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Wemding/Schwaben: Tote Frau erhielt Bußgeldbescheid vom Amt

Eine bereits seit eineinhalb Jahren verstorbene Frau aus Wemding erhielt jetzt einen Bußgeldbescheid vom Amt. Darin wurde sie aufgefordert, einer Zahlung von 300 Euro nach zu kommen.

Grund für das Bußgeld war die unbeantwortete Teilnahme an der Volkszählung "Zensus 2011". Die Behörde bedauerte den Zwischenfall und zog inzwischen den Bescheid zurück.

"Das ist mir unverständlich, denn ich habe dem Statistischen Landesamt per Mail und Fax mitgeteilt, dass meine Mutter seit langem tot ist.", sagte der Sohn der verstorbenen Mutter.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Frau, Tote, Amt, Bußgeld, Schwaben, Zensus
Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2011 02:54 Uhr von iarutruk
 
+7 | -0
 
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mir ist ähnliches passiert, nur dass ich nicht tot war, sondern in urlaub. mir flatterte ein bußgeldbescheid ins haus, da ich angeblich im halteverbot geparkt hätte. ich wollte mit meiner erklärung die mitarbeiterin aufklären, damit sie den bescheid annulliert.

was kam war die 1. mahnung. ich forderte einen beweis an und bekam dann ein foto zugesandt. ich konnte mit einer lupe das kennzeichen ausmachen, das sich dadurch unterschied, dass mein kennzeichen mit ra und das auf dem bild mit ka anfing. aber noch viel auffälliger war natürlich das auto. ich fuhr einen goldmetalligen slc280 und auf dem bild war ein weißer ford auzumachen. einem nochmaliges schreiben an die sachbearbeiterin folgte die 2. mahnung.

ich bin natürlich bei ihrem chef vorstellig geworden und habe die angelegenheit vorgetragen. er entschuldigte sich bei mir, fügte aber hinzu, dass das schon mal passieren kann. daraufhin habe ich ihm geraten sein personal auszutauschen.
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03.01.2012 12:14 Uhr von Bender-1729
 
+2 | -0
 
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"Es gibt Vorurteile die sind gar keine.": Und auf kaum einen Bereich trifft dieses Sprichwort mehr zu als auf den deutschen Amtsschimmel.

Ich musste mich leider auch vor nicht all zu langer Zeit mit einem Todesfall in der Familie beschäftigen.

Zuerst hat mir das zuständige Amtsgericht eine Mitteilung über den Tod eines anderen Familienmitgliedes geschickt, welches aber definitiv nicht verstorben war. Auf meine Nachfrage hin bekam ich dann die Antwort: "Joah ... da war aber doch die andere Person gemeint. Da hat sich wohl jemand vertan."

Dann bekam ich wenige Wochen später plötzlich ein an die verstorbene Person adressiertes Anschreiben eines anderen Amtsgerichtes, welches über den Tod noch gar nicht informiert war. Aber warum sollte man im 21. Jahrhundert auch erwarten, dass 2 Geschäftsstellen einer Organisation ihre Daten synchronisieren oder gar untereinander Zugriff auf diese haben? Ketzerei! Auf den Scheiterhaufen mit mir ...

Unterm Strich kann man glaube ich ohne Übertreibung behaupten, dass geschätzte 90 % aller Beamten froh sein können, dass sie unkündbar sind ...

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]

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