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Facebook unter Beobachtung

Der vom Wiener Jusstudenten Max Schrems initiierten Gruppe "Europe versus Facebook", die eine Beschwerde bei der irischen Datenschutzbehörde eingebracht hatte, wurde recht gegeben: In einem ausführlichen Datenschutzbericht verlangt die Behörde nun mehr Transparenz bei den Userdaten.

Bei der Beschwerde geht es unter anderem um die Tatsache, dass Facebook Daten nach der Löschung durch Mitglieder weiterhin aufhebt. Außerdem müsste Facebook bei der Änderung von Einstellungen die Zustimmung der User einholen - eine "Opt Out"-Option sei nicht ausreichend.

Darüber hinaus sei die Datensammlung mittels des "Gefällt mir" Buttons außerhalb von Facebook unzulässig. Die irische Datenschutzbehörde sieht bei all diesen Punkten "Raum für Verbesserungen" und stellt das Netzwerk nun unter laufende Beobachtung.


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WebReporter: marcchristopher
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Facebook, Urteil, Datenschutz, Irland, Beobachtung
Quelle: derstandard.at

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22.12.2011 08:17 Uhr von marcchristopher
 
+8 | -0
 
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Die Aussagen Zuckerbergs haben Facebook schon vor langer Zeit unsympathisch für mich gemacht. Es wird Zeit, dass dem Netzwerk zumindest ein erster sanfter erhobener Zeigefinger gezeigt wird.
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22.12.2011 08:39 Uhr von Schinkenspalter
 
+24 | -2
 
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Wikileaks-Gründer Julian Assange: Facebook ist eine CIA Spionage-Maschine. Google, Yahoo und Facebook als "Hilfstruppen des CIA". "Facebook ist die schrecklichste Spionage-Maschine die jemals entwickelt wurde." - Direkte Schnittstellen zum Geheimdienst, direkter Zugriff zu persönlichen Daten und Suchverhalten.



Das, was Kritiker schon immer vermutet haben, wird nun von Wikileaks-Gründer Julian Assange bestätigt. In einem Interview mit Russia Today hat Assange die großen Webseiten-Bertreiber Google, Yahoo und Facebook als "Hilfstruppen des CIA" bezeichnet: "Facebook ist die schrecklichste Spionage-Maschine die jemals entwickelt wurde."

Die Geheimndienste sind insbesondere scharf auf die vielen personenbezogenen Daten, die bei Facebook und anderen Social-Media-Seiten der großen Anbieter gespeichert werden. "Kein Geheimdienst wäre jemals in der Lage, so viele detaillierte Informationen zusammenzutragen, wie sie die bei den Social-Media-Seiten auf Abruf bereitstehen". Facebook würde freiwillig und "kostenlos" die Daten für die Geheimdienste sammeln und bereitstellen, so Assange.

Da die Bereitstellung von Einzeldaten infolge einer richterlichen Verfügung für die Netzwerke immens teuer wäre und Millionen Dollar kosten würde, wurde der Prozess automatisiert. Assange warf Facebook, Yahoo und Google (und indirekt auch Twitter) sogar vor, dass in sie ihren Systemen Schnittstellen für die US-Geheimdienste entwickelt und installiert hätten. Über diese Schnittstellen kann die CIA nicht nur die dort gespeicherten Daten abrufen, sondern sogar aktive Monitore schalten.

Assange: Wenn jemand bei Facebook einen Freund hinzufügt, dann arbeitet er auch gleichzeitig kostenlos für die CIA - das sollte jeder begreifen. Der Facebook-User erweitert damit die Datenbank für die Geheimdienste.

"Die Behörden müssen weder Facebook, Google noch Yahoo per richterlichen Befehl zur Freigabe von Informationen oder zur Überwachung bestimmter Kommunikationsvorgänge auffordern – das können sie mit ein paar Klicks selbst besorgen".
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22.12.2011 08:40 Uhr von Neroll
 
+8 | -3
 
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stellt das Netzwerk nun unter laufende Beobachtung: Auch eine sehr interessante Ausdrucksweise für: "Die Nerds schauen permanent nach, was in ihrer Timeline passiert"
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22.12.2011 09:23 Uhr von Seb916
 
+2 | -1
 
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Naja wird nichts bei rumkommen die großen haben doch Narrenfreiheit.
Ab und zu spielt sich dann mal ein Politiker oder auch eine Behörde auf und verdient sich damit ein paar Sporen, aber bevor irgendwelche Sanktionen durchgesetzt werden einigt man sich auf eine mündliche Verwarnung und das ehrlich gemeinte Versprechen das alles besser wird.

/Ironie off
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22.12.2011 09:55 Uhr von Sleeptalker
 
+5 | -0
 
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Echelon lässt grüßen, wer immer noch daran glaubt dass das aus Nächstenliebe geschah was der Zuckerberg da gemacht hat, bei dem scheint Hopfen und Malz bereits verloren.
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22.12.2011 09:56 Uhr von GangstaAlien
 
+1 | -1
 
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Ist doch kla: das Facebook nur zum ausspionieren ist.
Aber egal jeder der dort angemeldet ist, hat selbst Schuld, wenn ein Amerikaner viel mehr von einem weiß als man selbst.
Es wird ja keiner gewzungen sich da anzumelden.
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22.12.2011 10:29 Uhr von Norman-86
 
+1 | -1
 
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Gegen Facebook wird nie was Unternommen, Erstens Daten, Zweitens Geld..

Geld Regiert die Welt und Facebook hat so viele Mittel gegen alles Anzugehen.. Will einer Probieren was durch zusetzen gibt es von Facebook paar Talars und Ruhe ist wieder..

Weil sonst wäre Facebook schon längst vom Netz..
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22.12.2011 10:57 Uhr von ollilein80
 
+2 | -1
 
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@Schinkenspalter: Du weißt schon das das in Amiland nicht nur für online dienste gilt und dort "gang und gebe" ist, jedenfalls mittlerweile.

Und zu dem kostenlos fürs CIA arbeiten, der assange hat recht, ich sollte wohl ein gehalt fordern, pro freund und stunde 50 € sollte wohl ausreichen :D

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