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Eurokrise: Banken stürzen sich auf billiges EZB-Geld

Die EZB versucht mit einer gigantischen Finanzspritze den EU-Banken unter die Arme zu greifen, um sie für das kommende Jahr flüssig zu halten. Insgesamt wurden 489 Milliarden Euro an 520 Banken verliehen.

Selbst Experten waren darüber erstaunt, diese schätzten den Bedarf auf nur 310 Milliarden Euro. Die hohe Nachfrage liegt hauptsächlich daran, dass sich die Banken untereinander nicht mehr trauen und sich nicht wie üblich Geld untereinander ausleihen.

Zudem müssen bis Mitte 2012 Regulierungsvorschriften eingehalten werden und es muss mehr Eigenkapital gepuffert werden. Dadurch fehlt Geld, das nicht weiter verliehen werden kann.


WebReporter: Vat69
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Geld, Bank, EZB, Eurokrise, Verleih
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2011 20:38 Uhr von Vat69
 
+7 | -0
 
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kommt euch das nicht auch komisch vor, früher ging es noch um Millionen, dann um Mrd, und jetzt spricht man teils schon um Billionen. Wo wird dieser Irrsinn denn enden. Ich frage mich wenn die Staaten soviel Schulden haben, das sie meist den Banken schulden, wozu muss man dann die Banken retten ?
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21.12.2011 20:50 Uhr von culturebeat
 
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Inflation, ich hör dir trapsen! Bald sind die Schulden, die Griechenland bei Deutschland hat, nichts mehr wert.
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21.12.2011 21:19 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -0
 
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ja hallo? warum auch nicht

die können sich 500 MRD € zu 1% leihen und verleihen es für 6% oder mehr gleich weiter (kauf von staatsanleihen)...risiko null, da im falle eines falles es einen rettungsschirm gibt...
macht 25 mrd € p.a. gewinn für nix!

die ezb soll gefälligst selbst die staatsanleihen kaufen... (warum darf sie wohl nicht?)
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21.12.2011 22:29 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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"Bald sind die Schulden, die Griechenland bei Deutschland hat, nichts mehr wert. "

Na nicht nur das, dein Geld was du verdienst dann auch nicht mehr.
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21.12.2011 23:18 Uhr von culturebeat
 
+2 | -1
 
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@CoffeMaker: Ich werde in Franken bezahlt.

ÄÄÄTSCH!
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22.12.2011 10:11 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@culturebeat: -- "Inflation, ich hör dir trapsen!"

Eine gemäßigte Inflation ist eigentlich kein wirklich dramatisches Problem. Sehr viel schlimmer wäre eine Deflation und Rezession durch die ökonomisch schon skurril anmutende einseitige Ausrichtung der EZB auf Inflationsbegrenzung, ohne auch die Arbeitsmarktentwicklung und fiskalpolitische Interventionen im Auge zu behalten. Das macht m.W. sonst keine andere Zentralbank weltweit. Und es ist aus ökonomischer Sicht dumm.

Makroökonomie hat mit der "schwäbischen Hausfrau" nichts gemeinsam. Wer eine Volkswirtschaft wie ein Unternehmen oder eine Familie betrachtet und behandelt, ruiniert diese.

Derzeit wäre es sogar geboten, daß die EZB die Druckerpresse anwirft, um zumindest die Binnenmärkte anzukurbeln, aber auch, um über Aufkäufe Spekulationen auf Staatsanleihen zu verhindern (was wiederum die "Märkte" beruhigt ;-).

Und vor allem sollte man mal mit dem Unfug aufhören, daß Länder sich nur bei den Banken (teures) Geld holen dürfen, nicht (deutlich günstiger) direkt bei der EZB. Es gibt keinen einzigen sachlichen Grund, warum Länder hierin Banken subventionieren müssten (außer natürlich Gier und korrupte Beamte, die solche Regeln durchwinken).

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