IWF warnt: 85 Milliarden Euro reichen verschuldetem Irland nicht
Der Internationale Währungsfond (IWF) fordert weitere Hilfen für das schuldengeplagte Irland. Nach Auffassung des Fonds decken die bislang geflossenen 85 Milliarden Euro aus den Kassen Europas und des IWFs nicht den Finanzbedarf zur Rettung irischer Banken.
Laut IWF sind alternativ auch europäische Finanzierungs-Garantien für irische Großbanken, Zuschüsse zum Kostenabbau, eine temporäre Beteiligung am Bankensektor oder die Gewährung besserer Refinanzierungskonditionen Irlands zwecks Rettung seiner Banken denkbar.
Weiterhin bringt der IWF eine weitere Flexibilisierung des IWFs ins Gespräch, um Dublin eine schnellere Rückkehr an die Finanzmärkte zu ermöglichen. Die Auszahlung von IWF-Geldern soll von der zweiten auf die erste Jahreshälfte 2012 vorgezogen werden. Dublin pumpte bislang 63 Milliarden Euro in seinen Bankensektor.