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Urteil: Kein Totschlag - Rechter U-Bahn-Schläger schlug 17-Jährigen fast tot

Ein Neonazi schlug einen 17-Jährigen, nachdem dieser eine Äußerung über die Handtasche seiner Freundin gemacht hatte, durch Kick-Box Schläge ins Koma. Das Herz vom Opfer schlug knapp eine Stunde nicht mehr.

Dank einem Krankenpfleger der zufällig in der Nähe war und einem Notarzt, der nicht mit seiner Reanimierung aufhörte, habe das Opfer überlebt. "Das Besondere an dem Fall ist, dass der Angeklagte das Opfer faktisch getötet hatte", so die Bundesanwaltschaft.

Der 17-Jähriger lag später eine Woche in Koma und ist zu 40 Prozent schwerbehindert. Der rechtsradikale Täter muss sich nicht wegen versuchten Totschlags verantworten. Sein Urteil bleibt wegen gefährlicher Körperverletzung bei fünfeinhalb Jahren Haft.


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WebReporter: Konstantin.G
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, U-Bahn, Schläger, Totschlag, U-Bahn-Schläger
Quelle: www.spiegel.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2011 20:12 Uhr von Rechthaberei
 
+8 | -42
 
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22.12.2011 20:14 Uhr von CoffeMaker
 
+22 | -17
 
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@makak das Urteil hat er nur wegen seiner Gesinnung bekommen obwohl die nicht mal zur Diskussion stand da der Streit wohl eher persönlicher Natur war und nicht wegen der politischen Gesinnung.
Mit gewissen Boni wäre er auf Bewährung draußen gewesen.

Aber auch ganz interessant wie die Zahlen für die Statistik für rechte Straftaten zusammen kommen. :)

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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22.12.2011 20:18 Uhr von syndikatM
 
+15 | -21
 
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und trotz dieser implodierenden, agressiven und noch die dagewesener zerstörungswut der deutschen gesellschaft, gehen die türken noch tagtäglich ihrer arbeit als professoren und wissenschaftler in deutschland nach, um den deutschen hinterwäldlerischen heiden hartz 4 zu überweisen.
woher nimmst du diesen mut @konstantin g?
du musst doch in ständiger angst leben, überall lauern die deutschen barbaren? fetten respekt digga
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22.12.2011 21:08 Uhr von dagi
 
+9 | -8
 
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auch: das passiert in deutschland !!!!!

http://www.shortnews.de/...
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22.12.2011 21:29 Uhr von Hirnfurz
 
+25 | -11
 
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Ich könnte grad echt kotzen: und mir steht die Kinnlade vor Entsetzen offen!

Selbst wenn der 17jährige sich im Ton vergriffen hat, so ist es an dem - in meinen Augen trotzdem Totschläger -, sich

a) zu beherrschen (aber das kann man ab einem bestimmten IQ eben nicht mehr) und
b) vor allem noch wenn man in einer Kampfsportart geübt ist umso mehr.

Die Tat steht in keinem Verhältnis zu den Äusserungen des Jugendlichen.

Und solche Urteile werden "im Namen Volkes" gesprochen! Unglaublich!
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22.12.2011 22:13 Uhr von Copykill*
 
+6 | -6
 
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Wieder mal so ein krankes Urteil: bei dem das Ergebniss einer Straftat bewertet wird.

Hier wird mal wieder nicht die Tat bewertet sondern "nur" das Ergebnis.
Wäre das Opfer gestorben, wäre Urteil härter ausgefallen.
Das Opfer hat überlebt, und das Urteil hat ein "Weischspülgang" durchlaufen.

Es muss ganz klar die Tat als solches beurteilt werden.

Es doch nicht sein, das ein Täter kein hartest Urteil bekommt, weil das Opfer Glück gehabt hat.

Von vorn herein muss jede Prügelatacke die auf einer am Boden liegenden Person ausgeführt wird, als Totschlag zu bewerten sein.

Hoffentlich kommt der Richter mal einen Täter der nicht so viel Glück hat das sein Opfer überlebt.
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22.12.2011 22:24 Uhr von makabere_makkaroni
 
+8 | -2
 
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MAl abgesehen davon, dass das Urteil ein schlechter Scherz ist-

wo bitte ist das Lob für die 2 Menschen, die dem Opfer das Leben gerettet haben? Mehr davon, jederzeit.
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22.12.2011 22:44 Uhr von Perisecor
 
+6 | -10
 
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Lustig wie hier einige traurig sind, weil das Urteil nicht Totschlag ist - dabei sagt der § 212 StGB ganz klar:
"Wer einen Menschen tötet..."
Da das Opfer aktuell schwerbehindert ist, ist davon auszugehen, dass es nicht tot ist.

Der versuchte Totschlag scheitert meiner Meinung (und nach Ansicht des BGH) schon daran, dass beide Personen anschließend in verschiedene Richtungen davonliefen. Aus der Quelle:
"...da beide vom Tatort in verschiedene Richtungen weggingen. Der 17-Jährige brach erst später zusammen."


Im Strafmaß wurde sicher gewürdigt, dass die ursprüngliche Aggression vom späteren Opfer ausging, sonst hätte es mehr als 5 1/2 Jahre gegeben.



Manche Urteile sind ja nun ernsthaft schwer nachzuvollziehen, aber hier fällt Totschlag natürlich sofort weg, auch wenn das weiterhin einige Kommentatoren fordern. Wobei ein Totschlag ohne Toten auch mal eine spannende Sache wäre...
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22.12.2011 22:44 Uhr von dajus
 
+8 | -2
 
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@startreset: Ist doch schon ein wenig seltsam.... Einerseits wird hier auf jeden eingedroschen, der behauptet, in der Hauptsache sind es nur Vorurteile gegen Migranten, daß die die meisten Straftaten begehen.
Andererseits brüllst du hier voller Stolz heraus, daß die Migranten im Gefängnis in der Überzahl sind.
Woher kommt das?
Sind da so viele nur zu Besuch?
Ist nicht Konstantin so erpicht darauf, ein Bild zu schaffen, als wäre Deutschland ein Volk von prügelnden Nazis, die in den Knast gehören. Dann müssten die in der Überzahl sein.
Doch ist da nur Platz für Türken Albaner, Marrokaner.
Hoffe, die werden auch umgehend nach Strafende abgeschoben.
Das wäre mal echte Resozialisierung!!!!
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22.12.2011 23:14 Uhr von Pup
 
+6 | -5
 
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Fünfeinhalb Jahre Haft wegen gefährlicher Körperverletzung wo das "Opfer" nach der Auseinandersetzung bei bewusstsein war und laufen konnte, also nicht zermatscht auf dem Bahnhof lag ist doch kein Kuschelurteil. Ist doch ein Richterspruch den man sich für Deutschland wünschen kann.
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22.12.2011 23:33 Uhr von pest13
 
+8 | -4
 
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Welle der Entrüstung im Wasserglas. Die Richter haben recht, denn es war kein versuchter Totschlag. Klar hat der Täter unverhältnismässig reagiert, aber wie blöd muss man sein, um, sagen wir mal, einen Andersdenkenden bzw. seine Begleiterin zu beleidigen? Nicht zu vergessen, dass der Schläger gar nicht bekommen hat, was mit dem Anderen passierte und er hat sich am darauffolgenden Tag der Polizei gestellt als ein Fahndungsaufruf rauskam.

p.s. Nennt es Korinthenkakerei, aber als schwerbehindert bezeichnet man jemand, der GdB 50 hat.
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22.12.2011 23:38 Uhr von str8fromthaNebula
 
+1 | -6
 
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makak: und das es keinem auffällt das es genauso sein soll....
bis die leute auf due straßen gehen, dann gibts 1984..
bessere aufheizmittel als rechts links ausländer gibt und gab es noch nie

edit.

oh doch natürlich, religion..aber dazu is der westen schon zu schlau gewordem, da reichts grad mal noch uns dazu zu bewegen mit dem finger auf 3te welt länder zu zeigen und zu denken man wäre besser..
aber das nen anderes thema

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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22.12.2011 23:41 Uhr von xCheGuevarax
 
+6 | -7
 
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@ Pup: Das Urteil geht also in Ordnung, weil er nicht sofort tot umgefallen ist, sondern nach z.b. 50 Metern und anschliessend eine Stunde leblos, reanimiert, im Koma gelegen und den Rest seines lebens behindert bleiben wird?

Entweder hast du nicht wirklich richtig gelesen, oder bist grad schon hackedicht.

Für mich ist das versuchter Totschlag.
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22.12.2011 23:41 Uhr von str8fromthaNebula
 
+2 | -6
 
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achja: und vote for - pack den typ doch mal mit den deutschland hassern in eine zelle :) echt mal, und paar bratpfannen dazu ;)
ich würds mir geben, gerechtigkeit plus probleme die sich von allein lösen..beidseitig
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22.12.2011 23:43 Uhr von Perisecor
 
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@ xCheGuevarax: "Für mich ist das versuchter Totschlag. "

Weil?
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23.12.2011 00:10 Uhr von Metalian
 
+7 | -5
 
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Ich bin der Meinung, dass 5 1/2 Jahre Knast nicht gerade ein Pappenstiel sind.
Von Kuscheljustiz würde ich da jedenfalls nicht sprechen.

Erst kürzlich wurden doch 4 Migranten wegen versuchten Mordes schuldig gesprochen und haben dafür Haftstrafen von 4 bis 6 Jahren bekommen.

"Das Gericht stellte fest, dass die Schläger ihre Opfer "aus purer Lust an der Gewalt" misshandelten, teilte der Sprecher des Landgerichts, Tobias Kaehne, nach der Urteilsverkündung in dem nicht öffentlichen Prozess mit. Ein 30-jähriger Maler war schwer verletzt worden. Er lag wochenlang im künstlichen Koma."

In den Nachrichten war die Rede von harten Strafen.

http://www.welt.de/...

Für mich steht das in keinem Verhältnis zu dem aktuellen Fall.

[ nachträglich editiert von Metalian ]
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23.12.2011 01:43 Uhr von IlIlIlIlIlIlIlIlIlI
 
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Onur K. hingegen hat nun nach seinem Berufungsverfahren (Knapp drei Jahre Haft war ja eindeutig zu hart!) bloß zwei Jahre auf Bewährung, sein Opfer ist allerdings tot. Aber war ja ein Versehen, nicht wahr?

[ nachträglich editiert von IlIlIlIlIlIlIlIlIlI ]
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23.12.2011 01:53 Uhr von Botlike
 
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@Perisecor: Endlich sagt mal einer das, was natürlich auf der Hand liegt. Ín der Überschrift steht "Kein Totschlag", als ob das unnatürlich wäre, wenn niemand stirbt.

Der versuchte Totschlag sollte aber meiner Ansicht nach nicht am Weglaufen selber scheitern. Vielmehr scheitert es daran, dass der Täter ja offensichtlich freiwillig vom Opfer abgelassen hat und somit den Versuch aufgegeben hat ("Rücktritt"). Insofern ist die gefährliche Körperverletzung der richtige Anklagepunkt.

Klar kann man sagen "ja aber theoretisch war er ja tot", aber erstens kann man das überhaupt nicht beweisen, weil der Ersthelfer wohl kein EKG dabei hatte, und zweitens streiten sich die Gelehrten seit Ewigkeiten über eine richtige Definition von "tot". Und bis eine bessere gefunden wurde, bin ich mit der Definition "tot ist, wer nie wieder aufsteht" zufrieden. Stellt euch mal vor, ihr fahrt jemanden mit dem Auto an, der daraufhin im Krankenhaus kurzzeitig einen Herzstillstand erleidet, aber reanimiert wird. Würdet ihr euch nicht verarscht vorkommen, wenn man euch das Opfer als Leiche verkaufen würde?
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23.12.2011 02:31 Uhr von Pup
 
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@xCheGuevarax: >>Das Urteil geht also in Ordnung, weil er nicht sofort tot umgefallen ist (...)
>>Entweder hast du nicht wirklich richtig gelesen, oder bist grad schon hackedicht.

Heißt es nicht eigentlich "Du bist nicht ganz dicht"? Dicht, oder nicht dicht, entscheide dich mal.

Und jetzt mal zu deinem verfälschenden Kommentar, du Rot-Front-Hirnlos-Che-Guevara. Ich schrieb das die Strafe in Zeiten der Kuscheljustiz seltenerweise mal ausreichend scheint, im Gegensatz zu den Bewährungsstrafen die sonst z. B. für zigfach vorbestrafte Schläger und Räuber verhängt werden.

Da bekommt ein Thor Steiner Träger über 5 Jahre, wo Personen deiner Weltanschauung Freispruch gefordert hätten, wenn der Täter ein Palituch getragen hätte und das Opfer ein ach so böser Deutscher, äh tschuldigung Nazi gewesen wäre. Nicht mit zweierlei Maß messen, du A ...
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23.12.2011 08:19 Uhr von JesusSchmidt
 
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Spiegel hat doch ´ne Macke "Das Accessoire trug die Aufschrift der in rechtsextremen Kreisen beliebten Marke Thor Steinar."

"Auch sei die Provokation von dem 17-Jährigen ausgegangen."

Thor Steinar ist schlicht und einfach eine Nazimarke. Der Hersteller ist übelster Faschistenabschaum. T.S. kauft man nicht aus Versehen oder weil es so schick ist. Wer sowas kauft, ist komplett braun in der Rübe. Das Opfer ist Provokateur, weil es sich von Nazipropaganda provozieren lassen hat? Alles klar.

Es wird immer Zivilcourage gefordert, aber wenn sich wirklich mal jemand traut, das Maul aufzumachen, hat er nur Ärger.

Wie hier einige daraufkommen, dass das Opfer ´n Linker war, erschliesst sich mir nicht. Nur weil jemand von ´nem Drecksfaschisten "Zecke" genannt wird, muss er weder das noch "links" sein.
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23.12.2011 12:19 Uhr von Cataclysm
 
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°°Thor Steinar ist schlicht und einfach eine Nazimarke. Der Hersteller ist übelster Faschistenabschaum. T.S. kauft man nicht aus Versehen oder weil es so schick ist. Wer sowas kauft, ist komplett braun in der Rübe. Das Opfer ist Provokateur, weil es sich von Nazipropaganda provozieren lassen hat? Alles klar.
°°

Genau so sieht das aus.
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23.12.2011 12:43 Uhr von Cataclysm
 
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@Kaputt: Der Genitiv wurde schon vor Jahren nachts in ner U-Bahnstation um die Ecke gebracht.Eines der ersten Opfer ;-)
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26.12.2011 20:56 Uhr von mercedes300ce
 
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@Cataclysm: Thor Steinar ist schlicht und einfach eine Nazimarke. Der Hersteller ist übelster Faschistenabschaum. T.S. kauft man nicht aus Versehen oder weil es so schick ist. Wer sowas kauft, ist komplett braun in der Rübe. Das Opfer ist Provokateur, weil es sich von Nazipropaganda provozieren lassen hat? Alles klar.


Glaube nicht das diese Marke verboten ist also kann sich jeder kaufen dem es gefällt, oder willst du den Leuten das Recht absprechen. Kopftücher und Burkhas sind auch Zeichen von Islamisten und Keiner darf gegen die Bekleidung von so einer vermummten was sagen sonst ist das Geschrei Gross. Alles klar.

[ nachträglich editiert von mercedes300ce ]

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