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20.12.11 20:14 Uhr
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EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark gibt Rücktritt aus politischen Gründen zu

Nicht persönliche, sondern politische Gründe sind der Hintergrund für den baldigen Rücktritt von Jürgen Stark aus dem Amt des Chefvolkswirtes der Europäischen Zentralbank. Gegenüber der Wirtschaftswoche zeigte sich der 63-Jährige enttäuscht, wie "sich diese Währungsunion entwickelt hat".

Stark kritisiert in dem Interview, die Politik habe versäumt, auf Warnungen der EZB vor Fehlentwicklungen zu reagieren und rechtzeitig auf nationaler Ebene Reformen einzuleiten. Es sei eine Illusion, die EZB könne diese Fehler nun geldpolitisch korrigieren.

Insbesondere die Hoffnung, die Krise durch Stützungskäufe von Anleihen strauchelnder Staaten zu lösen, berge die Gefahr, die EZB zu überfordern. Seit für Griechenland ein Schuldenschnitt signalisiert worden sei, konzentriere sich Athen nur noch darauf, "Reformen definitiv schleifen zu lassen".


WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: Grund, Rücktritt, EZB, Eurokrise, Jürgen Stark
Quelle: www.handelsblatt.com
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Die Politik wird niemals zugeben, dass der Euro   
 
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20.12.2011 22:05 Uhr von bertl058
ein Fehlkonstrukt ist. Die machen immer weiter mit der Rettung. Die illusionäre Konstruktion ist technisch nicht umsetzbar. Die funktionierenden nationalen Währungen hat man leichtfertig zerstört. Es ist ein Graus.

http://images.derstandard.at/...
Kommentar ansehen Wird bald der Dollar & Euro zum "Toilettenpapier"?   
 
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21.12.2011 10:13 Uhr von comic1
... es sind, nicht nur in Europa oder indirekt über die Wallstreet und den Finanzplatz London, de facto finanzpolitische "Banditen" ( kommt semantisch von "Bande", die (wirtschafts-) kriminell agiert ) am Werk, die ihre Helfershelfer und Rücken-Stärker in der Politik finden und sich mit überzogenen Gehältern und üppigen Pensionen bereichert haben; - der Bürger geht bei den ganzen "bad-banks", zu der nun auch die EZB Europäische Zentralbank ) gemacht werden soll, quasi "baden"!

Unfähige, abhängige Spitzbuben haben sich so selbst finanziell "saniert", das Land und die (volksverdummten) Menschen aber (mittel- bis langfristig) ruiniert! Die müssten eigentlich wg. Bildung einer kriminellen Vereinigung zum nachhaltigen Schaden anderer und Dritter vor Gericht, denn sie haben mit "Shiiiiit" und schlechter Arbeit, viel Geld ("make money") verdient, nein eher wohl zutreffender "ergaunert". Und der Dollar ist genaugenommen inzwischen, wenn man an die schier explodierende Schuldenuhr der USA denkt, schon nichts anderes mehr als im Prinzip buntbedrucktes Toilettenpapier, - "odder ?", wie die Schweizer affirmierend zu sagen pflegen. Also, wo strecken nun im übertragenen Sinne "die wahren" finanzpolitischen, wirtschaftspolitischen und sozialpolitischen Explosionsherde und "Bombenleger"!??

siehe hierzu auch aktuelle Top-Meldung...

http://www.shortnews.de/...
Kommentar ansehen Die EZB gehört überarbeitet   
 
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21.12.2011 16:05 Uhr von ArrowTiger
Gut, daß er geht, der finanzpolitische "Taliban": http://www.nachdenkseiten.de/...

Gerade Stützungskäufe und eine aktive Fiskalpolitik, wie es die meisten anderen Zentralbanken ja auch handhaben, wäre jetzt das Richtige, um die Finanzkrise und deren Spekulanten einzudämmen.

Falls ihm Jörg Asmussen auf den Posten folgt, wird es aber vermutlich noch schlimmer werden. Ausgerechnet ein Vertreter der Finanzwirtschaft als Chefvolkswirt der EZB, ist nicht gerade vertrauenserweckend...

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