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Game Over: Bayern streicht der Computerspiel-Industrie die Fördermittel

Bayerische Politik und Computerspiele waren lange Zeit ein absoluter Gegensatz, denn die Politiker sahen darin nur "Killerspiele". Als man jedoch erkannte, welch wirtschaftliches Potenzial in der Branche steckt, investierte man in sie.

Es entstand eine Tagung zum Thema, der Deutsche Computerspielpreis und das Cluster "Audiovisuelle Medien" (CAM). Doch zum Ende des Jahres ist mit den Fördermitteln durch den bayerischen Staat Schluss.

Die plötzliche Schließung des Clusters bedeutet, dass wahrscheinlich viele kreative Spieleentwickler aus München wegziehen werden.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayern, Game, Industrie, Computerspiel, Fördermittel, Game Over
Quelle: www.sueddeutsche.de

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21.12.2011 11:54 Uhr von Sir.Locke
 
+11 | -0
 
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"Die plötzliche Schließung des Clusters bedeutet dass wahrscheinlich viele kreative Spieleentwickler aus München wegziehen werden."

tja, viele firmen scheinen nur darauf aufgebaut zu sein fördermittel abzugreifen. werden diese eingestellt zieht man dahin wo es (noch) welche gibt.
dieser quatsch muss aufhören. es kann doch nicht sein das teilweise industrie mit millionen an förderungen gelockt werden, damit sie nach 5 jahren wieder wegziehen oder plötzlich insolvent gehen wenn die förderungen auslaufen...
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21.12.2011 12:27 Uhr von Götterspötter
 
+11 | -0
 
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Dann aber auch bitte Die Förderung der Film, Musik und TV-Industrie abschaffen !!
Hier sahnen eh nur die Major-Studios ab und stossen sich gesund daran.
Lieber das Geld direkt an die Schauspieler, Drehbuchautoren Künstler, Entwickler fliessen lassen und die Industrie auf den "Markt" schmeissen.
Sonst wird doch auch alles privatisiert - warum bitte das nicht ?

GEZ - JA ..... für einen Bildung - Informations- und Bildungskanal - aber bitte keine Milliarden für selbsproduzierte deutsche Langweile und Qoutenmüll - dann läge die GEZ gebühr locker unter 1 Euro/Steuerzahler und könnte trotzdem noch unabhängige objektive Sendungen gestalten !

Dann dringend noch die Gema modernisieren und wieder als Verein Pro-Kreativität ausbauen. Was hier mal als "gute Idee" gedacht war ist heute auch nur ein Bilanzposten bei der Industrie !!
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21.12.2011 12:48 Uhr von Neroll
 
+6 | -0
 
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Für die Zukunft bedeutet dies ganz einfach:

Wer nen Ego-Shooter will, muss wieder selbst die Waffe in die Hand nehmen!
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21.12.2011 13:07 Uhr von Hodenbeutel
 
+7 | -2
 
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@Der_Kaiser_Von_China: Die einzigen wirklich bekannten Shooter der letzten Jahre aus Deutschland sind Far Cry und Crysis, ansonsten findest du überwiegend Spiele wie Anno oder Die Siedler..

Dein kommentar ist also gleich auf mehrere arten Falsch, denn was einen Simulator ausmacht musst du ebenfalls noch lernen, genau so wie du dir darüber klar werden solltest das Gewalt und Innovation keine gegensätze sind.
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21.12.2011 13:11 Uhr von Near
 
+1 | -0
 
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Deutschland hat den Trend verschlafen Von eins, zwei Ausnahmetiteln pro Jahr mal abgesehen hat die deutsche "Spieleindustrie" rein garnichts international Konkurrenzfähiges vorzuweisen. Daran sind allem voran die unhaltbaren und völlig rückwärts gewandten politischen Repressalien schuld, deren Ursprung vorwiegend, aber nicht nur in den Köpfen bayrischer Politiker zu finden sind.
Man denke nur an den Anno 1404-Fauxpas beim Deutschen Computerspielepreis 2010 und schon sieht man wo unser tolles Land in Puncto Akzeptanz steht.

Einerseits will man die Produktion von Spielen fördern um wirtschaftlich davon profitieren zu können, andererseits möchte man dann doch nicht Eindruck entstehen lassen, dass man "Killerspiele" und "Mordsimulationen" mit Steuergeldern subventioniert um die konservative Elite des Landes nicht zu verprellen. Die Tatsache, dass man mit Kinder- und Lernspielen auf dem internationalen Markt nicht viel verdienen kann wird dabei völlig ausser acht gelassen.
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21.12.2011 13:19 Uhr von culturebeat
 
+1 | -2
 
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München ist sowieso zu teuer: und damit nicht konkurrenzfähig.

Spieleentwickler sollten nach Rumänien gehen und ihre Mitarbeiter dorthin mitnehmen. Das wird bestimmt subventioniert und die Gehälter sinken auf einen Bruchteil der früheren Summe.

[ nachträglich editiert von culturebeat ]
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21.12.2011 13:22 Uhr von DerMaus
 
+2 | -2
 
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Was haltet ihr davon, wenn wir nen großen Zaun um Bayern machen. Die ganzen erzkonservativen CDU- und CSU-Spinner können dann in Bayern ihren eigenen Staat zu Grunde richten und wir normalen Menschen machen aus dem Rest von Deutschland einen tatsächlich demokratischen Sozialstaat.

Ich weiß, Deutschland und demokratisch, das klingt schon irgentwie komisch, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen ;-)
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21.12.2011 15:02 Uhr von eviltuxX
 
+2 | -1
 
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@der kaiser von china: wie kommst du drauf das mario kart gewaltfrei ist?
ich baller da mit schildkröten rum und werf bananen damit andere unfälle bauen. dann gibts noch die blaue kröte die alles sprengt und von der grossen kanonenkugel will ich gar nicht erst reden. blos weil die grafik nett ist ist das spiel aber sicher nicht gewaltfrei bzw weniger brutal wie andere....

und wenn ich geil auf gore bin geh ich nachrichten schauen. aber shooter als tötungsimulation hinzustellen is schon sehr weltfremd. und nen pixelkopf is nix andres wie ein pixelkart. es existiert nur aufm bildschirm du scheinheiliger

[ nachträglich editiert von eviltuxX ]
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21.12.2011 15:13 Uhr von Hodenbeutel
 
+1 | -1
 
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@Der_Kaiser_Von_China: Nun kennst du also auch die bedeutung des Wortes "Innovation" nicht.. Ich würde dir mal die Seite http://de.wiktionary.org ans Herz legen, dann kannst du künftig die bedeutung der Worte die du verwendest prüfen ;)

Ich übernehme den Part mal für dich:
Innovativ:
Bedeutungen:

[1] Innovationen setzend; neuartig, verbessernd
[2] kreativ, originell

Kreativ, originell, neuartig, verbessernd (also etwas besser machen als jemand anderes zuvor).. nun könnte ich dir ganz spontan sicher mindestens 50 Titel von Spielen nennen.. und nochmal einige mehr von Gewaltbeinhaltenden Filmen oder Büchern, aber da du sowieso entweder ein Troll oder intelligent wie die Tasse aus der ich gerade meinen Tee trinke bist und ich ich in einer weiteren Diskussion daher keinen wert sehe, spare ich mir das.
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21.12.2011 15:49 Uhr von Aratie
 
+2 | -1
 
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ZRRK: Auf jeden Fall!
Sowas die Jagdsimulatoren in denen man durchs Unterholz streift um dann ein vollkommen unschuldiges Reh zu schießen gehören echt verboten. Da könnte ja einer dieser Killerspielespieler auf den Gedanken kommen wirklich ein ein Gewehr zu nehmen und ein Reh im Wald schießen zu gehen.
Aber so unrealistische Spiele wie Battlefield oder Call of Duty brauchen da nicht beschnitten werden. Sie sind ja schließlich auch keine Simulationen ;-)

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