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Fußball/Niederlande: Torwart trat Fußballfan und sah Rote Karte - Ganze Elf verließ Platz

Das Pokal-Spiel zwischen Ajax Amsterdam und AZ Alkmaar wurde heute abgebrochen, nachdem der Torwart von AZ Alkmaar vom Feld geschickt wurde. Er hatte zuvor einen Fußballfan getreten, der auf das Spielfeld gelaufen war.

Auf dem Spielfeld sah es so aus, als habe sich Torwart Esteban am Störenfried rächen wollen - angeblich habe dieser zuerst nach Esteban getreten.

Nachdem der Torwart das Feld verlassen hatte, rief Trainer Gert Jan Verbeek das Team zusammen, mit der Mitteilung, man werde jetzt als geschlossene Einheit den Platz verlassen. Das Spiel wurde bei einem Stand von 1:0 für Ajax Amsterdam abgebrochen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Niederlande, Torwart, Ajax Amsterdam, AZ Alkmaar
Quelle: uk.eurosport.yahoo.com

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2011 22:41 Uhr von BigLemz
 
+7 | -6
 
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soviel: zum thema fairplay :D
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21.12.2011 23:02 Uhr von Pumba86
 
+4 | -25
 
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21.12.2011 23:37 Uhr von tinycities
 
+26 | -2
 
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selbst schuld: was macht der idiot aufm feld..
in anderen quellen steht auch dass der angriff definitiv zuerst vom flitzer aus ging.
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21.12.2011 23:47 Uhr von icould
 
+18 | -2
 
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was? der keeper hat alles richtig gemacht. und der trainer auch

http://www.youtube.com/...
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21.12.2011 23:51 Uhr von d1pe
 
+22 | -2
 
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Sehr gut: Nach den Videos die ich gesehen habe, geht der Angriff gegen den Torwart vom "Fan" aus. Danach fällt er zu Boden und der Torwart tritt ihn nochmal.
Meines erachtens befindet sich der Torwart in dieser Szene in einer Notwehrsituation die das Treten gerechtfertigt, da er nicht davon ausgehen konnte, dass der "Fan" auf dem Boden bleibt und ihn nicht womöglich erneut angreift. Diese Notwehrsituation wird vom Schiedsrichter als Angriff gewertet, weshalb er dem Torwart die Rote Karte gibt. Da finde ich es sehr gut vom Trainer seinen Torwart mit dem Platzverlassen zu schützen und ihm so den Rücken zu stärken. Für Selbstverteidigung darf man nicht bestraft werden, auch nicht wenn dies mit Gewalt geschehen muss und auch nicht wenn es auf dem Fußballfeld stattfindet.
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22.12.2011 00:00 Uhr von R4V3R
 
+5 | -27
 
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22.12.2011 00:21 Uhr von d1pe
 
+23 | -5
 
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@R4V3R: Versetz dich doch bitte mal in die Situation: Du als farbiger Spieler wirst von einem glatzköpfigem Zuschauer angegriffen. Dass dieser dir nichts gutes will, wirst du wohl schnell begreifen. Beim Angriff verliert er sein Gleichgewicht und fällt deshalb zu Boden. Du könntest jetzt denken, dass er da liegen bleibt oder du könntest denken, dass er aufsteht und dich nochmal angreift und womöglich sogar eine Waffe dabei hat. Hast du zweiteren Gedanken wirst du aus dieser Notwehrsituation heraus den Angreifer lieber unschädlich machen indem du selbst Gewalt anwendest.
Jetzt kannst du dir auch das Szenario beim ersten Gedanken weiterdenken, wo der Zuschauer beispielsweise noch ein Messer zückt und dich erneut angreift und schwer verletzt.
Meine Schlussfolgerung deshalb: Erneute Gewalt war vom Angreifer nicht auszuschließen, weshalb die Verteidigung des eigenen Lebens mit Gewalt absolut gerechtfertigt ist.
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22.12.2011 00:27 Uhr von azru-ino
 
+22 | -2
 
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ja natürlich raver: und dann wird sich der fan bei ihm entschuldigen, alle lachen, und hinterher wird gemeinsam noch n Kaffee getrunken. Ist ja halb so schlimm wenn man hinterrücks brutal angegriffen wird.
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22.12.2011 00:36 Uhr von funnymoon
 
+9 | -3
 
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Super Kommentar, Raver! Und wenn Du plötzlich von hinten angegriffen wirst, dann entscheidest Du innerhalb von Zehntelsekunden im Wege der Güterabwägung, daß das Treten des am Boden liegenden Angreifers ein Notwehrexzess ist, weil ja von einem am Boden liegenden Angreifer nie nie nie mehr eine Gefahr ausgeht.

Sehr schön!

Solche wie Dich brauchen wir in Berlin-Marzahn. Das wirkt garantiert konfliktlösend.
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22.12.2011 00:38 Uhr von Guschdel123
 
+5 | -4
 
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Auf dem Fußballfeld gibt es keine ´´Notwehr´´. Tätlichkeit ist Rot und basta..ob der Schiri hier richtig gehandelt hat, will ich mal dezent bezweifeln, das ist ja das Problem mit den Regularien: Einige sehen keinen Spielraum für (hier gegebene) Ausnahmesituationen..ich hätte auch zugetreten, hab als Spieler ja nichtmal ´ne Ahnung, ob da evtl. Nahkampfwaffen wie Messer/Schlagringe o.Ä. sind..die Mannschaft hat anschließend auch richtig gehandelt, irgendwo hat Fußballspielen auch seine Grenzen.
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22.12.2011 00:42 Uhr von azru-ino
 
+6 | -1
 
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ach übrigens: Der Text wurde an einer Stelle falsch übersetzt. Der Torwart heisst nicht Costa Rican Esteban, sindern Costa Brown. "Costa Rican" bedeutet einfach nur Costaricaner, der kommt nämmt nämlich aus Costa Rica^^
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22.12.2011 00:57 Uhr von matt287