20.12.11 20:36 Uhr
 581
 

Modekette Zara: 1,4 Millionen Euro Strafe wegen sklavenähnlicher Arbeitsbedingungen

Das Textilunternehmen Zara ist in Brasilien zu einer Strafe von 1,4 Millionen Euro verdonnert worden. Bei einem Zulieferer des Unternehmens soll es zu sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen gekommen sein.

Zara war zunächst zu einer Strafe von 8,2 Millionen Euro verpflichtet worden. Doch durch eine außergerichtliche Einigung konnte das Unternehmen die Summe auf die nun geforderten 1,4 Millionen Euro drücken.

Das Textilunternehmen wurde dazu aufgefordert seine Zulieferfirmen strenger zu überprüfen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Strafe, Zulieferer, Bedingung, Zara
Quelle: orf.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Israel bekommt Rüffel aus den USA
Rechter Deutscher fickt Kinder und verkauft sie an Männer!
Verfassungsgericht: Muslima muss an Schwimmunterricht teilnehmen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.12.2011 00:15 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
1,4 Millionen ? Nichts im Vergleich zur Wirkung, die die Berichterstattung über dieses Unternehmen auslöst. Der Name Zara wird, sofern deren Vergehen mediell angemessen ausgeschlachtet wird - was ich hoffe - in nächster Zeit unweigerlich mit sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen in Verbindung gebracht werden. Soetwas kann sich kein Unternehmen auf Dauer leisten. Die Vierte Gewalt wird somit zum Rächer der Ausgebeuteten.
Kommentar ansehen
21.12.2011 09:14 Uhr von derzyniker
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
@Abdul_Tequilla: Natürlich...

Genau wie bei Kik und H&M, die unter ähnlichen oder schlimmeren Umständen in Bangladesh produzieren lassen... Kein Mensch kauft mehr dort ein seit das bekannt ist...

Apple-Produkte will ja auch keiner mehr nachdem man weiß wie bei FoxConn produziert wird...

Kaffee kauft man ja auch nur noch "fair"..

</Ironie off>

Dem durchschnittlichen Europäer/Amerikaner ist es einfach scheXXegal wo der Mist herkommt den er konsumiert.
In den Bereichen Textil und Elektronik kommt man an dieser Art Produkte auch kaum mehr vorbei, egal wie bewußt man einkauft...

Schöne neue globlisierte Welt!

[ nachträglich editiert von derzyniker ]
Kommentar ansehen
15.01.2012 10:04 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Problem ist das man sich eigentlich nie sicher sein kann, wie die Produkte hergestellt werden.

Klar, bei einem 2 Euro T-Shirt von KIK kann man sich denken, daß es sich nicht ganz ausgehen wird, dafür hohe Löhne zu zahlen. Man muß das Material bezahlen, die Arbeiter, die Maschinen, die Plastikverpackung, die Umverpackung, den Transport zum Hafen, das verschiffen... wie, wenn nicht durch billige Arbeitskräfte, sollte sich das ausgehen?

Andererseits: Wie teuer muß ein T-Shirt sein, damit man sicher sein kann, daß es nicht unter menschenunwürdigen Bedingungen und durch schlecht bezahle (Kinder)Arbeiter hergestellt wurde? 10 Euro? 30 Euro? 70 Euro? 200 Euro?

Ein höherer Preis ist auch nicht zwangsläufig ein Hinweis darauf, daß die Arbeitsbedingungen besser sind.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

herzzerreißender Werbespot aus Polen rührt alle zu Tränen
Deutsche lieben Kindersex!
Israel bekommt Rüffel aus den USA


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?