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USA: Mädchen auf offener Straße erschossen - Kugel flog 2,5 Kilometer weit

In der letzten Woche wurde im US-Bundesstaat Ohio ein Amish-Mädchen erschossen. Untersuchungen ergaben, dass die Kugel in 2,5 Kilometer Entfernung abgefeuert wurde. Die Polizei ging erst von einem Mord aus. Jetzt geht man aber von einem tragischen Unfall aus.

Das 15-jährige Mädchen war in ihrer Pferdekutsche auf dem Heimweg. Sie hatte zuvor einen Weihnachtsfeier bei ihrem Arbeitgeber besucht. Unterwegs wurde sie im Kopf getroffen. Zunächst dachte man noch, sie wäre unglücklich gestürzt, bis man im Krankenhaus die Kugel in ihrem Kopf fand.

Die Polizei ging zuerst von Mord aus, bis jemand behauptete, dass er einen Schuss gehört hätte. Bei der Überprüfung, stellte man fest, dass ein Mann sein Frontladergewehr gereinigt hatte und einen Schuss auslöste.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mädchen, Straße, Kilometer, Kugel
Quelle: www.washingtonpost.com

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2011 10:30 Uhr von Canay77
 
+101 | -9
 
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Ich: dachte die maximal Reichweite eines Vorderladers ist max 2 km! Warum tut der gute mann beim reinigen seines Gewehrs eine Patrone und Schwarzpulver rein? Da passt was nicht.
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21.12.2011 10:33 Uhr von culturebeat
 
+21 | -24
 
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seid Sylvester besser vorsichtig: Da fliegt auch so manche verirrte Patrone umher.

Böller sind langweilig.
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21.12.2011 10:34 Uhr von jpanse
 
+41 | -11
 
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so einen Fall hatten sie mal bei CSI abgehandelt: Ich hielt das für frei erfunden das sowas möglich ist.
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21.12.2011 10:49 Uhr von Johnny Cache
 
+67 | -3
 
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Sowas würde ich schon nicht mehr einen Unfall, sondern eher fahrlässige Tötung nennen. Wer eine nicht entladene Waffe "reinigt" hat wortwörtlich den Schuß noch nicht gehört.
Es ist schon faszinierend daß es selbst in einem Land wie den USA noch Leute gibt die nicht wissen wie man mit einer Waffe umzugehen hat.
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21.12.2011 10:55 Uhr von Adina
 
+47 | -7
 
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Albern zig Leute dürfen in USA eine Waffe haben, haben aber nicht die geringste Ahnung davon. Eine geladene Waffe reinigen - wie dumm kann man sein?
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21.12.2011 10:59 Uhr von Gorli
 
+24 | -6
 
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Hab grad aus Langeweile berechnet, dass man mit einem 9mm Geschoss theroretisch 6 km weit schießen könnte (ohne Luftwiderstand). 2,5 km ist schon möglich, aber ich würde mal sagen was das Pech von dem Mädchen angeht passiert das nur einmal alle 1000 Jahre.

Mein Beileid
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21.12.2011 11:03 Uhr von Zephram
 
+22 | -1
 
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1000 Jahre - nope: Ist vor einigen Jahren am Plöner See passiert, da hatte so ein Dödel eine 9mm Parabellum in die Luft abgefeuert, hat auch so ein Unglücksschwein auf der anderen Seite des Sees am Kopf tödlich getroffen...

jm2p Zeph

[ nachträglich editiert von Zephram ]
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21.12.2011 11:12 Uhr von Canay77
 
+7 | -2
 
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@Gorli: Wie das?

"Schwarzpulverladungen richten sich nach der Waffe, insbes. nach Art, Zulassung und Laufinnendurchmesser (LID).
Als Richtsätze gelten:
Langwaffen: 0,25 g Pulver je Millimeter LID,
Kurzwaffen: 0,10 g Pulver je Millimeter LID.

Damit erreicht z.B. aus einem Gewehr vom Kaliber .44 = 11 mm mit 2,75 g Pulver ein Geschoss mit der Masse von 8 g eine Vo nahe 500 m/s, eine Eo nahe 1000 J, eine Maximale Reichweite von etwa 2000 m und eine Steighöhevon etwa 1200 m."
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21.12.2011 11:18 Uhr von Klecks13
 
+16 | -0
 
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@ Canay77: "dachte die maximal Reichweite eines Vorderladers ist max 2 km!"

Kommt auf die Waffe (gezogener oder glatter Lauf), die Treibladung und das Geschoss an..

2 km ist etwa die max. Reichweite bei einem Distanzschuss. Der Gefahrenbereich bei einem schräg in die Luft abgefeurten Schuss ist aber noch weit größer; da könnte das theoretisch Geschoss auch 5km weit fliegen und beim Einschlag immer noch Schaden anrichten.

"Warum tut der gute mann beim reinigen seines Gewehrs eine Patrone und Schwarzpulver rein?"

Ich vermute eher, das Ding war bereits geladen und er hat es nur außen abgewischt.
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21.12.2011 11:52 Uhr von stitch
 
+20 | -4
 
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Die Hälfte falsch wiedergegeben -In der Quelle ist von ca. 1,5 Meilen, also 2 bis maximal 2,3km Entfernung.

-Ich habe im Artikel kein Wort über einen Frontladergewehr gefunden.
Das hier ist ein Frontlader:
http://www.big-lift.at/...

-Der Waffenbesitzer hat einen Probeschuss in die Luft abgegeben, nicht die geladene Waffe gereinigt.
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21.12.2011 12:17 Uhr von Killerspiel-Spieler
 
+16 | -0
 
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@1984: Das stimmt einfach so nicht. Ein Salutschuss oder ein Testschuss wird praktisch nie senkrecht in den Himmel geschossen ;) und für alle die glauben Gewehrkugeln die in die Luft gefeuert werden können beim Herunterkommen niemand mehr töten ---> http://www.wdr.de/...
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21.12.2011 12:30 Uhr von stitch
 
+11 | -2
 
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@Klaus:

Dachte ich mir zwar auch, aber selbst davon steht nix in der Quelle.

@1984:
Wenn ein ungefähr 16g schweres Geschoss aus sagen wir 1,5km Höhe runterfällt und jemanden direkt am Kopf trifft, dann richtet es mit Sicherheit sogar grossen Schaden an.
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21.12.2011 12:35 Uhr von U.R.Wankers
 
+9 | -0
 
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wenn Idioten mit Schusswaffen hantieren kommen leider auch Unbeteiligte zu Schaden
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21.12.2011 12:38 Uhr von Maverick Zero
 
+3 | -0
 
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Und dennoch wird dieser Mann weiterhin an seiner Waffe hängen, obwohl er nun aus erster Hand miterlebt hat, welchen Schaden man damit anrichten kann.
Aber Hauptsache, man ist waffentechnisch gut ausgestattet, falls mal "die Bösen" kommen.
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21.12.2011 13:22 Uhr von meisterthomas
 
+2 | -0
 
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Fantasterei: Erst wenn feststeht, dass die Kugel auch aus seinem Gewehr stammt, kann man so etwas mit ausreichender Sicherheit behaupten. So aber ist es nicht mehr, als eine willkommene Mutmaßung.
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21.12.2011 14:08 Uhr von sagnet23
 
+4 | -0
 
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@ 1984: Einen Schuß in die Lft abgeben ist fatal, jedes Jahr kommen dadurch Menschen zu Schadden:

http://www.zeit.de/...

Einen Probeschuß in den Himmel laut Quelle? Der Mann hat einen an der Waffe(l) Man sorgt dafür dass das Projektil irgendwo kontrolliert einschlägt, einfach irgendwo hin ist ein wenig gefährlich wie man sieht...
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21.12.2011 14:28 Uhr von JustMe27
 
+2 | -1
 
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Ist meinem Vater mal passiert als er seinen SAA Peacemaker (original) gereinigt hat und eine Kugel Kaliber .45 seine Wand perforiert hat. Ich sass daneben, aber der lauf hat nie in meine Richtung gezeigt. Aber anschließend hätte nicht viel gefehlt, und meine Mutter hätte IHN perforiert. Seitdem hat er keine Waffe mehr, zumindest wenn, dann so versteckt, dasss ich sie nicht finden kann, und finde alles^^
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21.12.2011 15:33 Uhr von Campl3r
 
+5 | -4
 
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geiles Land: die Leute entladen keine Waffen vor dem Reinigen, stecken aber nen 14-Jährigen 21-Jahre in Knast...
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21.12.2011 16:26 Uhr von ThinkingMan
 
+5 | -0
 
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@Klaus Ch. Wein: Er wollte wohl nur darauf hinweisen dass es "Vorderlader" und nicht "Frontlader" heißt. :-)

@Campl3r
Und die 21 Jahre Haft bekam er wegen kaltblütigen Mordes aus reinem Hass, dass sollte man nicht verschweigen. Er hat keine Brötchen geklaut, sondern einen Mitschüler getötet, weil er dessen Sexualität verabscheute.
Immerhin in einem Staat, in dem die Todesstrafe noch existiert. Da kam er mit 21 Jahren *aufgrund* seiner Jugendlichkeit noch gut weg. Man mag über die Dauer der Strafe bei einem solchen Mord diskutieren können, aber vergleichen mit jemandem, der mit dem Gewehr in die Luft schießt, kann man das meines Erachtens nicht.
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21.12.2011 18:34 Uhr von Horfe89
 
+0 | -0
 
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horfzen: war aber keine tochter eines politikers oder sonst was oder?
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21.12.2011 18:35 Uhr von Prachtmops
 
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tragisch tragisch...

vorallem aber irgendwie unglaublich.
ich mein, soviel pech kann man doch nicht haben...
vorallem weil die nicht stand, sondern mit der kutsche ja in bewegung war.

also der kerl ist echt nen besonderer scharfschütze, der auf 2,5km genau in den kopf trifft, dazu nen bewegliches ziel und dann noch ohne zielfernrohr.

da sieht man mal wie schnell das leben vorbei sein kann... und da fragen sich andere ob rauchen oder alkohol schädlich ist.
wie in scary movie 3: "es macht nichts das sie rauchen, sie werden vom bus überfahren."


da fällt mir grad ein... in der news heißt es: "Sie hatte zuvor einen Weihnachtsfeier bei ihrem Arbeitgeber besucht."

mit 15 hat man da schon nen arbeitgeber?
vorallem als amish?

[ nachträglich editiert von Prachtmops ]
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21.12.2011 18:42 Uhr von NetReport2000
 
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Fallschrot: bei der Flugwild Jagd ist auch nicht ungefährlich.
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21.12.2011 22:55 Uhr von McCantor
 
+1 | -0
 
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@Autor: Bitte deutsche Grammatik beachten:

"Das 15-jährige Mädchen war in SEINER Pferdekutsche auf dem Heimweg. ES hatte zuvor einen Weihnachtsfeier bei SEINEM Arbeitgeber besucht. Unterwegs wurde ES im Kopf getroffen. Zunächst dachte man noch, SIE SEI unglücklich gestürzt, bis man im Krankenhaus die Kugel in SEINEM Kopf fand."
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22.12.2011 09:00 Uhr von kopish
 
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„Der Tod einer Person ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik.“ -Stalin

RIP
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22.12.2011 10:23 Uhr von stitch
 
+0 | -2
 
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@1984: Ein 16g schweres Hagelkorn ist so groß wie eine Walnuss und dazu in der Lage eine Scheibe zu durchschlagen. Ein 16g schweres Bleigeschoss hat mindestens die achtfache Dichte. Daraus ergibt sich ein erheblich kleinerer Aufprallpunkt ergo ein erheblich größerer Schaden.

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