Bundesinstitut warnte vor fehlerhaften französischen Brustimplantaten
Wie das BfArM, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, berichtete, ist im Zuge des Skandals um gerissene Brustimplantate eine Warnung vor Produkten der französischen Firma "PIP" herausgegeben worden.
Insgesamt seien in Deutschland dieses Jahr 19 Fälle bekannt geworden, in denen ein Implantat des Herstellers gerissen sei, so Maik Pommer. Pommer ist beim BfArM zuständig für die Risikoüberwachung von Medizinprodukten.
Allerdings sei nicht bekannt, so Pommer weiter, wie viele Frauen Implantate der französischen Firma implantiert bekommen haben. Es sei auch unklar, ob es einen Zusammenhang zwischen den Implantaten und mindestens acht Krebsfällen in Frankreich gebe.