20.12.11 18:44 Uhr
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Computerlose Rentnerin soll Hooligan-Film raubkopiert haben und wurde verurteilt

Eine Rentnerin wurde Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 651,80 Euro verurteilt, weil sie angeblich einen Hooligan-Film aus dem Internet heruntergeladen und illegal verbreitet hat.

Die Frau beteuert, keinen Computer oder Router zu besitzen, dennoch muss sie die Abmahnung einer Anwaltskanzlei begleichen.

Anhand der IP-Adresse wurde die Adresse der Rentnerin identifiziert, die pflegebedürftig ist und noch nicht einmal eine E-Mail-Adresse hat. All diese Hintergründe waren für das Gericht nicht relevant.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Film, Urteil, Computer, Geldstrafe, Raubkopie, Hooligan
Quelle: www.spiegel.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2011 18:59 Uhr von mcSteph
 
+65 | -1
 
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Oder: Dummenfang nach der Gießkannen-Methode durch die Büttel der Content-Mafia!

Unterstützt und legitmiert durch einen hirnamputierten Amtsrichter, der nicht begreifen kann (vielleicht völlig verkalkt?) dass die Dame das nicht getan haben kann, weil das gesamte Equipment fehlt.
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20.12.2011 19:05 Uhr von artefaktum
 
+64 | -2
 
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Wie überprüft das Gericht eigentlich wie diese IP-Adresse ermittelt wurde?

Diese privaten Ermittler könnten ja beliebig Besitzer von IP-Adressen abmahnen, und würden vor Gericht immer Recht bekommen. Das kann doch wohl nicht richtig sein.
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20.12.2011 19:08 Uhr von mcSteph
 
+33 | -1
 
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artefaktum: Du hast es erfasst - SO machen die das auch.....

Und man muss in Umkehr der Unschuldsvermutung vor diesen Pseudo-Beweisen seine eigene Unschuld beweisen.
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20.12.2011 19:08 Uhr von Perisecor
 
+3 | -54
 
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20.12.2011 19:13 Uhr von mcSteph
 
+41 | -4
 
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@Perisecor: DIR I...ot müsste man permanent solche Abmahnungen rein würgen, Egal, ob Du daheim warst oder nicht, Internet hattest, oder nicht, ob Du überhaupt eine Wohnung zu der Zeit hattest oder nicht.
Dann müsstest Du Dich permanent gegen solche haltlosen Beschuldigungen verteidigen.

Mal sehen, ob Du dann immer noch solch hohlen Schwachsinn aus Deinem dummen Kopf absonderst!
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20.12.2011 19:16 Uhr von kobold2001
 
+15 | -1
 
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wusstet ihr nicht: Justicia ist Blind und verurteilt ohne Ansehen der Person.
Den Richter haben immer recht.
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20.12.2011 19:18 Uhr von artefaktum
 
+26 | -3
 
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@Perisecor: "Das wäre letztlich, als ob man nach einem Verkehrsunfall behaupten würde, dass man ja doch eigentlich garkein KFZ besitzt."

Um mal bei deinem Beispiel zu bleiben: Das ist so, als würde jemand einen anderen der Schuld an einem Verkehrsunfall bezichtigen, den niemand anderes gesehen und hat von dem es auch keinerlei Beweismittel gibt (z.B. beschädigte Fahrzeuge).

Der Mann könnte beliebig Menschen eines Unfalls bezichtigen, und bekäme vor Gericht immer recht.
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20.12.2011 19:28 Uhr von Madam_Sprout
 
+21 | -1
 
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Eindeutig Dummenfang.
Hat die Abmahnmafia mal wieder zugeschlagen.
Der Staat verdient an den Gerichtskosten und am Schmiergeld doch gut mit, warum sollten sollche Mafiamethoden denn verboten werden?
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20.12.2011 19:37 Uhr von zabikoreri
 
+13 | -0
 
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@artefaktum: Du hast es erfasst! Das ist das ´Geschäftsprinzip´ der Abmahn-Industrie. Und die Juristen (die selbstverständlich keine Ahnung von Computern haben) helfen ihnen noch. Schließlich sind das Fachleute - und die haben doch genug Ahnung und würden nieeeeemals einen Falschen beschuldigen!
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20.12.2011 19:46 Uhr von culturebeat
 
+2 | -15
 
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20.12.2011 19:47 Uhr von StefanBD
 
+6 | -0
 
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München und Hamburg: sind des Abmahners liebling, an Urteile wie diese beweißen es aufs neue jedes Jahr
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20.12.2011 19:55 Uhr von Perisecor
 
+3 | -9
 
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@ mcSteph

"Egal, ob Du daheim warst oder nicht, "

Das ist irrelevant. Der Anschluss wurde, nach Ansicht des AG, dafür genutzt.

Offenbar war die Dame dem AG zumindest in manchen Punkten nicht glaubwürdig genug.


Sie kann ja nun in die nächste Instanz gehen, wenn sie es wirklich nicht wahr, dann dürften dort große Chancen bestehen, dass sie aus der Sache herauskommt.


Ein Einfaches "ich hab aber gar keinen Computer" hat diesmal eben nicht ausgereicht.


Wieso du nun gleich aggressiv wirst, erschließt sich mir auch nicht. Das mag aber generell an deiner fehlender juristischer und allgemeiner Bildung liegen.


@ artefaktum

Es gibt Beweismaterial und die Zeugin war zumindest in einigen Punkten unglaubwürdig - sonst wäre ein anderes Urteil gesprochen worden.

Ausschlaggebend war ja letztlich auch nicht, dass sie angeblich den Film heruntergeladen hat (davon geht laut Quelle übrigens auch das Gericht nicht aus), sondern die Nutzung ihres Anschlusses dafür. Ob es einen Sohn/Enkel/Nachbarn gibt, den sie absichtlich oder unabsichtlich schützen könnte, weiß ich natürlich nicht.

IdR ist aber davon auszugehen, dass sich Richter bei ihren Urteilen Gedanken machen.
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20.12.2011 20:10 Uhr von artefaktum
 
+12 | -0
 
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@Perisecor: "IdR ist aber davon auszugehen, dass sich Richter bei ihren Urteilen Gedanken machen."

Gedanken machen ist kein Beweis vor Gericht. Wenn ich beliebig vor Gericht behaupte, ich hätte andere beim Diebstahl erwischt, muss ich das auch beweisen.

Machen wir doch mal die Gegenprobe: Ich bin privater Ermittler, scanne beliebig IP-Adressen von Nutzern und mahne die alle ab, obwohl ich nichts beweisen kann. Das Gericht gibt mir dann automatisch immer recht. Das kann nicht angehen.

Was anderes wäre es, wenn staatliche Behörden diesen Diebstahl festgestellt hätten. Hier geht es aber um private(!) Ermitttler, die zudem auch noch ein finanzielles Interesse an diesem Delikt haben.
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20.12.2011 20:43 Uhr von Perisecor
 
+3 | -7
 
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@ artefaktum: "Gedanken machen ist kein Beweis vor Gericht. "

Das hat überhaupt nichts mit meiner Aussage zu tun. Die Urteilsbegründung an sich ist ja kein Beweis.


Theoretische Fälle zu konstruieren hilft auch nicht. Einzelfallentscheidungen, glaubwürdige oder unglaubwürdige Zeugen.
Die IP-Adressen und die Screenshots sind übrigens verwertbare Beweise.

"obwohl ich nichts beweisen kann."

Das ist also unzutreffend...


"wenn staatliche Behörden diesen Diebstahl festgestellt hätten"

Es ist kein Diebstahl.

Staatliche Behörden ermitteln außerdem nicht im Zivilrecht....
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20.12.2011 20:44 Uhr von HansiHansenHans
 
+6 | -0
 
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demnächst: müssen auch die blechen die in nem baumhaus wohnen und kein strom haben
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20.12.2011 21:02 Uhr von artefaktum
 
+8 | -0
 
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@Perisecor: "Die IP-Adressen und die Screenshots sind übrigens verwertbare Beweise."

Das mag sein, dass die Gerichte da so naiv sind, und das wirklich so sehen. Allerdings muss man nicht viel Ahnung von Computern haben um zu wissen, dass ein Screenshot nichts aber auch gar nichts beweist. Und selbst wenn der Screenshot nicht manipuliert sein sollte: Wie ist die IP-Adresse ermittelt worden, die darauf zu sehen ist?

Es gibt ein schönes Beispiel, das zeigt was ich meine: Vielleicht hast du das mal mit diesen Urteilen in Sachen Radargeräten bei Verkehrskontrollen mitbekommen. Da haben Gerichte Bußgeldzahlungen aufgehoben weil die Polizei(!) nicht beweisen konnte, dass diese Meßgeräte immer richtig messen. Wohlgemerkt: Die Polizei! Also jemandem, dem ich durchaus am mit am meisten trauen würde.

Und da sollen die Ermittlungen privater(!) Ermittler (noch mit verbundenem finanziellen Interesse) mit solchen zweifelhaften und leicht manipulierbaren Aufzeichnungen Beweiskraft vor Gericht haben?

Das mag mancher naiver Richter wie gesagt so sehen. Ich kann dass nicht nachvollziehen.
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20.12.2011 21:26 Uhr von MainframeOSX
 
+4 | -0
 
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Toll da wahr Justicia vollblind, vertrottelt, verblödet, volltrunken...und die Politiker unterstützen das auch noch...die sind ja alle besoffen...so machen Sie Ihre Gesetze...eine IP Adresse kann auch gefälscht werden, so das auch unschuldige drann glauben müssen...und jetzt schreien alle wieder nach der Voratsdatenspeicherung, wetten das...
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20.12.2011 21:29 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -4
 
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Bevor hier wieder alle sich über: angeblich unfähige Richter und die völlig senile Staatsanwaltschaft aufregen sollte man bedenken dass zwar private Ermittler eine IP-Adresse zu einer Adresse zuordnen können aber bei einem Gerichtsverfahren diese Paarung genauestens überprüft wird.

Wahrscheinlich hat sie den Anschluss gehabt ihr Enkel nutzt ihn und e voila ist sie scheinbar aus dem Schneider und alle regen sich auf
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20.12.2011 21:35 Uhr von artefaktum
 
+8 | -1
 
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@PeterLustig2009: "(...) dass zwar private Ermittler eine IP-Adresse zu einer Adresse zuordnen können aber bei einem Gerichtsverfahren diese Paarung genauestens überprüft wird."

Mag zwar stimmen. Bringt aber gar nichts. Die IP-Adresse "beweist" ja lediglich (mit Hilfe des Providers) welche IP zu welcher Zeit im Netz war und welcher Anschlussinhaber sich dahinter verbirgt. Was der Anschlussinhaber unter der IP zu dieser Zeit im Netz getrieben hat, darüber sagt die IP gar nichts.
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20.12.2011 22:08 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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@ artefaktum: "Das mag sein, dass die Gerichte da so naiv sind, und das wirklich so sehen."

Das hat nichts mit naiv zu tun. Es gibt gewisse Kontrollmechanismen und letztlich entscheidet natürlich das Gericht darüber, ob ein Beweis eventuell manipuliert wurde - idR mit Hilfe von Gutachten.


"Wie ist die IP-Adresse ermittelt worden, die darauf zu sehen ist?"

Das muss dir jemand mit weit mehr Sachkenntnissen in diesem Bereich erklären als ich über sie verfüge. Da die Verfahrensweise aber nicht neu ist und schon viele tausend Mal als Rechtskonform durchging, wird ein generelles Anzweifeln der Verfahrensweise wenig bringen.


Zu deinem Beispiel kann ich nichts sagen, da mir der konkrete Einblick fehlt. Generell passieren Fehler überall - bei der Polizei, bei Gerichten, bei Gutachtern. Dafür kann man dann höhere Instanzen anrufen.


"Und da sollen die Ermittlungen privater(!) Ermittler (noch mit verbundenem finanziellen Interesse) mit solchen zweifelhaften und leicht manipulierbaren Aufzeichnungen Beweiskraft vor Gericht haben?"

Mit diesem Argument könnte man quasi jegliche nicht von Staatsorganen ermittelten Beweise ad absurdum führen.


"Ich kann dass nicht nachvollziehen."

Jura ist eben doch etwas komplizierter als mal kurz irgendwo einen Halbsatz lesen und sich überlegen, wie das gemeint sein kann.
Die meisten Leute scheitern schon beim Lesen und Verstehen von Gesetzestexten, wie soll dann erst Subsumtion und das Ziehen der richtigen Schlüsse daraus klappen?

Ich bin wahrlich kein Befürworter der Abmahn-Industrie und musste auch in meinem Bekanntenkreis schon manch seltsame damit zusammenhängende Situation erleben.

Mir ist aber auch bewusst, dass Richter - gerade bei einem solchen Thema - nicht naiv handeln und Medien wie der Spiegel Rechtsvorfälle meist nicht absolut korrekt bzw. nachvollziehbar wiedergeben. Hätte man die Akte bzw. die Urteilsbegründung vorliegen, könnte man natürlich weit mehr zu dem speziellen Fall sagen.
So allgemein bleibe ich dabei, dass ein einfaches "hm ja, ich hab keinen Computer, ich kann´s nicht gewesen sein" eine eher nicht so gute Verteidigungsstrategie darstellt...
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20.12.2011 22:26 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
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@Perisecor: "Das hat nichts mit naiv zu tun. Es gibt gewisse Kontrollmechanismen und letztlich entscheidet natürlich das Gericht darüber, ob ein Beweis eventuell manipuliert wurde - idR mit Hilfe von Gutachten."

Du kannst definitiv nicht beweisen, ob ein Screenshot manipuliert wurde. Bestimmte Pixel bilden bestimmte Ziffern. Die könntest du völlig beliebig umbauen, da kannst du nie irgendetwas nachweisen. Hinzu kommt die Frage, wie diese IP dann ermittelt wurde.

"Mit diesem Argument könnte man quasi jegliche nicht von Staatsorganen ermittelten Beweise ad absurdum führen."

Könnte man in der Tat (was ich gar nicht grundsätzlich begrüße). Das macht aber deutlich, wie pingelig Gerichte da teilweise sind. Warum nicht hier?

"Jura ist eben doch etwas komplizierter als mal kurz irgendwo einen Halbsatz lesen und sich überlegen, wie das gemeint sein kann."

Jura gut und schön. Um die Zuverlässigkeit technischer Verfahren zu beurteilen, nutzt mir Jura allerdings gar nix.

Versteh mich bitte nicht falsch. Ich bin gar nicht auf dem Trip, immer alles grundsätzlich demontieren zu wollen, nur weil es Raubkopierer diskreditiert. Der Zweck heiligt bei mir allerdings nie die Mittel. Dass unsere Gerichte in ihrer Urteilsfindung der technischen Entwicklung – gerade im Internet – immer meilenweit hinterherhängen, ist kein Geheimnis.

Das Internet ist so komplex, dass es Manipulationen Tür und Tor öffnet. Dem muss die Rechtssprechung meiner Meinung nach Folge leisten.
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20.12.2011 23:13 Uhr von Perisecor
 
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@ artefaktum: "Du kannst definitiv nicht beweisen, ob ein Screenshot manipuliert wurde."

Das muss auch niemand beweisen. Das Gericht entscheidet (aufgrund von Erfahrung und Umständen), ob es dem Beweis glauben schenkt oder nicht.


"Warum nicht hier?"

Wo sind Gerichte denn pingelig? Bzw. verbieten privat eingebrachte Beweise?


"Um die Zuverlässigkeit technischer Verfahren zu beurteilen, nutzt mir Jura allerdings gar nix."

Wärst du im Thema, wüsstest du, dass es nicht ausschließlich rein um die theoretische Möglichkeit geht, ob sich ein Beweis fälschen lassen würde oder nicht. Würde man dieser Auslegung folgen, könnte man theoretisch jeden Beweis fälschen - von DNA über Schriftstücke bis zu Zeugenaussagen...


"Dass unsere Gerichte in ihrer Urteilsfindung der technischen Entwicklung – gerade im Internet – immer meilenweit hinterherhängen, ist kein Geheimnis. "

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Es gibt natürlich auch Richter mit Hobbys und an größeren Gerichten gibt es entweder spezialisierte Kammern oder es stehen ausreichend Berater zur Verfügung. Das Internet bzw. Abmahnungen sind ja nun auch nicht wirklich ein richtig neuer Trend...


"Das Internet ist so komplex, dass es Manipulationen Tür und Tor öffnet."

Das Internet hat mit der gesetzlichen Schuldzuweisung (=Anschlussinhaber) und der Zeugenaussage (="ich hab keinen Computer" => geglaubt; "niemand hat das getan" => nicht geglaubt) absolut nichts zu tun.


Die Chance, dass eine Firma welche schon länger in der Branche ist plötzlich anfängt, Beweismittel zu fälschen, ist auch relativ gering. Wir sind hier doch nicht in irgendeinem Hollywood-Thriller.
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20.12.2011 23:27 Uhr von Floppy77
 
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Wenn ein Richter solche Urteile fällt, sollte man mal seine Konten prüfen. Da landet bestimmt dann der eine oder andere Euro aus den Abmahnungen.

Anders kann ich mir nicht erklären wie eine Oma verurteilt werden kann die weder das Know-how noch das Equipment für solch eine Tat hat.

Welcher ehrlose Wurm hat der Frau überhaupt einen Internetanschluss angedreht? Gibt schon skrupellose Leute...

[ nachträglich editiert von Floppy77 ]
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20.12.2011 23:52 Uhr von Madam_Sprout
 
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Im Internet gibt es auf fast jeder Seite Trackingprogramme die das Surfverhalten der User aufzeichnen.
Jeder Admin dieser Seiten hat also meine IP und eine Uhrzeit zu der ich 100%ig Online war.
Nun noch die Daten in den Screenshot einpflegen und Abmahnung verschicken, so einfach ist das.
Das hat mit Filesharing nichts zu tun, sondern einfach nur mit Betrug.
Das ist ein riesen Geschäft, damit werden Milionen verdient.
Jeder Möchtegernmafiosi stellt sich einen Anwalt ein und macht sein eigenes SEHR lukratives Abmahngeschäft auf.
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21.12.2011 00:18 Uhr von MBGucky
 
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@Madam_Sprout: "Im Internet gibt es auf fast jeder Seite Trackingprogramme die das Surfverhalten der User aufzeichnen.
Jeder Admin dieser Seiten hat also meine IP"
Stell Dir vor: Dafür brauchts nicht mal Trackingprogramme. Die IP steht im Log.

"Nun noch die Daten in den Screenshot einpflegen und Abmahnung verschicken, so einfach ist das."

Das brauchen die gar nicht. Es gibt immer noch genug Leute, die FileSharing betreiben. Die nehmen die tatsächlichen Daten. Wenn sie es so machen würden wie Du es behauptest, dann würde das früher oder später von ganz alleine auffliegen. Dann wären nämlich wesentlich mehr Leute abgemahnt worden, die gar kein FileSharing machen (Ja stell Dir vor, solche Leute gibt es wirklich).

Einzig in einem Punkt gebe ich Dir recht: Für den Anwalt sind Abmahnungen ein lukratives Geschäft. Der Geschädigte darf daran jedoch nicht verdienen. Damit würde er sich strafbar machen.

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