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Auch Doktortitel von FDP-Beraterin und Politikprofessorin soll entzogen werden

Sie ist die Nächste in einer langen Reihe von Plagiatsskandalen bei Dissertationen im Jahr 2011: Margarita Mathiopoulos.

Die FDP-Beraterin ist Politikprofessorin und soll nun ihren Doktorgrad verlieren, so der Promotionsausschuss der Universität Bonn.

Nun muss noch der Fakultätsrat der Uni entscheiden. Die Plagiatsfahnder von "VroniPlag" haben auf jeder zweiten Seite Plagiate in der Dissertation "Amerika: das Experiment des Fortschritts. Ein Vergleich des politischen Denkens in Europa und in den USA" gefunden.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: FDP, Plagiat, Doktortitel, Universität Bonn
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2011 00:30 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Waren das eigentlich nurnoch Blindfische, die damals in den Promotionsausschüssen saßen? Da sitzen an sich mehrere wirkliche Fachleute zu dem Thema, die sich die Arbeit zur vorbereitung genau angucken. Da muss doch zumindest einer einmal ein Plagiat gefunden haben. Ansonstene ntwickelt sich die FDP langsam zur einzig titellosen Partei. Wobei sie das mit Glück nicht mehr miterleben muss.
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20.12.2011 01:21 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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@der belarath nein das war ein plagiat. eine frau doktor und politikprofessorin macht dies doch nicht.
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20.12.2011 10:45 Uhr von architeutes
 
+1 | -0
 
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Kein Wunder wenn man sich die letzten Wahlergebnisse der FDP ,
ansieht , waren sie wohl schlecht beraten .
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20.12.2011 10:48 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@Pils28: "Da muss doch zumindest einer einmal ein Plagiat gefunden haben."

Es ist unmöglich, eine Promotionsschrift so genau zu prüfen, dass man Plagiate vollständig ausschließen kann. Selbst wenn du genug Zeit, Personal und das entsprechende Geld zur Verfügung hättest, kannst du nicht alle Quellen prüfen, die weltweit zur Verfügung stehen. Man darf sich das nicht so vorstellen, dass alle Quellen nur einen Mausklick entfernt im Internet zugänglich sind. Die Mehrzahl wissenschaftlicher Quellen existieren beispielsweise nur in Buchform an einzelnen Universitäten. Da müsste jemand vor Ort hinfahren, und die alle Sichten. Das ist unmöglich. Daher ist die Erklärung, man habe die Arbeit selbständig erstellt und alle Quellen kenntlich gemacht, so ungeheuer wichtig. Wenn ein Versprechen bei Promotionen nicht mehr gelten soll, wo dann?

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