhr von rgh23
 
+12 | -6
 
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@TausendUnd2: Dein Artikel ist vom April diesen Jahres und bezog sich auf einen Zeitraum von einem Monat. Ein langfristigeres Bild bietet da auf jeden Fall die Zahlen für das GESAMTE Jahr 2011 in meiner News.
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23.12.2011 17:22 Uhr von HellboyXS
 
+8 | -8
 
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Quelle taz: das sagt schon alles.

Die kennen doch nicht mal den Unterschied zwischen kW und kWh.

Und Grundsätzlich gilt: Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
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23.12.2011 17:26 Uhr von TausendUnd2
 
+6 | -5
 
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@rgh23: Ok, zugegeben, der von mir gepostete Artikel ist nicht aktuellen Datums.
Hier ein anderer (Nov 2011):
http://www.welt.de/...
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23.12.2011 17:32 Uhr von rgh23
 
+4 | -5
 
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@TausendUnd2: Der einzige Satz dazu in deinem Artikel lautet:

"Deutschland ist noch immer Netto-Stromimporteur und bezog etwa gestern am frühen Nachmittag allein 3400 Megawatt aus der Atom-Nation Frankreich."

Aber Zahlen für EINEN Tag überzeugen da nicht. Genau das gleiche wie bei dem alten aus der SZ.
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23.12.2011 17:54 Uhr von K.T.M.
 
+13 | -3
 
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"Deutschland ist noch immer Netto-Stromimporteur und bezog etwa gestern am frühen Nachmittag allein 3400 Megawatt aus der Atom-Nation Frankreich."

Na das sind ja super Sätze mit Null Aussagekraft. Es wird ständig Strom importiert und exportiert. Und wenn man Strom aus Frankreich importiert kann man auch gleichzeitig Strom in ein anderes Land exportieren, somit ist die Aussage, dass man 3400 MW aus Frankreich bekommen hat, nichts wert.
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23.12.2011 17:56 Uhr von rgh23
 
+3 | -1
 
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Dito! Genau so ist es, K.T.M.
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23.12.2011 18:01 Uhr von myLuck
 
+7 | -10
 
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So eine dumme News ich arbeite in einem Unternehmen, welches für die Energieübertragung in DE verantwortlich ist und kann euch sagen, dass uns der „Ars*h“ langsam auf Grundeis geht. Das DE mehr exportieren als importieren wird, wusste man auch schon vorher. Nur sollte man sich vielleicht mal die Zeiten anschauen, wann wir importieren. Und wenn wir dann an kalten Wintertagen mit hoher Last (ohne Wind und PV) plötzlich mehr Energie brauchen, stehen hoffentlich genügend Atomkraftwerke bei unseren Nachbarn bereit.
Nachdem die AKWs abgeschaltet wurden, haben sich die typischen Leistungsflüsse in DE sehr stark verändert und wir kämpfen jetzt mit Problemen, die wir vorher nicht hatten. Jetzt wird die Energie in den nördlichen EU-Ländern gekauft und bis nach Österreich/Schweiz/Italien übertragen, was unser Stromnetz extrem belastet. Um diese Probleme beherrschen zu können, müssen „alte“ und „schmutzige“ Kraftwerke in Süddeutschland und in den Alpen (keine sauberen PSWs) hochgefahren werden, die extrem teuer sind und was nicht im Geringsten mit Umweltschutz zu tun hat.
Diese eigentlich eher weniger üblichen Maßnahmen werden jetzt alltäglich ausgeübt und bis ans Limit gefahren. Die vorgegebenen Ausgaben dafür sind schon längst aufgebraucht und die „dicke“ Rechnung wird noch kommen.
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23.12.2011 18:31 Uhr von ptahotep
 
+2 | -3
 
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@myLuck: Naja, ich wohne im südöstlichen Teil von Baden-Württemberg, nach Dornbirn sind es Luftlinie ca. 35km, nach Grünkraut sind es ca. 5km.
Dir als Beschäftigter in einem EÜ-Unternehmen müssten diese zwei Orte was sagen.
Eine Frage:
Tut es Not das in das südöstliche Baden-Württemberg Strom von Grundremmingen aus transportiert wird, mit der Begründung "Ringverband", "Transeuopäisch", "Bla-Bla-Bla", und nicht der Strom aus der Silvretta-Staugruppe, Silbertal, Brandnertal (mal ein paar Beispiele) genommen wird?
Und kannst Du mal dem laien bitte verständlich erklären was ein "PSW" sein soll? (nein, gidf.org half mir nicht).

Ach, was mir auch noch einfällt... auf dem Schweizer Radio DRS bekam ich mal nur so am Rande mit das der Stromexport von CH nach D, trotz angeblich günstigerer Offerten (zeitgemäß Marktangepasste Preise) um ca. 35% gesunken sei und das unter anderem die BKW dadurch Probleme bezüglich Überlast in den Leitungen hätten.
Aber kann auch sein das dies eine Lügenpropaganda des "Feindes" ist.

[ nachträglich editiert von ptahotep ]
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23.12.2011 19:45 Uhr von buluci
 
+2 | -3
 
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Ja genau: das sind Fakten, Fakten, Fakten, alles andere in den Medien kann man getrost ignorieren.
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23.12.2011 20:30 Uhr von HansiHansenHans
 
+2 | -1
 
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aha: also war das theater vor fukushima reine atom-lobby scheiße.

omg ohne atom gehen in schland die lichter aus! oder was? reine panikmache gekaufter politiker?

war da nicht mal nen bericht wo gesagt wurde wir produzieren soviel strom (+ökostrom) das wir den "überschuss" billig in eu-ausland verkaufen und den danach teuer zurückkaufen? kennt den artikel jmd und kann ne quelle nennen?
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23.12.2011 20:45 Uhr von Gorli
 
+2 | -2
 
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Dass Deutschland keine Atommeiler mehr haben wird ist ja gut und schön, aber jetzt überzeugt mal Frankreich und Polen dass sie ihre Meiler auch abschalten. Ansonsten war das ganze ja völlig umsonst.
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23.12.2011 20:54 Uhr von reala
 
+3 | -3
 
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Die Zahlen vom Statistisches Bundesamt: sehen aber seit der Abschaltung ganz anders aus, als die TAZ behauptet.. Demnach Importieren wir seitdem fleißig

http://www.firsturl.de/...
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23.12.2011 21:01 Uhr von KingPiKe
 
+3 | -6
 
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Stomausfälle: Ja wo waren eigentlich diese ständigen Stromausfälle die ja kommen sollten? Ich hatte schon ewig keinen mehr. Wäre mal wieder recht amüsant :)

Und was passiert jetzt eigentlich mit Asse II ? Den Atommüll bekomtm man da wohl nicht mehr raus... das ist natürlich eine tolle Nachricht. Atomkraft ist sicher! Sicher, wenn man sie nicht nutzt.
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23.12.2011 21:09 Uhr von ptahotep
 
+2 | -0
 
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@KingPiKe: Och, ein bissel angereichertes Uran, Plutonium dürfte in genügender Menge da sein, R-Salz oder Thermit, das Endlager mit Cadmium auskleiden...
Schon hat man eine Sorge weniger =)
@=
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23.12.2011 22:09 Uhr von Floppy77
 
+5 | -4
 
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Wers glaubt Ist es nicht eher so, dass Deutschland seit März Atomstrom aus Frankreich und Tschechien importiert? Und das nicht zu billig.
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23.12.2011 22:34 Uhr von blz
 
+3 | -1
 
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Wichtig ist: nicht der Gesamtstromverbrauch über ein Jahr, sondern was wir beziehen, wenn die Sonne nicht scheint und fast kein Wind weht. Dann kommt ordentlich Enerige von den Nachbarn und genau das ist das Problem.
Atomkraftwerke haben immer die Grundlast abgedeckt, das müssen jetzt Gas und Kohle Kraftwerke machen.
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23.12.2011 22:47 Uhr von Atatuerke
 
+4 | -1
 
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keine Preiserhöhung ? ich habe am Anfang des Monats Post von meinem Stromlieferant bekommen.Der Strom wird teurer von 20,5 Cent auf 23.25 Cent.Macht satte 13,5% aus.
Ich hasse all diese Abzocker
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24.12.2011 00:42 Uhr von culturebeat
 
+2 | -1
 
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@Atatuerke: Strom wird billiger, je mehr man davon verbraucht.

Die Kosten für die Stromerzeugung bleiben gleich, egal wie viel Watt verkauft werden. Wenn Strom exportiert werden muss, bekommen die Unternehmen dafür bestimmt viel weniger Geld als vom deutschen Endverbraucher, weil Strom in Deutschland teurer ist als anderswo.
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24.12.2011 01:24 Uhr von Campl3r
 
+2 | -3
 
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keine Lüge: @TausendUnd2
das stimmt nur bedingt. Deutschland import Strom. Gleichzeitig wird aber auch Strom exportiert.

Wenn der Import < Export, produzieren wir mehr als genug!
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24.12.2011 08:18 Uhr von STN
 
+4 | -0
 
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Stromkosten: Ich habe gestern eine Stromrechnung von 2004 in der Hand gehabt.
Ich verbrauche heute in etwa 50% des Stroms von 2004, zahle aber 4x so viel wie im Jahr 2004 Oo
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27.12.2011 14:13 Uhr von Nico_
 
+0 | -0
 
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@wok! Also eigentlich geht der fehlgeplante Unfug auf die Rechnung von Union und FDP. Rot-Grün hatte einen mit der Industrie abgestimmten Ausstiegsplan, der dem tatsächlichen Ausbau der regenerativen Energie sogar hinterher hing. CDU/CSU war es auch, die die Aktionsbündnisse gegen die neuen Leitungen im Bereich der geplanten Energietrassen von Nord nach Süd gegründet haben. Ebenso blockieren sie seit Jahren die Genehmigungen für den Bau grundlastfähiger Offshore Windparks. Dass der energiehungrige Süden im Bereich regenerative Energie wenig getan hat, haben wir auch der Union zu verdanken. Dort fand man es wohl unheimlich bequem, billigen Strom in AKWs zu erzeugen und den Müll im Norden zu verbuddeln.

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