19.12.11 15:30 Uhr
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Irak: Letzter US-Soldat auf der Straße gestorben

Obwohl eigentlich am 1. Dezember die Heimreise von David Hickman von der 82nd Airborne Division angesetzt war, starb er mit 23 Jahren auf dem Weg zum Lazarett, nachdem er mit seinem Panzertruck auf eine selbstgebaute Bombe am Straßenrand fuhr. Damit ist er Nummer 4.474 auf der Liste gefallener US-Soldaten im Irak.

Hickman selber wollte als Fitnessfanatiker, Taekwondo-Meister und Captain des fast ungeschlagenen Footballteams seiner High School Elitesoldat werden, wurde aber als Fallschirmspringer 2009, nachdem die Kampfhandlungen offiziell beendet waren, in den Irak geschickt.

Obama kam nach Fort Bragg in der Nähe von Hickmans Heimatort, um dort das offizielle Ende des Irakkrieges zu verkünden. Hickman wurden zusätzlich zu seinen vielen bereits erworbenen Orden noch fünf weitere posthum verliehen.


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WebReporter: theTemplar
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Irak, Soldat, Todesfall, US-Soldat
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2011 15:30 Uhr von theTemplar
 
+22 | -9
 
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"Wie bittet man einen Mann darum, der letzte Mann zu sein, der für einen Fehler stirbt?" John Kerry

Leider werden solche Tote leicht in der Aufruhr zur Ende des Krieges vergessen, aber auch diesen sollte die gleiche Aufmerksamkeit zuteil werden.
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19.12.2011 15:52 Uhr von p-v-k
 
+58 | -3
 
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Soldaten sind nur Marionetten der Politiker. Und trotzdem wird auf deren Rücken der Soldaten rumgeritten.
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19.12.2011 15:53 Uhr von theTemplar
 
+12 | -1
 
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@benjaminx: Leider wird, mal von Sadam Hussein oder besonderen Terroristen abgesehen, nichts über den "normalen" Irkaner, der bei diesem sinnlosen Krieg starb berichtet, wobei man heute auch nur noch noch von x toten Irakern und x toten US-Soldaten spricht. Dabei würde es auch eine besonderen Nachruf geben, wenn ein Iraker aufgrund eines besonderen Ereignisses ums Leben kam un die Presse die mitbekommen würde.

Es stellt sich aber auch die Frage, ob die Soldaten als Menschen wirklich als Angreifer zu sehen sind oder nur aks Zahnräder ein einem System. Dies befugt sie zwar noch lange nicht alles zu tun, allerdings wurde Hicksman auch nur zur Nr. 4474 seines Systems runtergestuft.

[ nachträglich editiert von theTemplar ]
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19.12.2011 15:54 Uhr von DrGonzo87
 
+43 | -0
 
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Tragisch Wie sagt man: Krieg bedeutet dass junge Männer sterben und alte Männer reden.

Grauenhaft für die Familie, ein so junger Mann mit so viel Potenzial stirbt aufgrund einer Lüge und die Verantwortlichen machen Kohle mit ihren Biographien.
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19.12.2011 16:10 Uhr von Reape®
 
+6 | -23
 
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19.12.2011 16:21 Uhr von achjiae
 
+11 | -8
 
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Klar hat er Mitschuld. Wer sich zum Kriegsdienst meldet, der ist auch gewillt den Politikern zu folgen. Als US Amerikaner würde ich eher die eigene Regierung angreifen, als für die in den Krieg zu ziehen. Aber nein .... das ist ja garnicht patriotisch.

[ nachträglich editiert von achjiae ]
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19.12.2011 16:23 Uhr von eviltuxX
 
+13 | -6
 
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so sieht also ein: krieg heutzutage aus, den man mit präzisionswaffen führt.

4500 tote soldaten , gegen 120.000 tote zivilisten. präzise wie ein uhrwerk die amis.....

[ nachträglich editiert von eviltuxX ]
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19.12.2011 16:41 Uhr von Floppy77
 
+10 | -7
 
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Collateral Damage: Hauptsache das Öl fliesst, dafür gibts dann billiges Blech, damit die Familie was zum herum zeigen hat und das Gefühl, dass das Kind nicht in einem sinnlosen Krieg geopfert wurde, für die Interessen von Konzernen und Politikern.

@H311dr1v0r
Ebenso feige ist es gut ausgebildete und ausgerüstete Elitesoldaten auf die Zivilbevölkerung dort unten los zu lassen. Die haben sich teilweise wie die Tiere benommen. Die haben ihre Orden nicht für ehrlose Aufgaben erhalten, da klebt tausendfach das Blut unschuldiger Leute dran.
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19.12.2011 16:48 Uhr von Enki77
 
+11 | -2
 
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@theTemplar: Es wird berichtet, nur nicht so oft. News über zivile Opfer ließen sich wohl nur nicht so gut verkaufen. Wie nach jedem Krieg wird sich das aber ruck zuck wieder ändern.

http://www.sueddeutsche.de/...

@Reape®
Du wünscht dir also den Tot anderer Menschen. ...

Für dich wünsche ich mir lediglich das du impotent bist / wirst. Ich finde es erschreckend wenn sich so ausgesprochen dumme Menschen vermehren.

@achjiae
Erzähl das einmal in Gegenwart der Menschen die sonst keinen Job hätten und ansonsten in der amerikanischen Wirtschaftskrise (die viel härter ist als hier) von dem so gut wie kaum vorhandenen Wohlfahrtssystem in den USA leben müssten. Ein HartzIV Bezieher aus der BRD wirkt dagegen vergleichsweise reich.

Aber du würdest ja dort dann ein Gewehr kaufen und die Regierung angreifen, na sicher. Bestimmt auch damit anfangen Polizisten zu erschießen, die ebenso wenig dafür können wie die Soldaten.

Wenn man sich so aggressiv äußert sollte man sich vorher informieren und ein Mahatma Gandhi bist du sicher nicht.
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19.12.2011 16:58 Uhr von achjiae
 
+3 | -5
 
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@Enki77: Verzerre meinen Beitrag nicht. Hätte ich nur die Wahl zwischen diesen beiden Optionen, dann würde ich mich gegen die Regierung stellen.
Und ja, ich finde es verwerflich, dass so viele US-Soldaten alleine wegen des Geldes sich dafür entscheiden einen Angriffskrieg zu unterstützen. Auch wenn es wohl zum großen Teil an mangelnder Bildung und Verblendung scheitert.
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19.12.2011 17:09 Uhr von DerMaus
 
+9 | -2
 
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mastercard: Zivilisten und Helfer 9/11 : 3.000 Tote
US Soldaten Irak : 4.500 Tote
Zivile Opfer im Irak : 90.000 Tote
Kontrolle über das Öl : Unbezahlbar

Hoffnung kann man nicht töten - für alles andere gibt es USA.
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19.12.2011 17:14 Uhr von Enki77
 
+5 | -2
 
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@achjiae: Inwiefern hab ich dich falsch verstanden? Die Soldaten hatten die Wahl zwischen Armee und Armut und haben sich für die Armee entschieden.
Es ist leicht für einen außen stehenden zu sagen wie sich andere Verhalten sollen. Wenn du Amerikaner bist, dann fällt es sicherlich deutlich schwerer den Gedanken zu entwickeln gegen den Strom, entgegen aller Nachbarn und Verwandten zu handeln.

Zum Thema Verblendung darfst du auch nicht vergessen, das es bei 311 Millionen Amerikanern durchaus eine ganze Menge Amerikaner gibt, die intelligenter sind als du oder ich. Und viele von diesen haben auch ohne direkte Vorteile aus dem Krieg ziehen zu können, oder zu wollen, für dessen Führung gestimmt. Wenn jemand eine andere Meinung als du hat, dann ist er nicht zwangsläufig dumm oder verblendet.

Dazu kann man auch das Gebären und das Verhältnis zwischen der Linken hier und der CDU vergleichen. Abgesehen von dem ein oder anderen Seitenhieb ist hier nicht jedes zweite Wort "dumm" oder "verblendet", auch wenn beide Parteien sich antagonistisch gegenüber stehen.

[ nachträglich editiert von Enki77 ]
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19.12.2011 17:31 Uhr von End-Of-West
 
+5 | -5
 
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Dieser Tod ist nun wirklich KEINE News wert...

Da fällt mir die Reis-Sack Geschichte mit China ein...
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19.12.2011 17:37 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -4
 
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@floppy77: "Ebenso feige ist es gut ausgebildete und ausgerüstete Elitesoldaten auf die Zivilbevölkerung dort unten los zu lassen. Die haben sich teilweise wie die Tiere benommen."

War das bevor oder nachdem irgendwelche Feiglinge Sprengsätze am Rand der Straße zünden.

Wer Wind sät wird Sturm ernten. Und das auf beiden Seiten.
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19.12.2011 17:48 Uhr von achjiae
 
+2 | -3
 
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@Enki77: Lieber Enki77,

ich habe nicht behauptet, dass du etwas falsch verstanden hast, sondern habe lediglich behauptet, dass du meinen Beitrag so sehr ausgeschmückt hast, dass die eigentliche Aussage nicht mehr gegeben ist.

Mir drängt sich der Gedanke auf, dass du automatisch implizierst, dass ich:
- ein "Gewehr kaufen und die Regierung angreifen" würde
- nicht wüsste, dass die Umgebung auf die Meinungsbildung mit einwirkt
- alle Amerikaner für dumm und verblendet halte
- automatisch alle die gegen meine Meinung sind so etwas vorwerfe.

Sollte dies nicht der Fall sein, dann bin ich beruhigt. Sollte es doch der Fall sein, dann möchte ich dir hiermit sagen, dass das auf keinen Fall so ist.
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19.12.2011 18:59 Uhr von demoness
 
+7 | -3
 
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Kein Mitleid! Das nennt man Berufsrisiko! Wer als ausgebildeter Mörder zum morden in ein anderes Land einfällt, darf sich nicht wundern, wenn er ermordet wird.
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19.12.2011 19:37 Uhr von Borgir
 
+5 | -3
 
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weniger auf den: Soldaten rumprügeln. Die kämpfen für den Kameraden an ihrer Seite. Politikerprügeln, das sollte mal eine In-Sportart werden...von mir aus auch olympisch
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19.12.2011 19:56 Uhr von Meat
 
+5 | -3
 
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und? kann mir wurscht sein, dass er tot ist
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20.12.2011 08:29 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -0
 
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auge um auge die yankees sind doch "gute christen".
wer das schwert erhebt, wird durch das schwert sterben.
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20.12.2011 12:35 Uhr von Enki77
 
+0 | -1
 
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@Minipet und die anderen Tucholsky Anhänger: hier mal ein altes lateinisches Sprichwort, welches schon zu Platons Zeiten im Gebrauch war.
„Wenn Du Frieden willst, so rüste zum Krieg“

In unserer Welt aus Menschen die noch Generationen davon entfernt ist, Egoismus und Gewalt zu überwinden, sind Soldaten neben dem viel zitierten "Mördern" wohl auch die, die den Rahmen für Frieden bilden.

Es wäre bei den heute auf der Welt lebenden Menschen ignorant anzunehmen, das es ohne bewaffnete Menschen ein friedliches Leben geben würde. Das ist zumindest noch heute genau so kurzsichtig wie die Annahme der Anarchisten das ohne Regeln alles super laufen würde, denn dann würde das Recht des stärkeren gelten.

Auch wenn es euch nicht passt, sofern man das obige als gegeben betrachtet, so sind auch die Pazifisten Egoisten.
Man stellt sich auf eine moralisch höhere Stufe und überlässt anderen das doch tatsächlich notwendige zu tun.

Ich will den Krieg im Irak nicht verteidigen und war und bin auch dagegen gewesen. Ich verurteile nur die Ansicht das alle Soldaten den Tod verdienen. DAS ist moralisch mindestens ebenso niedrig.

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