19.12.11 13:00 Uhr
 1.505
 

Ursula von der Leyen will mit Burn-Out-Vorsorge Milliarden sparen

Die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen enteckt offenbar das Thema Burn-Out für sich, denn immer mehr Menschen erkranken in Deutschland an der Überbelastung im Job.

Durch die psychischen Erkrankungen entstünden laut von der Leyen der Volkswirtschaft Kosten in Höhe von 27 Milliarden Euro pro Jahr. Die dadurch bedingten Krankheitstage hätten sich beinahe verdoppelt.

Von der Leyen setzt in ihrem Kampf gegen den Burn-Out auf einen Neuorientierung der Unternehmen, im Gesetz wolle sie nichts ändern: "Das Arbeitsschutzgesetz hat bereits ganz scharfe Zähne", so die Arbeitsministerin.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ursula von der Leyen, Vorsorge, Einsparung, Burnout-Syndrom, Volkswirtschaft
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ursula von der Leyen fordert Respekt für homosexuelle Soldaten
Ursula von der Leyen plant Bundeswehr-Seminar über Sexualität
Ursula von der Leyen in Saudi-Arabien in Hose: "Ich setze mir kein Kopftuch auf"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.12.2011 13:06 Uhr von Azureon
 
+25 | -0
 
ANZEIGEN
Dumm nur das Burnout nicht nur was mit dem Job zu tun haben muss...

[ nachträglich editiert von Azureon ]
Kommentar ansehen
19.12.2011 13:12 Uhr von Allmightyrandom
 
+31 | -1
 
ANZEIGEN
Man: könnte ja alle mit Burnout in der Politik beschäftigen... da kommt man dann zur Ruhe, hat dank üppiger Diäten auch keinen Stress und keine Sorgen ums Geld mehr... und wenn man DOCH mal einen groben Fehler macht ist das egal, weil Merkel ja allen Ihr "vollstes Vertrauen" ausspricht.

Guter Plan! Und die Von der Leyen räumt doch sicher Ihren Stuhl und geht dafür mal ein paar Jahre bei Aldi an die Kasse malochen. Ist schließlich fürs Gemeinwohl. Und spart MILLIARDEN ein.
Kommentar ansehen
19.12.2011 13:39 Uhr von T¡ppfehler
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Woher will sie das denn wissen? Burn-Out gibt es doch offiziell überhaupt nicht als Krankheit. Zumindest hat es keine eigene Nummer für den Krankenschein.
Kommentar ansehen
19.12.2011 13:44 Uhr von JesusSchmidt
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
wie denn? wie kann man psychischen erkrankungen vorbeugen?

gegen berufsbedingtes ausbrennen hilft nur weniger und stressfreies arbeiten. da gibt es nur 2 probleme:

wenn man weniger arbeitet, bekommt man normalerweise weniger geld.

viele leute haben ausser ihrer arbeit keine echten interessen (saufen und bumsen zähle ich mal nicht).
Kommentar ansehen
19.12.2011 13:52 Uhr von zocs
 
+20 | -1
 
ANZEIGEN
Grundsätzlich wenn unsere vonnixneahnung-Ursel was sagt oder machen will, kommt erst mal nur BULLSHIT raus ...
Das schon mal ganz pauschal !!

Ja "Burn-Out" und Depressionen sind (nach Rückenleiden) die häufigste Krankheitsursache ... komisch, warum denn nur ??
Weil immer mehr blödsinnige oder stressige Arbeit geleistet werden muss. Oft auch unterbezahlt und mit ungewisser Zukunft. Denn schliesslich ist man nur "human-Kapital" und nicht mehr.
Das ist nicht mehr wie vor 40 Jahren als Schlosser.
Überregulierung, Stress durch eMails, reines Profitdenken, Ungewissheit und vieles mehr sorgt für solche Dinge.

Und ich sage Euch ... das wird noch schlimmer.
Schon jetzt hetzt die Realwirtschaft dem virtuellen Finanzensektor hinterher, der mit reinen Zahlenspielereien Milliarden verschiebt.

Die Welt ist am Arsch ... wer hier noch optimistisch ist, weiß einfach vieles nicht.
Kommentar ansehen
19.12.2011 13:59 Uhr von Anti.Religious
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Burnout: In einem Spiegelinterview mit einem Psychologen, wird von diesem behauptet, es gäbe kein wirkliches Burnout, denn genanntes, wäre nichts anderes als eine Depression. Er kritisiert außerdem, dass sich Burnout als unbewusstes Synonym für eine Depression eingeschlichen hat, denn es verharmlost die eigentliche Problematik einer richtigen seelischen Krankheit.
Und die Zensursula hängt sich komplett an dem Thema Burnout auf, dass es nach dem Psychologen gar nicht wirklich gibt. Und es eher Leute trifft, bei denen man es nicht erwartet, nämlich Studenten, Arbeitslose.
Aber Von den Laien hat ihre Inkompetenz ja schon ausreichend bewiesen. Das ist nur ein weiteres Beispiel.
Wenn man sich mit "Burnout" beschäftigt, wird alles nur noch schwachsinniger. Zum Beispiel ist es völlig klar, dass sich die Krankheitstage verdoppeln, denn das Beurlauben eines depressiven Menschen lässt ihm nur noch mehr Zeit in seiner vermeintlichen Nutzlosigkeit und Melancholie zu versinken.

Hier hab ich noch das Interview rausgessucht:
http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von Anti.Religious ]
Kommentar ansehen
19.12.2011 13:59 Uhr von thatstheway
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
richtig lesen oder ? liege ich falsch.
Es heißt ja BO-Vorsorge ,also eine Vorsorgemaßnahme wenn der Fall eintrifft und die einzige Möglichkeit zum Sparen dabei ist, wenn der Patient sich sozusagen selbst für seine Fehlzeiten
bzw. Krankentage bezahlen muss und die "notleidenden" Krankenkassen nicht unnötig belastet werden.
Was anderes erwarte ich von der Laie(n) und den Politikern nicht, man wird unter irgendeinem Vorwand wieder zur Kasse gebeten, nur alles hübsch verpackt.
Kommentar ansehen
19.12.2011 14:00 Uhr von Bettine
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Ausgerechnet Uschi: "Das Arbeitsschutzgesetz hat bereits ganz scharfe Zähne"
- fragt sich nur für wen!

Wenn sich die Uschl dem Thema annimmt, sehe ich schwarz für die ausgebrannten Arbeitnehmer. Sicherlich denkt sie sich nette, kleine Sanktionen aus um dem Fall vorzubeugen, dass zuviele davon betroffen sind.
Mein Tipp:
Liebe Ursel, geh malochen bis du umfällst, nur um am Monatsende festzustellen, dass die ganze Ackerei dich nicht ernährt, nicht kleidet, dir kein Dach über dem Kopf sichert.
Hast du das ein paar Jahre gemacht, dann bin ich gern bereit dem Mist den du seit Jahren verzapfst Achtung zu schenken. Bis dahin.
Kommentar ansehen
19.12.2011 14:31 Uhr von Protonator
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Ich hoffe, das betrifft dann auch Schulen bzw. die Oberstufen, der Leistungsdruck ist aus Erfahrung auch dort auch enorm.
Kommentar ansehen
19.12.2011 15:07 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Problem liegt eigentlich auf der Hand, es ist so, dass die Lebenshaltungskosten real immer mehr steigen, auf der anderen Seite aber Krankenversicherungen etc. sowie auch der Staat nicht zuletzt mit den ganzen Lohnnebenkosten den Hals nicht vollbekommen vor Gier.
Damit man dann ein einigermassen vernuenftiges Leben fuehren kann, ist man dann gezwungen, dem Draengen der Unternehmen nach immer mehr Leistung nachzugeben bis es dann zum Kollaps kommt. Da hilft auch kein Umdenken der Unternehmen, die haben gar keine andere Wahl, damit sie ueberleben koennen. Denn der Konkurrenzkampf und die Dumpingpreise machen das schlicht und ergreifend notwendig. Wer zu lange krank ist, fliegt halt aus der Firma, so ist die Realitaet leider.

[ nachträglich editiert von Bastelpeter ]
Kommentar ansehen
19.12.2011 15:13 Uhr von httpkiller
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Sie ist und bleibt eine Medienhure und hat wohl grade zu wenig Aufmerksamkeit. Da schnappt sie sich schnell mal wieder ein Pouläres Thema um im Gespräch der Medien zu sein.
Kommentar ansehen
19.12.2011 15:20 Uhr von linuxu
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
alles dummes gefasel: von der feinen "Fau von".Wie will sie das den erreichen?
Hat bisher noch keinen einzigen Vorschlag gemacht.
Und es wäre gar nicht so schwer.
Befristete Arbeitsverhältnisse abschaffen
keine Leiharbeit
und gerechte Bezahlung (soviel das man eine Familie ernähren kann)
Dann ginge das das BO Syntrom gegen null.
Kommentar ansehen
19.12.2011 15:37 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Ich wage es: ja zu behaupten, dass das Bore-Out (also das Gegenteil von Burn-Out) Syndrom noch viel gravierender und öfters bei uns auftritt.
Wie viele Menschen hängen in ihrem Job, werden nicht richtig gefordert und "vegetieren" auf der Arbeit vor sich hin?
Ich kenne allein 4-5 Leute, die unter solchem Einfluss stehen. Sitzen den ganzen Tag da und haben relativ gesehen sehr wenig zu tun, weil es immer darauf ankommt, ob die Sache läuft oder nicht.
Sich zu langweilen im Job halte ich fast noch für schlimmer, als überarbeitet zu sein.
Kommentar ansehen
19.12.2011 16:22 Uhr von Aggronaut
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN