20.12.11 13:45 Uhr
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Versicherer verlangen eine bessere Fahrschulausbildung

Im Jahr 2010 wurden in Deutschland 1.840 Menschen durch Verkehrsunfälle getötet, 508 davon waren zwischen 18 und 24 Jahren alt. Mit 28 Prozent ist der Anteil dieser Altersschicht überproportional hoch.

Die Unfallforschung der Versicherer ist der Meinung, dass diese Zahl drastisch gesenkt werden kann, wenn die jugendlichen Fahrer eine bessere Fahrausbildung bekommen würden.

Dazu will man sich Österreich und dessen Mehrphasen-Ausbildung als Vorbild nehmen, da dort seit Einführung des Systems die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden um 30 Prozent zurück gegangen ist.


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WebReporter: Meister89
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Ausbildung, Rückgang, Autofahren, Versicherer
Quelle: www.derwesten.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2011 13:45 Uhr von Meister89
 
+13 | -3
 
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Bei den ganzen Irren auf den Straßen könnte es auch helfen erst ein Psychologischen Test zu machen ob die Person überhaupt über die geistige Reife verfügt ein PKW fahren zu dürfen.
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20.12.2011 13:49 Uhr von sirdonot
 
+13 | -8
 
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bullshit: die ausbildung ist ausreichend! das problem liegt daran, dass jeder vollpfosten es so oft wie nötig probieren kann und schon hat er den lappen.

aber was noch viel mehr grund für schechtes autofahren ist, sind schlechte AUTOFAHRER ... damit meine ich nicht frauen, ältere menschen, usw ... gibt einfach zuviele deppen auf der strasse ...

70 kmh auf der landstrasse nenn ich auch gefährdung! oder wenn sich jemand nicht traut ein LKW zu überholen <--- ALLE weg von den strassen, sollen sie daheim bobbycar fahren!
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20.12.2011 13:54 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+14 | -1
 
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Man kann nicht alles beibringen so gut die Ausbildung auch ist, auf Erfahrung kommt es an.
Sinnlose Forderung, die höchstens zu einer weiteren Verteuerung des Führerscheins führt.

Das wiederum bedeutet:
1. Soziale Ungleichheit wird verstärkt
2. Mobilität von Jungen Leuten wird eingeschränkt, was wiederum sowohl eine Folge von Punkt 1 als auch diesen weiter verstärkt denn
3. Weniger Mobilität -> geringere Jobaussichten
[-> geringes Gehalt -> Weiterhin kein Geld für Führerschein -> weiterer Verteuerung da weniger Kunden -> 1.]

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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20.12.2011 14:02 Uhr von Borey
 
+4 | -0
 
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Habe für meinen Führerschein auch über 40 Stunden "gebraucht".
Hatte persönlich nicht das Gefühl nicht fahren zu können, aber das ist einfach normal bei der Fahrschule viele Fahrstunden mit den Schülern zu machen.

Habe viele Bekannte die (so sagen sie zumindest - dem ein oder anderen ist sowas ja sogar peinlich o.O ) 15 Stunden oder so gemacht haben, bevor sie zur Prüfung zugelassen wurden.

Gibt sicherlich einige die davon fahren konnten, einige habens vllt. erst auf der Straße richtig gelernt (Risikofaktor) .. andere .. nunja. :P
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20.12.2011 14:08 Uhr von artefaktum
 
+10 | -0
 
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@Borey: "Gibt sicherlich einige die davon fahren konnten, einige habens vllt. erst auf der Straße richtig gelernt."

Hab mal gehört, der Gesetzgeber geht auch davon aus, dass man Autofahren erst nach(!) der bestandenen Führerscheinprüfung lernt. Der Führerschein ist im Grunde nix anderes als dass er belegt, dass man eine gewisse Grundfertikeit erlangt hat, mit dem man den Menschen dann auf den Strassenverkehr zum erlernen loslassen kann, die sicherstellt, dass man keine Gefahr mehr ist.

Man geht ca. von sieben Jahren aus, die wenn du die regelmäßig fährst, dann eigentlich nicht mehr viel dazulernst, weil du alle wichtigen Situationen mal erlebt hast.
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20.12.2011 14:26 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+6 | -0
 
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Im Grunde genommen alles richtig. Was aber noch hinzukommen müsste, wären ein oder zwei Stunden intensives Fahrsicherheitstraining, in denen zum einen ein Gefühl dafür vermittelt wird, wie Fahrzeuge auf nassem Untergrund und in extremen Kurvenfahrten ausbrechen können und zum anderen ein Pylonenslalom durchgeführt wird. Dies könnten durchaus auch die ersten Fahrstunden sein, in denen die Fahrschüler erst einmal lernen, wie sich ein Fahrzeug verhält.
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20.12.2011 14:26 Uhr von scRs
 
+2 | -6
 
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@Borey: 40 Stunden? Wieviel hast du denn dafür gelatzt?


-> in Amiland dauert ne Fahrprüfung nen guten Tag inkl. schriftliche Prüfung.

Deutschland schießt am Ende wiedermal über das Ziel hinaus.
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20.12.2011 14:43 Uhr von CrazyCatD
 
+4 | -0
 
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Ich denke nicht das die Führerscheinausbildung schlecht ist, jedoch überschätzen sich viel Fahranfänger in ihrer Fahrsicherheit und kaufen sich PS starke Autos die sie nicht wirklich beherrschen, psychologische Tests als Eignungsprüfung wären nicht die schlechteste Idee zu Erlangung des Waffenscheins für die Straße.
Hab es selber mal erlebt das in einer Fahrprüfung der Prüfling nur am schreien und schimpfen und sogar am Hupen gegen die andern Fahrer war, er hat seinen Führerschein nicht bekommen weil der Prüfer der Ansicht war das sein Verhalten absolute Unreife zum Führen eines KFZ´s zeige.
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20.12.2011 14:52 Uhr von Borey
 
+2 | -0
 
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@artefaktum:

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass das vom Gesetzgeber verboten ist. Ich würde jedoch behaupten dass nötige Sicherheit (die zweifelsohne kommt, je länger man fährt, "ohne das was passieren kann") besser da erlangt werden kann als auf offener Straße, wo das leicht zu unschuldigen verletzten oder toten führen kann.

@scRs:

Es waren etwas mehr als 2000 €. ´ne ganze Stange Geld, über die ich mich kurz danach noch geärgert habe (schließlich haben alle meine Bekannten ca. 500 € weniger gezahlt), die es mir im nachhinein aber Wert war. In meinem Leben wird mir noch viel Geld durch die Hände gehen - da sind 500 € vergleichsweise wenig.
Wenn mein Leben mit 20 Jahren - aus welchen Gründen auch immer - an einem Baum oder im Graben endet [...] dann gilt da vllt. das Motto "schnell gelebt, alles verprasst - jung gestorben".

Ist jetzt eigentlich nicht mein Lebensziel. :)
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20.12.2011 15:31 Uhr von aczidburn
 
+1 | -0
 
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Das Problem ist nicht die Ausbildung, sondern die Personen selber.

Ich pendel jeden Tag mit dem Auto von Boppard nach Wiesbaden und bin der Meinung, in RLP passieren die mesiten Unfälle durch Träumer und Schlafmützen, im Rhein-Main Gebiet sind dann viele aggressive Spinner unterwegs. Und jetzt bring mal die diese zwei Gruppen zusammen.
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20.12.2011 15:47 Uhr von spatenkind
 
+3 | -1
 
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soso: 28% der Unfallverursacher sind zwischen 18 und 24 jahren alt....
Das heisst doch dann im Umkehrschluss, dass 72% der Unfallverursacher ÄLTER als 24 sind.
Sprich: Jeder Fahrer über 24 ist fast 4 mal so gefährlich wie diejenigen unter 24 die sich im vollen Bewusstsein ihrer Selbstüberschätzung und Unerfahrenheit völlig unfähig hinters Steuer begeben!!!!

PS: nicht ganz ernst nehmen ;-)
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20.12.2011 15:57 Uhr von Kappii
 
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dann doch: lieber führerschein mit 16, dafür aber begleitetes Fahren bis man 18 ist.

Durch 5-10 mehr Pflichstunden gewinnt man nichts an Reife, sondern sitzt die paar Stunden einfach nur ab bis man auf die Straße losgelassen wird.
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20.12.2011 16:02 Uhr von MC_Kay
 
+5 | -4
 
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Problem liegt an den Fahrern! Was ist an der Fahrschulausbildung bitte auszusetzen?

Das Problem sind diese Prolleten, die vor ihren Freunden/Freundinnen mit einem schnellen Auto mit viel PS, riskanter Fahrweise, Alkohol, etc. angeben wollen und es auch tun!
Ebenso die Unterschätzung der Verkehrssituation, Überschätzung der eigenen Fähigkeiten wie auch mangelde Kenntnis über ihr Fahrzeug.

Daber den Neulingen eine Leistungsbegrenzung der Fahrzeuge vorschreiben, damit sie sich nicht gleich mit 600PS bei 300km/h gegen den nächsten Baum rasen.
Ebenso ein Fahrsicherheitstraining damit die erfahren, wie das Fahrzeug in Situationen reargiert und wie man selbst zu reargieren hat.

Ich selbst bekam nach meiner bestandenen Führerscheinprüfung ein Fahrsicherheitstraining von meinen Eltern geschenkt und fand es sehr interessant, lehrreich und wichtig.

Edit:
@Kappii
"lieber führerschein mit 16, dafür aber begleitetes Fahren bis man 18 ist."

Begleitetes Fahren finde ich sinnfrei!
1. Wenn ein berechtigter Fahrer auf dem Beifahrersitz sitzt, kann dieser auch gleich selber fahren.
2. Der Beifahrer kann nicht eingreifen wenn der Fahrer mal Mist baut ( ist immerhin kein Fahrschulwagen mit doppelter Bremse, Gas und Kupplung)
3. Der Neuling kann durch die "Begleitung" eine falsche Fahrweise lernen
4. Wenn der 16Jährige zur Ausbildung fahren will, muss immer einer dabei sein, der fährt. Nur hat der Elternteil nicht unbedingt Zeit da herumzusitzen, weil selber die Arbeit ruft. Obendrein muss der dann wieder weiterfahren.

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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20.12.2011 16:17 Uhr von mister_mf
 
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stimmt nicht! die news stimmt nicht. schon der erste satz machte mich stuzig: "Im Jahr 2010 wurden in Deutschland 1.840 Menschen durch Verkehrsunfälle getötet" das ist schlicht falsch! im jahr 2010 wurden in deutschland ca 3600 menschen bei verkehrsunfällen getötet. bitte auch quelle korrekt lesen!
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20.12.2011 16:23 Uhr von Kappii
 
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@MC_Kay: Falsch, es hat nur Vorteile.
16jährige sind motorisch, physiologisch und kognitiv schon genauso ausgereift wie ein 18Jähriger. Der einzige Unterschied ist, das sie geistig noch nicht so Reif sind. Dies würde aber dadurch gebremst, dass ständig ein Erwachsener daneben sitzen muss. Man würde nicht als 18 Jähriger nach 20 Fahrstunden auf den Verlehr losgelassen.

Gewinnen würde man dadurch an Praxis, Sicherheit und verliert dadurch die Verlockung des Unbekannten.


zu deinen Punkten
1. Hier ist der Weg das Ziel. An Praxis gewinnen, wenn man Mama mal zum Einkaufen fahren kann etc.
2. 18 Jährige fahren auch ohne Beifahrer.
3. 18 Jährige lernen ihre eigene Fahrweise , nicht schlechter oder besser als die Fahrweise eines erfahrenen Fahrers.
4. wie bei Punkt 1
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20.12.2011 17:18 Uhr von Protonator
 
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Tjaha. Ich habe heute erst einen Fahrschulwagen vor mir gehabt, gefahren ist ein Mädchen. Plötzlich haben die gedreht, trotz einer doppelt durchgezogenen Linie mit diagonalen Streifen! Der Junge Fahrlehrer und die Fahrschülerin waren sichtlich amüsiert.
Auch wenn einige, die es nich wahr haben wollen, mit der Nazikeule schwingen werden, aber: Der Fahrschulwagen war ein neues Modell von Audi und die Fahrschule heißt Nazar ..

Beispiele kann ich aber auch von deutschnamigen Fahrschulen geben nur dieses ist halt aktuell.

[ nachträglich editiert von Protonator ]
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20.12.2011 18:25 Uhr von Botlike
 
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OMG: Ich habe mit 16 Klasse A1 gemacht (nur Pflichtstunden) und dann mit 18 A, B und BE (jeweils nur Pflichtstunden, bzw bei A noch weniger wegen A1).

Ich denke nicht, dass ich deswegen schlechter fahre, als andere. Im Gegenteil, mir wird von Freunden immer wieder gesagt, wie sicher sie sich bei mir im Auto fühlen würde. Das kommt einerseits vielleicht von meiner Verkehrserfahrung mit dem Motorrad, andererseits denke ich aber liegt es zu einem hohen Anteil am Gemüt des Fahrers. Meine Schwester beispielsweise war von meinen Eltern verboten worden, mit 16 den Rollerschein zu machen, weil sie schon beim Fahrradfahren meistens mehr nach hinten als nach vorne sah. Da kenne ich unglaublich viele Beispiele von Leuten, die einfach nicht aufpassen. Die wollen nicht so risikoreich fahren, sondern achten bspw. nicht auf Schilder oder auf Querverkehr, weil sie es einfach verpeilen. Im Grunde genommen trifft die selber keine Schuld, aber was kann man dagegen tun?

Mein Cousin beispielsweise darf fast nie das Auto seiner Eltern benutzen, weil die Mutter es zu gefährlich findet. Sie selber fährt auch nie auf die Autobahn, weil sie Angst hat. Von solchen Leuten kann man das ruhige, angepasste und aufmerksame Fahren nicht wirklich lernen. Ebenso ein Kollege, der nicht bei Schnee fahren durfte... wie zur Hölle soll er dann lernen, im Schnee zu fahren? Begleitetes Fahren ist in diesen Fällen schonmal komplett sinnlos. (mein Cousin durfte zwischen 17 und 18 vielleicht 5 mal fahren)

Aber man merkt wirklich, welche Leute sich viel im Straßenverkehr bewegen und welche nicht. Wenn ich recht überlege, waren von Freunden und Bekannten nur diejenigen in einen Unfall verwickelt, die keine Erfahrung (Motorrad, Roller, Fahrrad) hatten. Und ich glaube alle haben mit 17 den Führerschein gemacht.
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20.12.2011 23:44 Uhr von 338LM
 
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das Problem: sind häufig auch alte Leute und Hausfrauen, die mich mit ihrer Fahrweise provozieren und zu riskanten Überholmanövern verleiten.....zum Glück fahr ich Motorrad.
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21.12.2011 00:27 Uhr von Schwertträger
 
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@McKay: >Begleitetes Fahren finde ich sinnfrei!
1. Wenn ein berechtigter Fahrer auf dem Beifahrersitz sitzt, kann dieser auch gleich selber fahren.
2. Der Beifahrer ...
.... dann wieder weiterfahren.<


Die Statistik zeigt aber, dass das begleitete Fahren ab 17 gute Ergebnisse zeitigt. Somit können Deine Einwände (besonders Dein erster) nicht ganz richtig sein.
Sicher stimmt es, dass der Neuling auch ein paar falsche Dinge lernen kann von seinem Begleiter, aber die Gefahr, fehlerfrei, aber tot, an einem Baum zu enden, wiegt ungleich schwerer.
Und die Gefahr, mangels doppelter Kupplung und gekoppelter Bremse nicht eingreifen zu können, scheint ja nicht so sehr hoch zu sein, sonst hätte sich die Versicherungen längst gegen dieses begleitete Fahren ausgesprochen. Tun sie aber nicht. Im Gegenteil.

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