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Irak: Nach Abzug der US-Truppen flammen Konflikte wieder auf

Es war das meist gefürchtete Szenario für die US-Militärs, das sich nun gerade einmal 36 Stunden nach dem letzten US-Truppenabzug aus dem Irak zeigt. Es kommt bereits wieder zu Machtkämpfen zwischen der schiitischen Mehrheit und der sunnitischen Minderheiten im Land.

Im irakischen Staatsfernsehen behaupteten drei Männer, im Auftrag des sunnitischen Vizepräsidenten Tarik al-Haschimi Morde sowie Anschläge mit Autobomben verübt zu haben. Haschimi, der auf der Flucht ist, vermutet eine Intrige gegen ihn, die von Präsident Nuri al-Maliki ausgehe, um ihn zu beseitigen.

Die sunnitische Minderheit des Landes fürchtet nun eine Hexenjagd gegen sich. Bisher beschränken sich Aktionen nur auf die politische Ebene des Landes, es wird jedoch befürchtet, dass es bald zu offener Gewalt gegen sie kommen wird. Eine Autobombe fordert bereits in einem Sunnitenviertel ein Opfer.


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WebReporter: Mankind3
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Irak, Gewalt, Truppe, Abzug, Schiit, Sunnit
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2011 20:07 Uhr von culturebeat
 
+3 | -3
 
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Saddam: Unter Saddam (selbst Sunnit) gab es relative Religionsfreiheit. Jetzt werden die Schiiten (60%) mit ihrer demokratischen Mehrheit den Sunniten und Kurden das Leben zur Hölle machen.

Immerhin ist jetzt endlich dauerhaft Frieden mit dem Iran, wo 89% Schiiten leben. Aber am besten teilt man den Irak doch besser auf und die 60% schliessen sich dem Iran an.
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21.12.2011 20:27 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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@culturebeat das hat "Demokratie" nun mal in sich das die Mehrheit das sagen hat (oder so sollte es zumindest sein).
Deswegen haben sich ja die Völker/Nationalitäten gebildet, weil jeder dort leben kann wo er sich nicht dolle anpassen bzw. anderen seine Sachen aufzwingen muss.

Nu rate mal warum soviele in Europa gegen die Masseneinwanderungen sind ;)
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21.12.2011 20:43 Uhr von culturebeat
 
+2 | -2
 
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@CoffeMaker: Eine parlamentarische Demokratie wie in Deutschland, wo die Mehrheit kein bisschen mehr zu sagen hat als die Minderheit, wäre eine Alternative.
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21.12.2011 22:17 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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"Eine parlamentarische Demokratie wie in Deutschland, wo die Mehrheit kein bisschen mehr zu sagen hat als die Minderheit, wäre eine Alternative. "

Diese Art der Regierungsform endet unweigerlich in:
a) Diktatur
b) ein Land wo sich die Leute auf Grund der Neukolonisierung in die Haare gehen weil keiner Abstriche machen will. Kurz gesagt wenn die Regierung das nicht regelt regeln es die Volksgruppen selbst.
Kompromisse schmecken nämlich keinem richtig, und schon garnicht wenn du zu dem Volk gehörst dem das Land ursprünglich gehörte. Einzigste Lösung, man rottet die Ureinwohner aus oder dezimiert sie auf eine Zahl in der sie keine Rolle mehr spielen.(Amerika hats ja vorgemacht wie es geht)

Wobei ich tendiere zu sagen das wir bereits bei a sind und uns auf dem Weg zu b befinden. Aber das ist erst der Anfang.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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21.12.2011 22:48 Uhr von Atatuerke
 
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Das war doch klar: sobald unsere amerikanische Freude das Land verlassen haben,fing das Mittelalter wieder an.Hat jemand was anderes erwartet?

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