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Hintergründe kommen ans Licht: War nur Schlamperei Schuld an den Volt-Bränden?

Eine erstaunliche Wende zeichnet sich zum Thema Chevrolet Volt ab. Nachdem der Elektrowagen durch merkwürdige Brände nach Crashtests in die Krise geschlittert war, kommen nun Stück für Stück die wahren Hintergründe für die Brände ans Licht.

Und die sollen erstaunlicherweise nicht am Auto selbst liegen. So sollen verschiedenen Bedienfehler der Handelnden die Brände verursacht haben. Beispielsweise wurde entgegen den Vorschriften von Hersteller GM nach dem Crash die Batterie nicht abgeklemmt.

Auslaufende Kühlflüssigkeit des Batteriepacks sorgte in Verbindung mit einer immer weiter laufenden Kühlmittelpumpe dann für einen Kabelbrand. Und wieder entgegen den GM Vorschriften soll dann versucht worden sein diesen zu löschen, immer noch bei angeklemmter Batterie.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Schuld, Batterie, Volt, Chevrolet Volt, Schlamperei
Quelle: auto-presse.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2011 07:21 Uhr von rubberduck09
 
+19 | -1
 
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Warum gibts keinen ´Notschalter´: zum schnellen Trennen der Batterie?
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21.12.2011 07:40 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+19 | -2
 
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@rubberduck09: Sowas in der Richtung war auch mein erster Gedanke.

1. Crash
2. Bewusstlose Insassen
3. Tod durch Kabelbrand

Ganz tolle Wurst. Es gibt Navis, die bei einem Unfall automatisch einen Notruf absetzen, aber einen Stromkreis automatisch trennen, auf so ´ne Idee kommt keiner? Eigentlich arm.
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21.12.2011 08:00 Uhr von Koeniglich
 
+7 | -7
 
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Zitat: "So sollen verschiedenen Bedienfehler der Handelnden die Brände verursacht haben. Beispielsweise wurde entgegen den Vorschriften von Hersteller GM nach dem Crash die Batterie nicht abgeklemmt. "


Bedienfehler? Wie bedient man denn ein Elektroauto falsch un warum sollte man die Batterie abklemmen?
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21.12.2011 08:07 Uhr von Python44
 
+11 | -3
 
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In Amerika: scheint es keine Schutzschalter zu geben die bei einem Crash automatisch die Stromzufuhr unterbrechen ? Bei uns hat sowas jede poplige Straßenlaterne !!!
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21.12.2011 08:10 Uhr von Ribl
 
+2 | -10
 
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News falsch wiedergegeben: Tja, so schnell ist Verwirrung gestiftet und meine 4 Vorredner regen sich über etwas auf das so gar nicht ist...

Quelle:
" Aus dem abgestellten Fahrzeug ist Kühlflüssigkeit des Akku-Paketes ausgelaufen, und die Kühlmittelpumpe lief so lange, bis es zum Kabelbrand kam. Der sei zwar von alleine erloschen, doch aufgrund einer gewissen Rauchentwicklung habe man dennoch zu löschen versucht - ebenfalls entgegen einer GM-Vorschrift und bei immer noch angeklemmter Batterie. "

=> Das Fahrzeug wurde nach dem Crash irgendwo abgestellt und Stunden später hat das Ding das wohl leicht gekokelt...
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21.12.2011 08:37 Uhr von Pils28
 
+8 | -1
 
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An sich ist es egal, wie lange es dauert, dass: das Auto anfögt zu brennen. Es darf an sich nicht passieren. Wenn es sich tatsächlich, um einen Konstruktionsfehler handelt, und ein möglicher Kabelbrand ist meines Erachtens ein Konstruktionsfehler, da fehlende Sicherungen oder Sicherheitsschalter, dann muss das abgestellt werden. Es kann niemand davon ausgehen, dass nach einem Unfall, jemand das GM MEmo liest und entsprechend das Unfallfahrzeug behandelt. Zumal beteiligte ggf. nicht ei Bewusstsein sind. Gerne sind Unfallopfer auch etwas länger im Fahrzeug gefangen.
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21.12.2011 08:40 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+6 | -1
 
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@Ribl: Was nichts daran ändert, dass die Kühlmittelpumpe nicht weiter gelaufen wäre, wenn der Stromkreis automatisch unterbrochen worden wäre, was wiederum die Rauchentwicklung verhindert und somit nicht zu einem Löschversuch geführt hätte.

Mag sein, das die News an der Stelle nicht korrekt wieder gegeben wurde. An der Ursache und dem Sachverhalt, über den wir uns aufregen, ändert das aber leider nichts.

Überleg mal. Wenn die Feuerwehr zu einem Unfall ausrückt, und das Auto evtl. total zerknautscht ist, und man nicht auf Anhieb sieht, ob es ein Verbrennungsmotor oder ein Elektromotor ist, dann werden die wenn Gefahr im Verzug ist (also Rauch aufsteigt) auch nicht erst schauen, ob denn evtl. erst noch eine Batterie abgeklemmt werden muss. Zumal es durchaus sein kann, dass man an die gar nicht mehr ran kommt. Die fangen dann auch direkt mit dem Löschen an. Und wenn sowas als "Bedienfehler" ausgelegt würde, dann täten sich so manche Versicherungen die Hände reiben.
"Was? Die Feuerwehr hat gelöscht ohne vorher die Batterie abzuklemmen? Schade. Da haben Sie leider keinen Anspruch auf eine Versicherungsleistung. Laut Hersteller ist das ein Bedienfehler."

[ nachträglich editiert von Kepas_Beleglorn ]
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21.12.2011 08:57 Uhr von Klaus0909
 
+4 | -1
 
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Schwach: Also mein altes Auto hat für die Benzinpumpe einen Schalter der bei einen Unfall diese Abschaltet.Das geht doch auch bei Elektroautos,das es sich selber abschaltet. Da sag ich mal Ami Technick die Begeistert.
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21.12.2011 09:02 Uhr von Koeniglich
 
+1 | -1
 
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@Ribl: Ich habe mich nicht drüber aufgeregt mir war es nur unverständlich dies Fehlzubedienen weil die heutige Technik so komplex ist diese nicht Fehlzubedien zu können. Daher war ich verwirrt wie sowas passiert.

Danke für die Aufklärung.

Per Software Update wird das sicher geregelt ;)
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21.12.2011 09:11 Uhr von Bandito87
 
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Brand war viel später! Der Brand entstand erst eine Woche später!
Siehe hier:
http://www.shortnews.de/...
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21.12.2011 09:48 Uhr von Ribl
 
+2 | -1
 
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Danke Bandito87 :): Kepas_Beleglorn:
Die Feuerwehr klemmt in der Regel die Batterie ab. Zum Eigen- und Patientenschutz.
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21.12.2011 10:17 Uhr von xGwydionx
 
+1 | -0
 
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Automatik muß her: Zumindest zentralschalter,aber wer bewußtlos oder eingeklemmt ist kommt nicht ran...Schließlich lagen Unfallopfer oft Tagelang unentdeckt in Abhängen,bis mal Hilfe kam..
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21.12.2011 10:49 Uhr von vmaxxer
 
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Schöne neue Welt: An die Techniken müssen sich alle erst einmal gewöhnen.
Solange die Batterie angeklemmt ist steht die Karre unter Strom (und nicht wenig Strom). Wenn dann irgendwas beschädigt ist/wurde, Wasser eindringt etc kann natürlich auch später noch ein Brand entstehen. Da stehen Ströme zur verfügung mit denen man schweissen kann.

Da fehlen derzeit noch die Standarts, eine Art Notschalter/Nato-Knochen muss an gleichen Stellen von den Herstellern verbaut werden. Damit allein schon die Feuerwehr den Strom abstellen kann ohne sich erst durch Kataloge wälzen zu müssen.
Das nächste sind dann die Stromleitungen zu den Motoren (bzw zu den Verteilern). Auch da muss die Feuerwehr wissen wo die liegen damit sie da nicht aus versehen reinschneidet wenn sie zB jemanden aus einem Wrack befreien muss.
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21.12.2011 11:39 Uhr von ratzfatz78
 
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Ich hasse es. So die Frage ist doch wie lange hat es gedauert vom Crash bis zum brennenden Fahrzeug Sekunden Minuten Stunden oder dann doch Tage??????????????
In der Quelle wie auch überall wird das verschwiegen das lustige ist das am Anfang von ein paar Tagen gesprochen wurde und jetzt JEDER von "sofort nach dem Crash" spricht woher das nur kommt?

Genauso wird hier der Eindruck vermittelt das das Fahrzeug ausgebrannt ist was auch nicht stimmt.


Des weiteren lach ich mich hier tot
Denkt ihr dass bei einem Crash mit einem normalen Motor keine Brände entstehen?????????
Klar gibt es keinen Brand bei einem Crashtest da läuft der Motor auch nicht und Benzin ist auch nicht vorhanden ( wird durch eine andere Flüssigkeit ersetzt )

Ich hab so das gefühl es ist modern gegen Opel stimmung zu machen das hat bei der Autobild ( VW Werkszeitschrift ) angefangen und zieht sich jetzt komplett durch.




[ nachträglich editiert von ratzfatz78 ]
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21.12.2011 13:30 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@Ribl: Aber garantiert nicht wenn´s schon brennt und man riskiert, dass evtl. eingeklemmte Personen verbrennen, wenn man nicht so einfach ran kommt. Natürlich wird die Feuerwehr das tun was du sagst, wenn die Zeit dafür ausreichend ist. Es rechtfertigt aber noch lange keinen technischen Mangel.

Is ja letztlich auch egal. Fakt ist, wie es Zeus35 so schön formulierte: eine Technik, die den Airbag auslösen kann, sollte auch eine Batterie vom Stromkreis nehmen können. Punkt!

Und wenn es so ein schleichender Schaden ist (nach einer Woche), dann sollte doch zumindest ein Warnlämpchen auf den Missstand aufmerksam machen, und nicht erst die Rauchzeichen wenn´s schon zu spät ist.

[ nachträglich editiert von Kepas_Beleglorn ]
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21.12.2011 14:02 Uhr von ratzfatz78
 
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@Kepas_Beleglorn: Nochmal
1. Normale FZG brennen auch also ist das leider was normales
2. Es war KEIN Brand bei dem Crashtest sondern nur eine Rauchentwicklung.
3. Die RAUCHENTWICKLUNG ist erst nach TAGEN entstanden bisdahin sind ALLE Insassen draußen denke ich ;-)
4. Ich kann mir nicht vorstellen das jemand mit einem Auto rumfährt das einen Crash erlitten hat der so schlimm war das ein Airbag sich öffnet und wenn nicht bitte an den ersten Punkt denken

[ nachträglich editiert von ratzfatz78 ]
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21.12.2011 18:06 Uhr von Ayouni
 
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Wo liegt das technische Problem, alle Verbraucher bei einem Unfall sofort von der Stromversorgung zu trennen? Die Sensorik, die einen Airbag auslöst, ist bereits vorhanden. Kabelschlüsse, die sich schleichend zu einem Schmorbrand entwickelt, erkennt man zuverlässig per "Fehlerstrom"-Messung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass erfahrene Ingenieure solche grundlegenden und einfache Sicherheitsmaßnahmen "vergessen".

Vorstellbar sind natürlich Defizite bei der Batterie selbst, hinsichtlich mechanischer Stoßfestigkeit, stoßsicherer, elastischer Einbau ... aber dann hätte die Batterie "geraucht", nicht die Verkabelung. Das Ganze ist verwirrend ... zumindest für mich :D

[ nachträglich editiert von Ayouni ]

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