20.12.11 14:59 Uhr
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Japan: Epileptiker muss sieben Jahre in Haft

Im April dieses Jahres ereignete sich in Tokio ein dramatischer Unfall, bei dem ein Kranfahrer in eine Gruppe von Schulkinder fuhr und dabei sechs Kinder tötete.

Der Mann ist Epileptiker und hatte vergessen, seine Medikamente zu nehmen. Deshalb verurteilte ihn ein Gericht zu sieben Jahren Haft, weil es ein menschliches "Versagen" gewesen sei.

"Es war kein Unfall, der durch ihre chronische Krankheit verursacht wurde", erklärte Masanobu Sato, der vorsitzende Richter. Der Mann hatte seine Krankheit immer verschwiegen und bereits zwölf weitere Unfälle verursacht.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Japan, Haft, Tokio, Epilepsie, Anfall
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2011 15:04 Uhr von Wompatz
 
+10 | -2
 
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Als ich den Titel der News las, dachte ich sofort, typisch Japan, aber nachdem ich den Texten gelesen hatte, konnte ich es schon nachvolziehen, wieso er die 7 Jahre bekommen hat. Man könnte schon fast von Fahrlässigkeit ausgehen, da er es ja unter voller Absicht und dem Wissen, dass er einen Anfall bekommen kann, gemacht hat.

[ nachträglich editiert von Wompatz ]
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20.12.2011 15:07 Uhr von r3c3r
 
+5 | -0
 
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Weil China=Japan ?
Und in dem Fall IST es Fahrlässigkeit, und nicht "es könnte Fahrlässigkeit sein".
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21.12.2011 01:20 Uhr von ChampS
 
+1 | -0
 
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ob dieser typ auch mal nachdenkt? nach 12 unfällen: in deutschland hätte er nur ne bewährungsstrafe und bußgeld bekommen, weil er ja krank ist.

solche menschen haben auch pflichten, nicht nur rechte !
wer in so einem gewerbe arbeitet und solch eine krankheit verschweigt gefährdet mehr als nur das eigene leben.

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