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Urteil: Frühchen dürfen weiterhin in kleineren Krankenhäusern behandelt werden

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Größe einer Klinik und der Fähigkeit, sich um Frühchen zu kümmern? Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden: Nein. Damit gibt es 40 Kliniken aus dem gesamten Bundesgebiet recht.

Die Klage richtete sich gegen eine Regel des "Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten und Kliniken" (GBA). Diese besagt, dass nur solche Krankenhäuser Frühchen behandeln dürfen, die mehr als 30 Fälle pro Jahr haben. Der GBA konnte die Richter nicht davon überzeugen, dass mehr Behandlungen gleichzeitig auch höhere Qualität bedeuten.

Dafür gebe es keine wissenschaftlichen Belege, so das Gericht. Die Kläger freuen sich über das Urteil: "Dadurch bleiben qualitativ hochwertige Versorgungsstrukturen erhalten und können sinnvoll weiter entwickelt werden." Der GBA dagegen denkt, dass eine Mindestmenge durchaus für eine bessere Versorgung steht und will in Revision gehen.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Krankenhaus, Klinik, Versorgung, Frühchen
Quelle: www.tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2011 07:20 Uhr von SNnewsreader
 
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Um das Urteil zu verstehen muss man schon betroffen sein. Hier geht es nicht alleine um die Versorgung, sondern auch um die Wege, die die Eltern haben.

Nur als Beispiel würden dann Eltern täglich von Aurich nach Oldenburg fahren müssen, was mal eben um 80km Fahrtweg ist. Dazu kommt auch noch der Stress.

Meine Frau ist fast 30 Jahre mit Frühchen (Kinderkrankenschwester) tätig und ich bin auch "betroffen", denn meine Frau ist mir sehr wichtig. Natürlich ist die Versorgung teuer, da es Fachpersonal bedeutet. Aber hier geht es auch um die Eltern. Stellt Euch einfach vor das Ihr betroffen seid.
Klar sind das Kosten, doch kommt der A-Bär und sagt:"Die Versorgung kostet weniger als die Betreuung eines vergreisten Menschen in Vollversorgung" und kein Mensch kann eine Mutter ersetzen. Ich denke das ihr versteht was ich meine.
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22.12.2011 13:11 Uhr von Philea
 
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als wir unser baby: die ersten 2 wochen fast jeden tag ins 20km entfernte kh bringen mussten war es schon stressig. dann muss man auch die kosten bedenken(wenn das kh noch weiter weg ist) und die zeit, die man lieber bei seinem baby verbringen würde.

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