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Bundespräsident Wulff bricht sein Schweigen

Bundespräsident Wulff nimmt erstmals persönlich Stellung zur Kreditaffäre. Laut eigener Aussage bereut er seinen Umgang mit der Debatte um die Kreditaffäre. Dennoch hält er an seinem Amt fest.

Inzwischen hat er alle Auskünfte zu seinen Krediten gegeben und auch alle Urlaube bei Freunden seien offengelegt. Die Opposition war scharf mit dem Bundespräsidenten ins Gericht gegangen und hat ihm Guttenberg´sche Salamitaktik vorgeworfen.

Wie in der Zwischenzeit bekannt wurde, hat Wulff einen Nachfolgekredit zu Sonderkonditionen bei der BW-Bank aufgenommen. Die Zinsen waren nur halb so hoch wie bei normalen Kunden. Der Bundespräsident erhielt keinen normalen Kredit, sondern ein komplexes Finanzprodukt.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kredit, Bundespräsident, Christian Wulff, Schweigen
Quelle: www.spiegel.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2011 16:26 Uhr von blackpope
 
+22 | -4
 
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sehr schade für das Amt. Um die Person tut es mir gar nicht leid..

Er muss zurücktreten.. um weiteren Schaden vom Amt abzuwenden..
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22.12.2011 16:41 Uhr von vmaxxer
 
+14 | -4
 
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Weg: Weg mit Ihm.
Nicht wegen der einzelnen Sachen aber der Etik halber.
Mit einem verhalten ala Wulf schädigt man den Ruf des Präsidenten und des Landes dem er vorsteht.

So langsam gehen uns zwar die vorzeigbaren Politiker aus aber so ist das dann nunmal.
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22.12.2011 16:43 Uhr von Klapperklaus
 
+9 | -3
 
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Alles abgelesen und wie ein Roboter vorgetragen. Kam sehr unglaubwürdig und gequält rüber!
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22.12.2011 16:45 Uhr von no_trespassing
 
+14 | -11
 
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Er sollte nicht zurücktreten: Wulff vertritt eine klare Position gegen die Machenschaften um die Vergemeinschaftung von Euroländer-Schulden.

Man sollte mal schauen, wie hier Politik gemacht wird. Die Springer-Presse hält irgendwelches Material zurück, um es im richtigen Moment zu lancieren.

Der Bürger wird nicht sachgerecht informiert, sondern als Werkzeug benutzt.

Es sollte jedem zu denken geben, warum gerade in der Eurokrise, wo die Abschaffung von wichtigen demokratischen Elementen und ganz vorbei am GG bevorsteht, gleich 2 Bundespräsidenten innerhalb von nur etwas mehr als 1 Jahr die Biege machen sollen.

Kommen die Eurobonds, dann brechen alle Dämme für Deutschland. Kommen die Eurobonds nicht, sind die Südstaaten pleite und der Euro am Ende.

Der Bundespräsident muss ein deutsches Gesetz unterzeichnen. Und da sich Wulff klar gegen Eurobonds ausgesprochen hat, wird nun Material gegen ihn gesucht.

Das war bei Horst Köhler nicht anders, den hat man genauso unter Druck gesetzt. Oder glaubt ernsthaft jemand, der hat einfach so aus nichtigem Grund hingeworfen?

Man will Wulff absägen, weil er mächtigen Interessen im Weg ist. Und man weiß: Geht Wulff sind auch Regierung und Merkel erledigt. Für die Befürworter von der Vergemeinschaftung von Schulden gäbe es nicht besseres. Eine Notregierung oder ähnliches wäre gar nicht handlungsfähig und ließe sich prima überfahren.

Ich tippe: Bleibt Wulff im Amt, wäre das für die Eurobonds-Fraktion der GAU. Dann wird passieren, dass innerhalb der nächsten 3-4 Monate ein Südstaat Zahlungsunfähigkeit anmeldet, ganz gleich, welche Rettungsmechanismen da noch beschlossen werden.

Es ist einfach zu offensichtlich, was da passiert. Vor allem geht es nicht um die Sache an sich. Dass man damit droht, wenn er nicht zusammenpackt, seine Frau gleich auch noch anzugreifen, zeigt ja, was Sache ist: Man will ihn ausschalten mit allen MItteln.
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22.12.2011 16:46 Uhr von Katzee
 
+10 | -3
 
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Wieso: können Politiker nicht wenigstens hin und wieder mal nicht lügen? Diese Leute tragen Verantwortung für unser ganzes Land und lügen, dass sich die Balken biegen. Widerlich.
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22.12.2011 17:00 Uhr von backuhra
 
+2 | -10
 
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Meine Güte: Diese dämliche Opposition geht mir gehörig auf den Zeiger. Immer gleich alles so maßlos auf zu pushen, völlig daneben diese Leute! Opposition abschaffen! :-P

[ nachträglich editiert von backuhra ]
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22.12.2011 17:42 Uhr von CrazyWolf1981
 
+7 | -2
 
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Merkel: müsste aber auch zurücktreten, denn sie schart ja immer genau solche Typen um sich und verteidigt das auch noch was die machen. Oder vielleicht ist das auch Grundvoraussetzung, ein gewisses Maß an Korruption, um den Job überhaupt zu bekommen. Gibt ja kaum noch einen der für das Volk arbeitet, die meisten nur dagegen.
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22.12.2011 18:24 Uhr von Alh
 
+6 | -1
 
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Dieser: Suppenkasper hat ausgedient.Weg mit ihm!!! Sofort!!!
Ich will keine Erklärungen mehr und keine Entschuldigungen. Wulff du bist fertig!!! Ekelhaftes Gesindel unsere Volkstreter.
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22.12.2011 18:36 Uhr von linuxu
 
+6 | -1
 
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Bei uns im Radio (SWR1) haben sie: gesagt, das die Ansprache 4 Minuten gedauert hat und er war nicht bereit Fragen zu beantworten.Das sagt doch wohl alles.
Aber hat ja direkt ein Opfer gefunden.Sein langjährigen Sprecher Olaf Glaeseker mußte gehen.

Charakterlos und verlogen der BP.
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22.12.2011 18:39 Uhr von Floetistin
 
+4 | -4
 
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no_trespassing: Ich hab dir ein Plus gegeben. Aber nicht weil ich dir vollkommen zustimme, sondern weil du zumindest teilweise Recht hast.

Ein Politiker, der eine Stellung vertritt und diese auch wenigstens teilweise durchsetzen kann, wird durch die Macht der Medien abgesägt.
Man wühlt im Dreck und findet etwas.

Das würde übrigens JEDEM von uns hier so gehen, lieber SN-Mob.

Mal im Suff nachts über ne rote Ampel gelaufen?
Als Minister wäre eure Schlagzeile
"Minister xy bei exzessiver Alkoholparty und überqueren einer roten Ampel ertappt."

Oder habt ihr mal euer Konto überzogen weil was besonderes kam und einen Kredit aufgenommen? Evtl. kennt ihr einen mit dem ihr in der Schule ward oder so und bekommt Sonder-Konditionen?

Schlagzeile: "Minister xy nahm Privat-Kredit auf und bekam dank guter Beziehungen zur Bank Top Konditionen!"


Keiner von uns ist ein Unschuldslamm.

Damit will ich Wulff keineswegs in Schutz nehmen. Er hat zwar rein technisch gesehen wahrheitsgemäß geantwortet, hätte aber aus Eigeninteresse heraus einiges vorab richtig stellen müssen. Und wenns nur ist um keine Angriffsfläche zu bieten.


Zurück zu no_trespassing. Selbst wenn Wulff gegen einen Gesetzesentwurf stimmt.
Er kann das Gesetz nur eine gewisse Zeit zurückhalten und das auch nur mit einer guten Begründung.
Falls er sich weigert, alleine aufgrund seiner persönlichen Meinung, dann kann er gezwungen werden zu unterschreiben.

Du siehst also, egal ob mit oder ohne Wulff.. der Untergang wird nur hinausgezögert.


Im Übrigen wird der Vorfall gegen Wulff strafrechtlich nicht verfolgt, wurde heute im Radio erwähnt.
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22.12.2011 19:07 Uhr von Floetistin
 
+1 | -3
 
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Ach die: Glaushausfraktion wirft mal wieder mit Minus um sich.
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22.12.2011 20:43 Uhr von KingLeonidas
 
+1 | -0
 
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die gute alte opposition: mir scheint die opposition ist in solchen belangen stets übermotiviert!
und bei ihren eigentlichen aufgaben, wird geschlampt.. tja da wäre eine aufklärungskampagne gar nicht mal so abwegig! ;-)

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