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Al-Qaida-"Tatort" sorgt für Empörung bei Politikern

Am Sonntag zeigte die ARD den Hamburger "Tatort" mit dem Titel "Der Weg ins Paradies". Durchschnittlich 6,76 Millionen Zuschauer verfolgten, wie sich Cenk Batu, gespielt von Mehmet Kurtulus, als verdeckter Ermittler einer al-Qaida-Terrorzelle annäherte.

Im Krimi arbeitet das BKA mit dem syrischen Geheimdienst zusammen, um an die Terroristen heranzukommen. Für CSU-Innenexperte Stephan Mayer ein Skandal, da das Land, das mit Militär und dem Geheimdienst sein Volk unterdrücke, als Verbündeter gezeigt werde - von einem gebührenfinanzierten TV-Sender.

Burkhardt Müller-Sönksen (FDP) bemängelt das fehlende Fingerspitzengefühl der ARD bezüglich der Lage in Syrien und spricht sich dafür aus, keine Wiederholungen der "Tatort"-Folge zu zeigen, "um nicht den Eindruck zu erwecken, dass der syrische Geheimdienst [...] als unser ,Freund´ dargestellt wird."


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Politik, Syrien, Tatort, Al-Qaida, Empörung
Quelle: www.bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2011 22:53 Uhr von bigJJ
 
+3 | -4
 
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Da ist doch was? Ahjaaa die Exporte von Überwachungs und ähnlicher IT-Technik von Germania nach Syria...
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19.12.2011 22:59 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+4 | -3
 
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Als ob es nicht so wäre.

Und abgesehen davon:
Wenn fragt man wenn man Islamisten jagt? Deren Feinde.
Wer sind diese Feinde? Die Feinde der arabischen Revolutionen.
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19.12.2011 23:01 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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Da können wohl irgendwelche Leute nicht zwischen Film und Realität unterscheiden.^^
Ich meine wenns danach geht dürfte man keine Filme zeigen die fiktive Konflikte zeigen weil sie ja dann Feindbilder schaffen :)
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19.12.2011 23:09 Uhr von Katzee
 
+3 | -0
 
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Typisch deutsch: Alle möglichen Länder "verwursten" Al-Quaida-Terroristen in Krimis als Bösewichte und lassen die Helden mit allen möglichen Schurken zusammen arbeiten, um die bösen Al-Quaida-Terroristen zur Strecke zu bringen. Niemand stört sich daran. Ist ja alles nur "Fiction". Niemand - außer ein paar deutschen Hinterbänkler-Politikern.
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19.12.2011 23:39 Uhr von Ah.Ess
 
+2 | -2
 
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Empören, die Lieblingsbeschäftigung unserer Volkszertreter!
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20.12.2011 00:16 Uhr von Pils28
 
+1 | -3
 
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Das ist Fiktion., Das was sich so manch einer in der CSU unter Fingerspitzengefühl vorstellt, hat schon einmal wer in Bayern erfunden, nannte sich damals Gleichschaltung.
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20.12.2011 00:18 Uhr von usambara
 
+3 | -2
 
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Skandal? Der BND war natürlich in Damaskus im Fall Haidar Zammar
"Abgeordnete auch zu Vernehmung in Damaskus bereit: BND-Ausschuss will Zammar befragen"

http://de.wikipedia.org/...

http://www.berliner-zeitung.de/...

CSU-"Innenexperte" Stephan Mayer ist wohl nicht ganz informiert...schon der Vorgänger des BND, die sogenannte "Organisation Gehlen" hatte gute Verbindungen in Syrien- u.a. um Gestapo-Leute dort zu verstecken.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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20.12.2011 00:45 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -1
 
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tv-panne: einem gebührenfinanzierten propagandasender ist eine panne unterlaufen... oh wie schlimm.

das politiker den propagandafehler auch noch öffentlich zugeben ist allerdings wirklich peinlich.

als man damals aus versehen gerhard wisnewskis doku über den elften september ausstrahlen ließ, zeigten sich politiker weit weniger empört und ignorierten die einmalige ausstrahlung klugerweise weitestgehend.
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20.12.2011 09:12 Uhr von aktiencrack2009
 
+2 | -0
 
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HALLO: Das hat die FDP gesagt ......Ablenkungsmanöver um vom eigenen Versagen abzulenken .....
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20.12.2011 11:08 Uhr von usambara
 
+0 | -0
 
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@benjaminx: In Syrien ist zwar die Muslimbruderschaft vertreten, ist aber bedeutend schwächer als in Ägypten.
Die sunnitisch/arabische Mehrheit hat sich erst bewaffnet seit tausende friedliche Demonstranten erschossen wurden.

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