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21.12.11 13:26 Uhr
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Kurz vor Weihnachten: Millionen wollen aus der Kirche austreten

So kurz vor Weihnachten ist das Ergebnis einer Umfrage des Heidelberger Sinus-Instituts keine frohe Botschaft für die Kirchen in Deutschland: Eine Million Menschen wird austreten, mehr als eine Million denkt zumindest darüber nach.

Rechnet man all diese Menschen zusammen, ergibt sich ein "Schwundpotenzial von mehr als fünfeinhalb Millionen" Kirchenaustritten.

Die Austrittsentschlossenen sind in der Evangelischen Kirche häufiger anzufinden, als in der Katholischen.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Deutschland, Umfrage, Kirche, Weihnachten, Austritt
Quelle: www.focus.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Ist doch super   
 
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21.12.2011 13:33 Uhr von atrocity
Super Sache! Endlich weniger Geld für die Okkultisten.
Wer ernsthaft an imaginäre Freunde glaubt, ihnen redet und sich Hilfe von ihnen erhofft ist bei nem Kopfdoktor sicher besser aufgehoben wie bei solchen Organisationen.
Kommentar ansehen Austreten - aber richtig.   
 
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21.12.2011 14:00 Uhr von DerMaus
Hier gibt es die passenden Informationen für alle Interessierten: http://www.kirchenaustritt.de/

Und wer bisher nicht austreten will, dem seien die Informationen zur Kirchensteuer mal ans Herz gelegt: http://www.kirchenaustritt.de/...
Kommentar ansehen Der Maus: Deine Seite ist Propaganda mit jeder   
 
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21.12.2011 14:41 Uhr von Andreas-Kiel
Menge Halbwissen.

Im oberen Teil wird die Kirchensteuer mit "jedem Zehnten" des Mittelalters verglichen. Dort mußte man also ca. 10% seines Einkommens an Kirchenabgaben zahlen.

Dann stehen heutige Zahlen (8% bzw. 9%), allerdings ohne weitere Hinweise oder Berechnungen. Die heutigen 8 oder 9% sind aber nicht vom gesamten Einkommen, sondern nur von der gezahlten Einkommensteuer berechnet, also deutlich wenigen als es den Anschein hat.

Ich kenne auch mehrere, die ausgetreten sind. Bei Allen ging es nur ums Geld. Ich bin auch nicht begeistert davon, aber spätestens, wenn die heiraten wollen, als Taufpate angegeben werden oder ähnliche Dinge, ist das "Gejammer" groß.
Kommentar ansehen @Andreas-Kiel   
 
+8 | -4
 
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21.12.2011 14:50 Uhr von hexenwahn
ich bin letztes Jahr auch ein Tag vor Heilig Abend aus der Kirche ausgetreten und tada - ich kann immernoch heiraten - zwar ohne Kirche, aber da bin ich eh nie reingegangen, also ist das egal. Und was die Taufpaten angeht - ich bin trotzdem Taufpatin meiner Nichte und mein Onkel ist auch Taufpate meines Bruders - obwohl er vor ewigen zeiten aus der Kirche ausgetreten ist. Das sind also für mich keine Argumente um in der Kirche zu bleiben. Und warum sollte man in der Kirche bleiben wenn man mit der Kirche nix am Hut hat?
Kommentar ansehen @Hexenwahn: Man sollte natürlich nicht nur in   
 
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21.12.2011 15:29 Uhr von Andreas-Kiel
der Kirche bleiben, damit man diese Vorteile hat, wenn man ansonsten mit Kirche überhaupt nichts am Hut hat.

Aber das es immer nur ums Geld geht, und man austritt, damit man etwas mehr Geld hat??? Das finde ich auch nicht richtig.

Ich bin auch nicht gläubig, habe aber auch schon viele "positive Gläubige" getroffen. Damit meine ich Personen, die sich wirklich auch christlich benehmen (Nächstenliebe etc.), ohne aber "nervig radikal Christlich" zu sein (ich glaube, Du weißt, was ich meine). Für die bzw. die christlichen Ideen habe ich teilweise durchaus Respekt übrig und es ist ein angenehmer Umgang.

Ich denke, es gibt so zwischen Himmel und Erde so vieles, was wir nicht verstehen und ich habe ein positives Verhältnis zur Kirche und bleibe daher in der Kirche drin. Ich komme allerdings vaus einer Kleinstadt und kann mir durchaus vorstellen, daß es teilweise in Großstädten oder auch bei den Katholiken anders sein kann.
Kommentar ansehen @Andreas-Kiel   
 
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21.12.2011 15:29 Uhr von Zerebro
So so .. du bist Taufpate
Und zu was ... weist du eigentlich was die "Funktion" eines Taufpaten ist.
Da hat dann wohl der Pfarrer geschlafen, als er das zugelassen hat.
Kommentar ansehen @Zerebro: Nein, ich bin keine Taufpate,   
 
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21.12.2011 15:46 Uhr von Andreas-Kiel
meine Frau ist Taufpatin und warum sollte der Pastor während der Zeremonie geschlafen haben???

Ich habe nie gesagt, daß ich alles bei der Kirche gut finde, insofern bin ich zwar christlich und übernehme gerne Einiges Postives, ohne aber alles genau wörtlich nach Bibel oder Pastor zu tun.

Für meine Frau (bzw. uns beide) ist die Hauptfunktion, daß wir unseren Paten positiv unterstützen und für ihn sorgen würden, wenn etwas mit seinen Eltern passieren würde.
Kommentar ansehen Wie auch immer man "dem Glauben" gegenübersteht...   
 
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21.12.2011 15:55 Uhr von comic1
denn es heißt ja "Glaube" und nicht "Wissen", sollte man alleine "die Idee" von einer "höheren Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit" als nicht gering erachten.

Auch wenn es wohl wissenschaftlich betrachtet, "keine Götter" gibt, also auch keinen EINEN, so ist die verborgene Sehnsucht des Menschen nach dem NUMINOSEN "Mehr" als dem "hier und jetzt" nicht zu verkennen und auch nicht unwichtig für sein imaginäres Streben nach Besserem. Die Wahrheit kennt niemand, außer der NATUA NATURANS des Weltalls. Also, "Gebt er Kirche, was der Kirche ist", nämlich die Achtung und Anerkennung über viele ihrer sozialen und engagierten Projekte und ihrem Bemühen nach menschlicher Vollkommenheit. Dass jedoch jedes System Heuchler und Betrüger kennt, weiß jedermann/ frau, deswegen aber wegen weniger, verfehlenden Hypokristen gleich austreten? - NEIN, denn es geht um "die gute Sache" schlechthin, nicht ob es "einen Gott" überhaupt gibt, der hernach auch belohnt" und zudem "ewiges Leben" verspricht! Es dreht sich letztlich um die menschliche, moralische Orientierung auf dem "Planet der (nackten) Affen"!, ( sonst hat er nämlich "verspielt" und sich den Ast, auf dem er sitzt, völlig durch- und abgesägt.), und NICHT DARUM, ob in grauer Vorzeit einigen Leuten des Orients zu lange die Sonne auf den Kopf geschienen hat und sie darob phantasierten und Religion oder gar privaten Götterglauben ohne böse Absicht gleichsam "erfanden". Es geht gleichwohl um die (ewige) "Liebe", die den individuellen Tod überdauert und daher die "Hoffnung" auf den Retter und Heiler und Heiland der Welt, was die Christen wirklich an Weihnachten feiern, - und eben kein bloßes Jahresend-"Lichterfest".
Kommentar ansehen @ Andreas-Kiel   
 
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22.12.2011 17:21 Uhr von Joeiiii
Der deutsche Staat schenkt der Kirche jährlich eine Summe in zweistelliger Milliardenhöhe. Das setzt sich zusammen aus direkten Zahlungen und aus Steuerverschonung.

Somit finanziert JEDER, der in Deutschland lebt und Steuern zahlt, also ALLE, die Kirche. Jedes Baby bis hin zu Greis, unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Denn jeder zahlt Steuern, ob nun direkt oder indirekt.

Und das ZUSÄTZLICH zur Kirchensteuer!! Es handelt sich dabei jährlich um 180-200 Euro pro Kopf und Einwohner. Das ist ziemlich viel. Vor allem wenn man bedenkt, daß die Kirche dafür kaum etwas leistet. Denn das, was die Kirche an Sozialem leistet, zahlt zum allergrößten Teil der Staat, und somit wieder die Bürger.
Kommentar ansehen @comic1: nunja ...   
 
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22.12.2011 17:55 Uhr von zoc
ich verstehe Dein Ansinnen und der ist auch im Ansatz vielleicht nicht falsch gedacht, aber leider nicht konsequent oder logisch.
Wenn dem so ist und man so fühlen soll wie Du meinst, hat die Kirche damit schon mal GAR NICHTS zu tun. Und man braucht sie auch nicht...
Natürlich ist oft dieser Glauben eine Ursache um "Gutes" zu tun, ABER der Mensch der wirklich aus seinem tiefen Inneren so handelt, der braucht keine Kirche um so zu handeln.
Kirche ist nur eine Institution und zumeist eine, die in den letzten Jahrhunderten eine große Phantasie, Machthunger und eine lange Blutspur hinter sich hat.
Auch für eine "ewige Liebe" benötige ich keine Kirche.
Die Liebe zu einem Partner, zur Natur oder sonst was, geht alles ohne die Institution Kirche.
Ich war beim THW, hab einiges mit "Erster Hilfe" zu tun und vieles andere - auch Ökologisch und ich bin atheistischer Agnostiker.
Und eine moralische Leitlinie finde ich NICHT - definitiv NICHT - in der Kirche. Das ist nur scheinbar so, bzw. wird von der Kirche für sich eingefordert. Sorry, ist aber bullshit.
Moral bzw. Ethik ist eine soziologische Entwicklung (gibts selbst in der Tierwelt der Primaten) und hat letztendlich auch mit der Erziehung zu tun und der Entwicklung (Evolution) des Menschen über Jahrtausende.
Gerade der Monotheismus ist einseitig, faschistisch und diktatorisch. Ich beschäftige mich damit seit vielen Jahren.
Nur so am Rande: zuerst war da das Judentum, dann kupferte sich das Christentum da viel von ab und ERFAND auf Basis eines jüdischen Wanderpredigers (Jesus) eine eigene Kirche und dann kamen die Muslime und kupferten wiederum von den Juden und in Teilen von den Christen (und orientalischen Glaubensteilen) alles mögliche ab und wandelten wie sie es politisch benötigten.
Denn jeder hätte ja gerne seinen eigenen "Messias" und Gesetze. Alles reine Erfindungen.

Ich wünsche eine schöne Wintersonnenwende ....
Kommentar ansehen Die christliche "Kirche als Institution" bündelt..   
 
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22.12.2011 19:34 Uhr von comic1
@zoc
die diffusen, latenten, transzendenten Sehnsüchte der Menschen, wenn auch nicht aller, so doch vieler. Es geht hierbei nicht darum, ob sich eine ursprüngliche Sekte aus dem Orient hier als eine neue Religion - als Art "Abspaltung" des Judentums - etablieren konnte, sonst hätten die Teutonen ihren "Wodan" ( altgermanische Gottheit ) "behalten" können! Auch nicht, ob sich im Mittelalter so manche Verbrecher des Stuhles Petri bemächtigten und Kriege führten und die naiven Gläubigen verdummt und in Angst hielten..
Viel einfacher: Jesus hatte mit seinen Worten deshalb Erfolg im Scheitern ( am Kreuz durch die Intrige der jüdischen Pharisäer, die quasi i.A. die Römer die "Drecksarbeit" erledigen ließen ), sondern weil er für seine Überzeugungen und Äußerungen "gestorben" ist. Er hat den Heuchlern ( von außen wie schöne, getünchte, weiße Gräber, innen aber verrottet und voller Schmutz ) der damaligen Zeit gehörig "die Leviten gelesen", weshalb sie ihn natürlich los werden wollten, um das Volk weiter täuschen zu können.! Sie sind gescheitert, denn seine Worte haben sich bis heute erhalten und den Ansporn gegeben bei manch Überzeugtem sich in und für selbstlose(r) Nächstenliebe einzusetzen. Mehr wollte der Wanderprediger und Prophet nicht als die Menschen seiner Zeit trösten, auch mit dem Mittel des Vertröstens, - und dass er Prophet war, zeigte sich damals keine vierzig Jahre später! (Zitat) "Der "Besitzer des Weinberges" sucht sich ein neues Volk, denn Ihr habt nicht gewollt" und "Weint nicht um mich, weint um Euch und eure Kindeskinder" und "Weh dir Jerusalem, denn hier bleibt kein Stein auf dem anderen".
Und so ist es gekommen,- wenn ich mich nicht irre...

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