19.12.11 20:23 Uhr
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Nürnberg: Urteil im Inzestfall gefallen

Wie ShortNews bereits berichtete, erschütterte ein Inzestfall den Freistaat Bayern. Heute wurde das Urteil im Landgericht Nürnberg gefällt, wonach der Angeklagte Adolf B. zwar dem Tatvorwurf der jahrzehntelangen Vergewaltigung seiner Tochter freigesprochen, aber wegen Inzest zu fast drei Jahren verurteilt wurde.

Der Rentner wurde wegen Beischlafs unter Verwandten sowie Vergewaltigung in über 500 Fällen angeklagt. Da aber ein Großteil der Straftaten verjährt ist und er die Vergewaltigungsvorwürfe bis zuletzt vehement abstritt, wurde er aus Mangels an Beweisen vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen.

Der 69-Jährige wurde als voll schuldfähig eingestuft, darum forderte die Staatsanwaltschaft 14 Jahre Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Anscheinend soll die Familie ebenfalls davon gewusst haben, jedoch brachte erst eine Bewährungshelferin das Verfahren ins Rollen.


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WebReporter: gamer9991
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Prozess, Urteil, Nürnberg, Vergewaltigungsvorwurf, Inzestfall
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2011 20:23 Uhr von gamer9991
 
+5 | -6
 
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Unglaublich dass sowas passiert. Und noch viel unglaublicher ist die Tatsache dass so eine Gräueltat mit nur 3 Jahren geahndet wird. Es darf nicht sein dass eine Vergewaltigung verjährt und es darf auch nicht sein dass die Mutter und die Brüder ungeschoren davonkommen. Ein typischer Fall von deutscher Kuscheljustiz.
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19.12.2011 20:33 Uhr von Asgeyrsson
 
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upps: wieder eine gefallene Seele, die Opfer der Gerechtigkeit wird

[ nachträglich editiert von Asgeyrsson ]
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19.12.2011 20:39 Uhr von Jolly.Roger
 
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@Autor: "Es darf nicht sein dass eine Vergewaltigung verjährt..."

Ist sie doch gar nicht, lies doch deine eigene News:

"...wurde er aus Mangels an Beweisen vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen"

Die Tochter hat sich leider in krasse Widersprüche verstrikt.
Bleibt also "nur" der einvernehmliche GV unter Verwandten. Und der wurde bestraft. Ist ja auch nicht überall der Fall...
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19.12.2011 20:41 Uhr von gamer9991
 
+1 | -4
 
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@JollyRoger: So schlau war ich auch schon, du hast hier was verwechselt, die Vergewaltigung als solche verjährt nach 20 Jahren:

<<<Da die Höchststrafe 15 Jahre beträgt, lässt sich aus § 78 StGB eine Verjährungsfrist von 20 Jahren ableiten>>>

http://de.wikipedia.org/...

allerdings in der News steht aus Mangels an Beweisen, ja weil es ja eben verjährt ist, außerdem wie willst du etwas beweisen dass sagen wir vor 15 Jahren passiert ist?
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19.12.2011 21:05 Uhr von DaBenji
 
+3 | -0
 
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Etwas kann gleichzeitig verjährt sein während Beweise zusätzlich fehlen.

Und wenn man etwas nicht beweisen kann, dann kann man nur freisprechen.
Oder soll man aufgrund der Tatsache, dass man es nicht mehr beweisen kann das Beweisen einfach übergehen und auslassen? Sehe die Logik dahinter nicht.
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19.12.2011 21:07 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -2
 
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Ach klar du meinst, vor mehr als 20 Jahren wurde die Tochter vergewaltigt und die letzten 20 Jahre war es dann einvernehmlich?
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19.12.2011 21:12 Uhr von gamer9991
 
+3 | -2
 
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Nein, schalt mal dein Hirnkastel ein es wird langsam lächerlich.

Alle Taten die länger als 20 Jahren zurückblieben können selbst wenn sie bewiesen werden nicht vor Gericht zugelassen werden weil sie verjährt sind, gleichzeitig fehlen die Beweise (weniger wie 20 Jahre), und wie soll man überhaupt soetwas beweisen, außer Tonband oder Kamera, vorallem dann wenn es Jahre zurückliegt ist es unmöglich dies zu beweisen dass es eine Vergewaltigung war oder nicht. Ob es einvernehmlich war oder nicht hab ich nirgendwo in meinem Kommentar geschrieben und darum geht es hier auch nicht
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19.12.2011 22:02 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -0
 
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gamer9991: Bleib ruhig, is besser für die Gesundheit.

Es geht keineswegs um handfeste Beweise.
Es geht darum, ob der Richter den Aussagen der Tochter glaubt und gleichzeitig der Angeklagte nichts dagegen vorbringen kann. Dazu sind keine Tonband- oder Videoaufnahmen nötig....

Die Tochter konnte weder bei den Taten vor 20 Jahren, zu denen sie durchaus befragt wurde, noch zu den Taten nach den 20 Jahren Verjährungsfrist klare und unwiderlegbare Aussagen machen. Sie hat sich selbst laufend in Widersprüche verstrickt.
Leider. Ich persönlich gehe klar davon aus, dass das alles mit 100%iger Sicherheit nicht freiwillig und einvernehmlich war. Hilft nur leider nichts.

Es macht halt nur wenig Sinn, sich jetzt über eine evtl. Verjährung aufzuregen, wenn es einfach um die widersprüchlichen Aussagen der Tochter geht. In dubio pro reo....
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20.12.2011 01:16 Uhr von iarutruk
 
+2 | -2
 
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wenn man mmal in wikipedia sich über inzest schlau macht, wie die heutigen verantwortlichen sich gegenüber inzest äußert, dann wird es keine 5 jahre mehr gehen, dann ist das straffrei.

meine prognose dazu, dann laufen in der nächsten zukunft noch mehr deppen in deutschland herum.

dass die restlichen familien mitglieder hier nicht wegen unterlassener hilfeleistung zur rechenschaft gezogen wird, ist der nächste grund die deutsche rechtssprechung zu kritisieren.

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