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Neues Urteil zu "kino.to": Streaming ist illegale sukzessive Vervielfältigung

Das Amtsgericht in Leipzig hat einen neuen Fall um das Streaming-Portal "kino.to" verhandelt. Dabei wurde der Mann, der die ausländischen Server zur Bereitstellung der Filme beschaffte, zu einer Haftstrafe von drei Jahren und fünf Monaten verurteilt.

Das Gericht kam außerdem zu der Auffassung, dass es sich bei Streaming um eine "sukzessive Vervielfältigung" handelt, da die Filme partiell bei den Nutzern zwischengespeichert werden. Somit sei auch das Nutzen von Streamingportalen illegal, da hier Filme verbreitet und vervielfältigt werden.

Mit der Argumentation des Leipziger Amtsgerichts könnten alle Nutzer von Streaming-Portalen künftig in rechtliche Schwierigkeiten kommen, weil sie sich strafbar machen. Die österreichische Rechtsprechung geht derweil davon aus, dass nur das Herunterladen von Dateien, ohne sie selbst wieder zur Verfügung zu stellen, nicht illegal ist.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Leipzig, Streaming, Verbreitung, Kino.to
Quelle: www.digitalfernsehen.de

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49 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2011 14:49 Uhr von KingPiKe
 
+28 | -57
 
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23.12.2011 15:03 Uhr von Aggronaut
 
+25 | -15
 
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DarkCr0w: "gelyncht werden" ich hoffe du hast sonst keine schmerzen, ich werd den teufel tun und mich auf die seite der gema bzw. gvu zu stellen, aber was du da brabbelst ist totaler scheiss.

wer sachen und dinge herstellt, macht das im allgemeinen nicht aus nächstenliebe sondern um geld zu verdienen.
und wenn du sachen konsumierst musst du dafür auch bezahlen. thats it.
das die lizensinhaber das internet verpennt haben ist ne ganz andere sache. und das die preise immer noch zu hoch sind auch.
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23.12.2011 15:08 Uhr von Alice_undergrounD
 
+11 | -6
 
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auch in deutschland is das doch illegal, sie runterzuladen, auch wenn man sie nicht wiederum anderen zur verfügung stellt (wie bei torrents etc.), oder?
nur lohnt es sich da für die rechteinhaber nicht abzumahnen, da dabei natürlich nur maximal ein schaden in höhe vom entgangenem gewinn (also der preis, den der film im laden gekostet hätte) ensteht oder sehe ich das falsch?
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23.12.2011 15:10 Uhr von nIkOn2
 
+11 | -7
 
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Tja wiedermal ein hoch auf die deutsche Rechtsprechung. Wenn genug Lobby da ist sind alle Strafen möglich.

Hier eine andere News
http://www.shortnews.de/...

Der Herr Dr. hat 16 Monate auf Bewährung (!) und eine lächerliche Geldstrafe von 6000€ zu bezahlen. Sonst keine weiteren Sanktionen... Ist es nicht schön hier?
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23.12.2011 15:17 Uhr von culturebeat
 
+25 | -7
 
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youtube: Wird die Seite dann bald gelöscht?
Das ist auch ein Streamingportal und dort werden auch Filme illegal verbreitet und vervielfältigt.
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23.12.2011 15:29 Uhr von Borgir
 
+12 | -5
 
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in Sachen: Urheberrecht ist die Gesetzteslage in Deutschland echt ein kompletter Irrsinn. Demnächst wird Youtube komplett verboten hier weil überall irgendein angebliches Recht verletzt wird. Es wird Zeit, dass mal ein paar vernünftige Menschen und Anwälte (ich trenne das bewusst :-) ) durchsetzen, dass die Industriem, allen voran die Abmahnindustrie hier nicht mehr machen kann was sie will.
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23.12.2011 15:44 Uhr von sicness66
 
+19 | -3
 
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Falsch: Was interessiert es mich, was ein Amtsgericht in Leipzig urteilt?

"Es kommt zur Auffassung, dass..." Das heisst, dass genau dieser Gerichtsstand zur Auffassung kommt, dass Streaming illegal ist. Bedeutet aber noch lange nicht, wenn ich in Hamburg oder München wohne, Probleme bekommen muss. Nicht jedes Urteil ist gleich Gesetz.

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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23.12.2011 15:44 Uhr von thugballer
 
+6 | -1
 
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der denkfehler setzt da an, dass man mit Kunst Geld verdienen muss!
Manche Geschäftsmodelle sind einfach nicht zukunfstfähig.

Für den Künstler entsteht einfach keinerlei Mehraufwand, dadurch dass ich einen Knopf auf meinem Computer drücke
und daraus resultierend beim Menschen kein Unrechtsgefühl
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23.12.2011 15:46 Uhr von Petaa
 
+20 | -3
 
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klar doch: Nach dieser Argumentation wäre auch das abspielen eines Filmes (auch DVD und co.) bereits eine unerlaubte Vervielfältigung, da auch hier die Daten generell zwischengespeichert werden. Auch das Lesen eines E-Books wäre bereist eine Vervielfältigung, da die Seite sich mindestens im Arbeitsspeicher des Gerätes befindet!

Ich finde bei technologischen Themen wie dieser Verhandlung sollte man die Richter vorher testen. Der Test sollte ihre Kompetenz auf dem Gebiet beleuchten und wer nicht die nötige Kompetenz mitbringt, hat bei solch einer Verhandlungen als Richter auch nichts verloren!

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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23.12.2011 16:10 Uhr von Phoenix87
 
+12 | -2
 
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in der schweiz hat man erkannt, dass: das Geld, dass Downloader sparen in der gleichen Branche nur anderswo investieren (z.B. für Konzerte) und des dadurch nur durch eine Verschiebung innerhalb der Branche kommt. Mit der Begründung wird das Downloaden nicht verfolgt und das halte ich so auch für sinnvoll. Wenn ich einen Film gut finde kauf ich mir den auch auf DVD oder schau mir den im Kino an, aber man kauft ja nicht die Katze im Sack.
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23.12.2011 16:25 Uhr von neinOMG
 
+3 | -7
 
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Scheiss: deutsche Justiz. Ich habe schon langsam Angst im Internet zu surfen ohne eine Abmahnung zu bekommen. Es wird Zeit für Anonymes surfen!
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23.12.2011 16:28 Uhr von Phyra
 
+3 | -4
 
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ich hoffe, dass nach diesem urteil nun auch eine massenklage gegen online radios eingereicht wird, da die user bei diesen ja auch urheberrechtlich geschuetzte werke teilweise runterladen.
Dann wird denen in Leipzig hoffentlich klar wie irsinnig diese verurteilung war.
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23.12.2011 16:30 Uhr von culturebeat
 
+4 | -3
 
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@Phoenix87: Deshalb nach Zürich (390.000 Einwohner) im Gegensatz zu beispielsweise Bielefeld (320.000 Einwohner) auch sämtliche internationalen Künstler.

Ausserdem sind sie motivierter, weil sie mehr Geld für die Konzerte bekommen als in Billiglohnländern wie Deutschland.
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23.12.2011 16:38 Uhr von Der_Hans
 
+10 | -7
 
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Kopfschüttel. Ich find es schon echt Geil, wie sich hier einige rechtfertigen wollen, illegal Kino zu glotzen…
Ich bekomme selbst Geld von der Gema. Jedoch sind die Zahlen in den letzten 10 Jahren so weit in den Keller gegangen, dass ich bei weitem nicht mehr davon leben kann, was man heute noch mit halbwegs erfolgreicher Musik verdient. Mittlerweile mache ich sowie viele Musikkollegen auch fast kaum noch was neues, weil es sich anders nicht mehr rentiert.

Klar, Kinofilme bringen einen viel höheren Ertrag und viele sind der Meinung (auch ich), das sowas finanziell kein Problem darstellt - mir sind die Kino-Eintrittspreise usw mittlerweile auch viel zu hoch, aber es ist nun mal so, das Kino.to in keinster Weise die Interessen der Urheber vertreten hat und entweder man zahlt für das was man geboten bekommt, oder man lässt es.

Arbeitet ihr doch mal für lau, wenn es euch Spaß macht :/

Scheißegal ob hier nun Einnahmen mit "virtuellen Schaffen" generiert werden oder ob es sich um klassische Handarbeit handelt. Selbst in der PC Branche sind mittlerweile viele Arbeitszweige per Service / Hotline usw. nur noch "virtuell", man bietet seine Dienste halt in irgendeiner Form an und möchte dafür auch entlohnt werden.....

Btw. Natürlich ist das mit den Abmahnvereinen wieder so eine Sache. Die eigenen Musikvideos werden in Deutschland bei Youtube aus dem Programm genommen, weil die Gema zum einen die „Urheberrechte vertreten will“, zum anderen natürlich auch das Gegenteil erreicht, wenn keiner die Videos anschauen kann.

Ich lese hier seit Jahren zwar immer nur im Stillen mit, aber jetzt konnte ich mir einen Kommentar mal nicht verkneifen....
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23.12.2011 16:50 Uhr von catwezel
 
+0 | -2
 
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Fehrnsehen: Naja im fehrnsehen wird man darauf ja schon vorbereitet
etwas Sinnvolles abspeichern braucht man dort ja nicht

Bei dem nächsten brief von denen werde ich meine Hinrichtung anbieten habe so langsam die schnautze voll
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23.12.2011 16:55 Uhr von buluci
 
+6 | -3
 
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Augenwischerei: Die Frage ist doch, wer verdient hier das fette Geld? Das sind nicht etwa die "armen" Künstler im bestehenden System. Nein, das sind die großen Kartell-Konzerne der Musikindustrie und Filmindustrie und ihre schützenden Institutionen, wie die Gema. In Wahrheit geht es keine Spur um den Künstler, sondern darum, daß dieser eingespannte Esel weiter produktiv sprich gewinnbringend für die Konzerne ist. Das schreit schon lange nach Veränderung. Die Konzerne nutzen jetzt die Situation, die berechtigten Forderungen der Künstler auf dem Rücken der User auszutragen. Da kam doch das Internet wie gerufen. Ich aber meine, es bedarf einer völlig neuen "Ordnung" im Umgang mit dem sogenannten "Urheberrecht" der alten Ordnung. Siehe Piratenpartei:
http//: http://www.web.piratenpartei.de/...

[ nachträglich editiert von buluci ]
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23.12.2011 16:56 Uhr von Katzee
 
+1 | -4
 
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Wie sieht das: eigentlich mit den Streaming-Angeboten der TV-Sender aus? Darf man deren Angebote nun auch nicht mehr nutzen? Immerhin scheint sich das Gerichtsurteil ja auf alle Streaming-Angebote im Internet zu beziehen. - Ziemlich schwamming, dieses Urteil.
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23.12.2011 17:16 Uhr von Premier-Design
 
+6 | -6
 
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@Der_Hans: Dann musst du eben mehr Schwitzen und Konzerte geben - wenn du halbwegs erfolgreiche Musik machst und davon zu leben versuchst, sollte das mit dem Saal füllen kein großes Problem sein, oder? Ansonsten einmal checken, ob du konzeptmäßig auf der Höhe der Zeit bist, oder wie die MI den Zug ins digitale Zeitalter verpasst hast.
Irgendwie scheint aus deinem Post so ein wenig die Faulheit heraus, zumindest zwischen den Zeilen.

Und zum Thema: wie bereits zuvor erwähnt wäre jede beliebige Zwischenspeicherung dann ja auch automatisch Vervielfältigung?! Dann würden wir mit dem Aufruf von so gut wie jeder Webseite mit Text und Bild eine Straftat begehen, wenn es danach geht. Wer kann schon dafür garantieren, dass das interne Speichermanagement die Daten nicht z.T. auf der Festplatte auslagert, und somit "zwischenspeichert"? Ne, das Urteil ist es noch nicht einmal wert, in die Kanalisation zu gelangen.

[ nachträglich editiert von Premier-Design ]
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23.12.2011 17:19 Uhr von Kappii
 
+1 | -0
 
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@buluci: Künstler werden ja nicht gezwungen bei diesem oder jenem Plattenlabel zu unterschreiben.

Und zu den Spezialisten die gegen Radio und legale TV-Streams wettern: Es geht hier um Verbreitung von Inhalten ohne Zustimmung der Urheber...
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23.12.2011 17:21 Uhr von buluci
 
+0 | -0
 
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hier nochmal: der korrekte Link:
web.piratenpartei.de/unsere_ziele

[ nachträglich editiert von buluci ]
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23.12.2011 17:23 Uhr von buluci
 
+0 | -0
 
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also nocheinmal: http//:web.piratenpartei.de/unsere_ziele

[ nachträglich editiert von buluci ]
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23.12.2011 17:34 Uhr von buluci
 
+0 | -0
 
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klappt nicht: Sorry, klappt nicht mit der Verlinkung. Ihr wisst schon, was ihr tun müsst, um auf diese Seite zu kommen
web.piratenpartei.de/unsere_ziele
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23.12.2011 17:39 Uhr von buluci
 
+1 | -4
 
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Ist das Streaming für den User wirklich kostenlos? Das stimmt so überhaupt nicht, denn schließlich zahlt der User seinen monatlichen DSL-Tarif. Umsonst ist nur der Tod.
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23.12.2011 17:46 Uhr von Kappii
 
+4 | -4
 
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@buluci: Nur weil du mit dem Auto zum Supermarkt fährst, sind die Bananen immernoch nicht umsonst.
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23.12.2011 17:53 Uhr von buluci
 
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kollateraler Schaden: sind wir jetzt also soweit das Internet "volkswirtschaftlich" zu betrachten.

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