Forscher entdecken: Sonnenwinde unterdrücken Merkurs Magnetfeld
Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Braunschweig und dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung haben nun das innere Magnetfeld des Merkur untersucht. In unserem Sonnensystem ist er ein weiterer Gesteinsplanet neben der Erde.
Raumsonden brachten nach Erkundungen die Erkenntnis, dass Merkurs Magnetfeld im Inneren etwa 150 Mal schwächer ist als das auf der Erde. "Wir müssen uns klarmachen, dass Merkur mit dem ihn umgebenden Sonnenwind eine enge Wechselwirkung eingeht", so einer der Forscher.
Da der Merkur viel näher an der Sonne liegt bekommt er den Sonnenwind merklich zu spüren. Dieser besteht aus elektrisch geladenen Teilchen und bewirkt, dass das Magnetfeld so weit unterdrückt wird, das es nur unter die Planetoberfläche reicht. Diese Wechselwirkung soll weiterhin untersucht werden.