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FDP-Politiker gegen Straßennamen von DDR-"Helden"

Der FDP-Stadtverordnete Christian Erhardt-Maciejewski fordert Namen von Persönlichkeiten der DDR Geschichte wie Rosa Luxemburg, Kurt Tucholsky, Clara Zetkin, Ernst Toller, Heinrich Heine und Emile Zola aus dem Stadtbild zu entfernen.

Erhardt-Maciejewski nennt diese faschistoiden, menschenverachtenden Personen und beweist damit seine Unkenntnis in der deutschen Geschichte.

Nun droht Ihm eine Anzeige wegen Volksverhetzung.


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WebReporter: Madam_Sprout
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Politiker, Straße, Name, DDR, Karl Marx
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2011 13:10 Uhr von Madam_Sprout
 
+20 | -3
 
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Geschichte wird immer von dem diktiert der die Regierungsmacht hat. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Große Teile der DDR-Geschichte verschwinden aus dem Geschichtsunterricht und werden Tod geschwiegen. Aber auch das ist deutsche Geschichte, das dürfen wir genauso wenig verschweigen und verdrehen wie die Geschichte vor 1945. Geschichte muss unterrichtet und verstanden werden, nur so können Generationen heranwachsen die begangene Fehler nicht wiederholen.
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23.12.2011 13:29 Uhr von HateDept
 
+24 | -4
 
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ja dann: wähle halt FDP, BastB ...
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23.12.2011 13:29 Uhr von Madam_Sprout
 
+22 | -5
 
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Leider: wurde der Titel wohl redaktionell geändert und die Ursprüngliche Aussage sehr stark verdreht.
Der Orginaltitel dieser News lautet "Bestürzende Mängel in der Geschichtskenntnis bei FDP-Politiker"
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23.12.2011 13:37 Uhr von usambara
 
+29 | -3
 
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welcher Verbrechen haben sich die Schriftsteller, Frauenrechtlerinnen, Wirtschaftstheoretiker und Arbeiterführer denn Schuldig gemacht?
Offenbar muss man sie posthum noch mal ins KZ werfen.
Da der Wirtschaftsliberalismus ala FDP gescheitert ist, tritt
man halt noch mal nach.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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23.12.2011 13:45 Uhr von sicness66
 
+16 | -5
 
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Schwachsinn: Der Herr sollte sich noch einmal mit der geschichtlichen Dimension dieser Personen auseinandersetzen, bevor er so einen Müll von sich gibt. Nicht nur dass jene aufgezählten Personen nicht mal die Zeit der DDR erlebt haben, scheint es mir, dass der FDPler ein wenig neidig ist, die historische Bedeutng Marx´, Heines oder Tucholskys niemals nur im Ansatz erreichen zu können.

Und nur mal so am Rande: Dürfte ich nach seinem Ansatz auch fordern die Strassennamen von Kriegstreiber und Arbeiter- und Judenhasser Bismarck und Wilhelm II verbieten zu lassen ?
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23.12.2011 13:49 Uhr von uhrknall
 
+11 | -1
 
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Das zeigt mal wieder ganz deutlich den politischen Bildungsstand unserer Politiker.
Wenn ich nichts von meinem eigenen Beruf verstehen würde, hätte ich einen anderen Job.
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23.12.2011 13:56 Uhr von symphony84
 
+14 | -4
 
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lol: "Es ist Wissentschaftlern noch nicht gelungen, sowas kleines wie FDP-Hirne zu spalten"

Pispers hatte vollkommen recht. Hat die FDP im Moment nicht gößere Probleme? Wenn Selbsterhalt zu ihren Trieben gehört, sollten sie sich mal an den Kopf fassen. Die Partei verreckt gerade nicht ohne Grund. Dieses Beispiel zeigt warum.

Und Hitler, Göebbels und ähnliche mit Politikern aus der DDR zu vergleichen.. das kann man vielleicht mit Mielke machen, aber bitte nicht alle über einen Kamm scheren. Merkel, Rüttgers und z.B. Martin Lindner sind viel schlimmer.

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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23.12.2011 13:56 Uhr von swac
 
+9 | -1
 
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unsere Politiker: wenn man denkt, tiefer geht es nicht, wird man immer wieder eines besseren belehrt. Wie soll man die Straßen denn nennen, etwa Westerwellestraße?^^
Übrigens werden nicht nur große Teile der DDR-Geschichte verschwiegen, sondern mittlerweile die ganze. Meine Kinder( Oberstufe) kennen sie nur aus Erzählungen. Dafür wird der 2. Weltkrieg bis zum Erbrechen durchgekaut, natürlich nur in der Form: Schuldig also zahlen!
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23.12.2011 14:02 Uhr von symphony84
 
+19 | -4
 
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@BastB: "Ich sehe keinen Grund, weder der einen noch der anderen kranken Ideologie Denkmäler und Ehrungen zu widmen."

Warum ist der Sozialismus eine kranke Ideologie? Er wurde nicht richtig in der DDR angewendet. Nur weil man das falsch gemacht hat muss das nicht heissen das die Ideologie krank ist. Was ist denn der Kapitalismus? Der ist viel kranker als alles andere. Sogar kranker als die FDP.
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23.12.2011 14:28 Uhr von symphony84
 
+12 | -1
 
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@BastB: Sozialismus bedeutet doch nichts weiter als die Herrschaft der Arbeiter über den Arbeitsprozess und die Arbeitsprodukte.
Wir erleben es gerade so, dass über den Arbeitsprozess die Kapitalisten herschen. Ergo wird ein Arbeiter immer weiter ausgebeutet, weil er keine Macht mehr über den Arbeitsprozess hat. Das ist eine Art Wirtschaftsfaschismus. Die Politik handelt nicht in den Interessen der Bürger, sondern der Wirtschaft. Und so erleben wir es doch Tag für Tag. Reich immer Reicher etc... Hast du kein Geld, bist du nichts wert. Und dank den Medien und besonders der FDP wird auf die die nichts haben immer rumgetrampelt. Es ist in dieser Gesellschaftsform einfach nicht möglich, dass alle die fleißig arbeiten einen ordentlich Lohn erhalten von dem man Leben kann. Und das gaugelt der Kapitalismus vor, aber es ist in diesem nicht möglich. Man kann die Produktivität und Wachstum nicht ewig steigern. Das funktioniert niemals. Abgesehen davon hat auch der Kapitalismus vom Sozialismus profitiert.

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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23.12.2011 14:29 Uhr von architeutes
 
+15 | -1
 
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lieber @BastB: womit hat zB. Heinrich Heine deinen Zorn erregt. Weist
du überhaupt wer das ist ?

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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23.12.2011 14:33 Uhr von symphony84
 
+8 | -0
 
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@DerBelgarath: Warum hast du den Kapitalismus nicht mit aufgezählt ?
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23.12.2011 14:38 Uhr von usambara
 
+8 | -3
 
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@BastB: der Sozialismus hat den Nationalsozialismus hervorgebracht?
In Wahrheit war der Nationalsozialismus doch Kapitalismus in Reinstform (Krupp, IG Farben, Reichswerke Hermann Göring).
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23.12.2011 14:39 Uhr von magnificus
 
+4 | -0
 
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Wie sagt man immer. Der "Sieger" bestimmt die Regeln. Auch wenn die FDP nicht dazu gehört.
In der DDR oder UdSSR waren Strassennamen aller Rommel auch undenkbar.
Was jetzt z.B. Heine getan hat, weiss ich zwar nicht, aber der FDP is ja gerade jedes Mittel Recht um wieder auf 2% zu kommen.
Thälmann war ja wohl auch Antifaschist und nebenbei Chef der KPD.
Gibt es in den USA eigentlich auch Ethel und Julius Rosenberg Strassen? Im Osten D schon.

Wurde nicht mal in irgendeiner Stadt der Name einer Strasse geändert, weil dort die NPD ihre Druckerei hatte?
Tja. Die Politik macht vor nix halt.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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23.12.2011 14:41 Uhr von architeutes
 
+8 | -1
 
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Wenn man sieht was die FDP hier für einen Quatsch auslöst ist es höchste
Zeit das sie wegewählt wird .
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23.12.2011 15:12 Uhr von shane12627
 
+4 | -2
 
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Wer der selben Meinung ist, wie dieser Politiker, ist einfach nur unglaublich dumm und wahrscheinlich auch FDP Wähler.
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23.12.2011 15:19 Uhr von sicness66
 
+5 | -2
 
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@BastB: Ich will dir nicht zunahe treten, aber bevor du über Thesen, Theorien und historische Personen urteilst, solltest du dich erstmal mit ihnen auseinandersetzen.

Dass du die Idee des Sozialismus nur ansatzweise in Verbindung mit dem des Nationalsozialismus bringst, zeugt von deinem Unwissen.
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23.12.2011 15:45 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -2
 
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@DerBelgarath das einzigst perverse am Sozialismus ist das wirklich jeder arbeiten muss und nicht durch suggestierte "Markwirtschaftserfolge" soviel Kapital anhäufen kann das man perverser weise nur noch Geld arbeiten läßt. ^^ Damit einige Leute stinkreich sein können müssen Millionen in Armut leben. Super Gerechtigkeit^^

Den Sozialismus gabs bei der Entstehung der Menschheit bereits, als man als Horden durch die Gegend zog, jeder seinen Platz in der Gesellschaft hatte und mit anpacken musste-> bis zu dem Zeitpunkt als einzelne Individuums so klug wurden und sich Konzepte ausdachten wie man auch ohne Arbeit existieren kann.
Entweder raubte man sich das Vermögen oder betrog beim Handel (Betrug deswegen weil man Waren über den tatsächlichen Wert verhökerte, würde man dies nicht tun hätte man keinen Gewinn-> was wieder bedeutet man kann nicht reich werden und andere Arbeiten lassen)

"Wer der selben Meinung ist, wie dieser Politiker, ist einfach nur unglaublich dumm"

Das ist keine Dummheit wie alle denken sondern es geht darum das Schreckgespenst eines jeden Kapitalisten zu beseitigen. Solange etwas daran erinnert oder solange die Menschen den Begriff "Sozialismus" kennen solange wird eine gewisse Lobby sehr unruhig schlafen weil sie Schiß haben eines Tages aufzuwachen und richtig arbeiten gehen zu müssen und auch der Luxus weg ist (von der Macht die sie durch das viele Kapital haben mal ganz abgesehen).
Dieser Vorschlag ist nur ein Vorstoß um die letzten Überbleibsel zu beseitigen.
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23.12.2011 15:46 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -1
 
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Denk ich an Deutschland in der Nacht Da sieht man mal, wie groß der Bildungsnotstand in Deutschland wirklich sin muss, wenn solche Vollpfosten Stadtverordnete werden können. Hat der denn auf der Baumschule überhaupt nichts gelernt?
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23.12.2011 16:23 Uhr von architeutes
 
+1 | -0
 
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BastB: Ich möchte dir versichern das ich hier weder die rechte noch
die linke seite vertreten . genau wie heinrich heine im jubiläumsjahr 1972 in der DDR und der BRD gefeiert wurde .
Man solte Politikern denen die Felle wegschwimmen immer
mit Vorsiocht begenen . denn genau das dürfen wir hier
nunmal , und wir sollten hoffen das das so bleibt .
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23.12.2011 17:29 Uhr von smoke_
 
+1 | -6
 
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@ usambara: "In Wahrheit war der Nationalsozialismus doch Kapitalismus in Reinstform"

Oh Gott was redest du für einen Müll?
Nationalsozialismus = nationaler SOZIALISMUS.

Außerdem war IG Farben spätestens 1937 vollständig unter Kontrolle der Nazis. Kapitalismus. Haha.
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23.12.2011 19:03 Uhr von Akaste
 
+2 | -0
 
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@smoke_: Sozialismus ist nur ein Wort, ebenso wie Demokratie nur ein Wort ist.

Nationalsozialismus als Bezeichnung soll doch nur noch mehr Dumme fangen "Sozialismus, öh endlich setzt sich mal jemand für uns ein" "Nationalismus, oi endlich gehts den verdammten Ausländern mal an den Kragen, die klaun eh nur unsre Jobs"
Wer bezweifelt hier dass man mit so einem Aufhänger prima ein paar Idioten kaschen kann?

Usambara hat im übrigen recht, kannst es dir ganz einfach zusammenreimen, rechte reaktionäre Systeme versuchen die Macht bei möglichst kleinen Grüppchen zu halten, der Intensivität nach geordnet ist das der Kapitalusmus (Macht durch Geld), Monarchien (Macht durch Blut) und der Faschismus, in Deutschland besser bekannt unter Nationalismus, hier gebürt die Macht all jenen die in der Gunst des Großen Zampanos stehen.

Linke Systeme versuchen weitesgehend die Macht zu verteilen, abgeschwächte Form hier, der Sozialismus, mithilfe extremer Reglementierung wird hier möglichst viel private Macht an den Staat abgegeben der die daraus entstehenden Mittel gleichmäßig zu verteilen versucht, ihm folgend, der Kommunismus, im übrigen nicht existent, da es bisher keinen Staat gab der wirklich kommunistisch bezeichnet werden konnte, hier ist sämtliche Macht gleichmäßig verteilt.
Unabhängig von dem wie es in der realen Geschichte vorgefallen ist, denn da könnte man selbst mit zusammengekniffenen Augen den Sozialismus als nicht existent betrachten oder zumindest nur als im Anfangsstadium betreffend, kann man das so stehen lassen.

Fakt ist also: Faschismus ist die ungefilterte Version des Kapitalismus, Kommunismus die reinste des Sozialismus.

Fakt ist weiterhin: Sozialismus und Kommunismus wurden bisher nur theoretisch entwickelt, praktisch aber noch nicht umgesetzt. Faschismus und Kapitalismus sind dagegen so erprobt wie das tägliche Zähneputzen. Kein Wunder, um Gierig und ungerecht zu sein muss man nichts lernen, man muss nur etwas vergessen, die eigene Moral.

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