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Forscher entwickeln Algorithmus, der das Hitpotenzial von Songs berechnet

"Score a Hit" heißt der Algorithmus, den englische Wissenschaftler entwickelt haben, um das Hitpotenzial von Songs auszurechnen. Seine Vorhersagen treffen im Schnitt zu 60 Prozent ein, wobei die Trefferwahrscheinlichkeit in den letzten Jahren höher war.

Der Algorithmus analysiert 23 Merkmale wie Länge, Geschwindigkeit, Taktfolge, Rhythmuswechsel und stellt deren Gewichtung fest. Am Ende wird dann jedes Merkmal mit seiner Gewichtung multipliziert und alle Ergebnisse addiert.

Auf Grund des sich verändernden Musikgeschmack der Menschen hat der Algorithmus in den letzten Jahren eine deutlich höhere Trefferquote. Am schwersten zu berechnen war die Zeit um 1980, das das Jahrzehnt eine sehr kreative und innovative Zeit für die Musik war.


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WebReporter: Meister89
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Song, Hit, Algorithmus
Quelle: www.golem.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2011 10:11 Uhr von Meister89
 
+3 | -1
 
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Wenn das verfahren irgendwann mal zu 100% zutrifft wars das wahrscheinlich mit den Innovationen in der Musik. Bands wie Nirvana die neue Stilrichtungen Populär gemacht haben wirds dann wohl nicht mehr geben weil sich alle nur noch darauf Konzentrieren den Kriterien solcher Algorithmen gerecht zu werden.
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21.12.2011 10:19 Uhr von architeutes
 
+8 | -0
 
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Dann haben wir in der Zukunft nur noch eine Band . So ein Algorithmus , ist schon eine tolle Sache . Brauchen wir
in Zukunft nur noch ein Programm , eine Partei , und eine
Meinung .

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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21.12.2011 10:29 Uhr von SystemSlave
 
+3 | -1
 
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@architeutes: Es lebe das Kollektiv.

Denn ist ja gut das es in den letzten Jahren nur noch Einheitsbrei produziert wird und somit die Berechnung einfacher geworden ist.

Irgendwann werden es die Menschen auch satt haben immer das gleiche zu Hören und dann werden sich wieder neue Musikrichtungen entwickeln, aber so lange die Menschen so bequem sind wie Heute wird es noch lange dauern.
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21.12.2011 10:34 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -0
 
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Wie praktisch :) einfach 10 mal auf den "Hit-Knopf" gedrückt und Schwupp die Top-Ten-Verkaufscharts für die kommende Woche :D

Ich glaube soooooo einfach ist es dann doch nicht - besonders wenn wir von "echter Musik" sprechen mit "wirklichen Zuhörer" die noch genug "Kreativität und Gefühl für Töne" haben und "Zeit für Muse" ......

Von DSDS rede ich hier nicht :) ...... Das ist schon so eine Art "Knopf für die Konsumenten"


*** @SystemSlave
Das ging mir auch gleich durch den Kopf :D

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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21.12.2011 10:42 Uhr von Allmightyrandom
 
+7 | -1
 
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"Seine Vorhersagen treffen im Schnitt zu 60 Prozent ein"

Prima, also so genau wie die Wettervorhersage... ^^
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21.12.2011 11:02 Uhr von uhrknall
 
+3 | -0
 
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Ich lasse mir von keiner Software sagen, was mir gefällt.

Musik ist eine Geschmackssache.
Leider kann Erfolg auch manipuliert werden. Wenn ein Lied ein paarmal im Radio gedudelt wird, wird es eher erfolgreich als etwas, was die Medien ignorieren.
Und da manch gute (europäische) Musik gar nicht erst nach Deutschland kommt, muss man mit dem zufrieden sein, was es hier gibt. Und das ist im Moment extrem mieser Einheitsbrei.
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21.12.2011 13:19 Uhr von Akaste
 
+2 | -0
 
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hmm ein Programm: das Mittelmäßigkeit errechnet, darauf hat die Welt gewartet.
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21.12.2011 18:10 Uhr von Botlike
 
+1 | -0
 
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Naja es gibt ja schon mehr abstufungen als "Hit oder totaler Mist". Insofern sind 60% gar nicht schlecht. Allerdings läuft doch jetzt schon immer der gleiche Schrott im Radio. Und wenn man mal in die Disco geht, hört sich momentan wirklich JEDES Lied gleich an!

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