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19.12.11 13:00 Uhr
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Ursula von der Leyen will mit Burn-Out-Vorsorge Milliarden sparen

Die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen enteckt offenbar das Thema Burn-Out für sich, denn immer mehr Menschen erkranken in Deutschland an der Überbelastung im Job.

Durch die psychischen Erkrankungen entstünden laut von der Leyen der Volkswirtschaft Kosten in Höhe von 27 Milliarden Euro pro Jahr. Die dadurch bedingten Krankheitstage hätten sich beinahe verdoppelt.

Von der Leyen setzt in ihrem Kampf gegen den Burn-Out auf einen Neuorientierung der Unternehmen, im Gesetz wolle sie nichts ändern: "Das Arbeitsschutzgesetz hat bereits ganz scharfe Zähne", so die Arbeitsministerin.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Ursula von der Leyen, Vorsorge, Einsparung, Burnout-Syndrom, Volkswirtschaft
Quelle: www.welt.de
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Dumm nur.....   
 
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19.12.2011 13:06 Uhr von Azureon
..... das Burnout nicht nur was mit dem Job zu tun haben muss...

[ nachträglich editiert von Azureon ]
Kommentar ansehen Man   
 
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19.12.2011 13:12 Uhr von Allmightyrandom
könnte ja alle mit Burnout in der Politik beschäftigen... da kommt man dann zur Ruhe, hat dank üppiger Diäten auch keinen Stress und keine Sorgen ums Geld mehr... und wenn man DOCH mal einen groben Fehler macht ist das egal, weil Merkel ja allen Ihr "vollstes Vertrauen" ausspricht.

Guter Plan! Und die Von der Leyen räumt doch sicher Ihren Stuhl und geht dafür mal ein paar Jahre bei Aldi an die Kasse malochen. Ist schließlich fürs Gemeinwohl. Und spart MILLIARDEN ein.
Kommentar ansehen Woher will sie das denn wissen?   
 
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19.12.2011 13:39 Uhr von T¡ppfehler
Burn-Out gibt es doch offiziell überhaupt nicht als Krankheit. Zumindest hat es keine eigene Nummer für den Krankenschein.
Kommentar ansehen wie denn?   
 
+8 | -0
 
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19.12.2011 13:44 Uhr von JesusSchmidt
wie kann man psychischen erkrankungen vorbeugen?

gegen berufsbedingtes ausbrennen hilft nur weniger und stressfreies arbeiten. da gibt es nur 2 probleme:

wenn man weniger arbeitet, bekommt man normalerweise weniger geld.

viele leute haben ausser ihrer arbeit keine echten interessen (saufen und bumsen zähle ich mal nicht).
Kommentar ansehen Grundsätzlich ...   
 
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19.12.2011 13:52 Uhr von zocs
wenn unsere vonnixneahnung-Ursel was sagt oder machen will, kommt erst mal nur BULLSHIT raus ...
Das schon mal ganz pauschal !!

Ja "Burn-Out" und Depressionen sind (nach Rückenleiden) die häufigste Krankheitsursache ... komisch, warum denn nur ??
Weil immer mehr blödsinnige oder stressige Arbeit geleistet werden muss. Oft auch unterbezahlt und mit ungewisser Zukunft. Denn schliesslich ist man nur "human-Kapital" und nicht mehr.
Das ist nicht mehr wie vor 40 Jahren als Schlosser.
Überregulierung, Stress durch eMails, reines Profitdenken, Ungewissheit und vieles mehr sorgt für solche Dinge.

Und ich sage Euch ... das wird noch schlimmer.
Schon jetzt hetzt die Realwirtschaft dem virtuellen Finanzensektor hinterher, der mit reinen Zahlenspielereien Milliarden verschiebt.

Die Welt ist am Arsch ... wer hier noch optimistisch ist, weiß einfach vieles nicht.
Kommentar ansehen Burnout   
 
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19.12.2011 13:59 Uhr von Anti.Religious
In einem Spiegelinterview mit einem Psychologen, wird von diesem behauptet, es gäbe kein wirkliches Burnout, denn genanntes, wäre nichts anderes als eine Depression. Er kritisiert außerdem, dass sich Burnout als unbewusstes Synonym für eine Depression eingeschlichen hat, denn es verharmlost die eigentliche Problematik einer richtigen seelischen Krankheit.
Und die Zensursula hängt sich komplett an dem Thema Burnout auf, dass es nach dem Psychologen gar nicht wirklich gibt. Und es eher Leute trifft, bei denen man es nicht erwartet, nämlich Studenten, Arbeitslose.
Aber Von den Laien hat ihre Inkompetenz ja schon ausreichend bewiesen. Das ist nur ein weiteres Beispiel.
Wenn man sich mit "Burnout" beschäftigt, wird alles nur noch schwachsinniger. Zum Beispiel ist es völlig klar, dass sich die Krankheitstage verdoppeln, denn das Beurlauben eines depressiven Menschen lässt ihm nur noch mehr Zeit in seiner vermeintlichen Nutzlosigkeit und Melancholie zu versinken.

Hier hab ich noch das Interview rausgessucht:
http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von Anti.Religious ]
Kommentar ansehen richtig lesen oder ?   
 
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19.12.2011 13:59 Uhr von thatstheway
liege ich falsch.
Es heißt ja BO-Vorsorge ,also eine Vorsorgemaßnahme wenn der Fall eintrifft und die einzige Möglichkeit zum Sparen dabei ist, wenn der Patient sich sozusagen selbst für seine Fehlzeiten
bzw. Krankentage bezahlen muss und die "notleidenden" Krankenkassen nicht unnötig belastet werden.
Was anderes erwarte ich von der Laie(n) und den Politikern nicht, man wird unter irgendeinem Vorwand wieder zur Kasse gebeten, nur alles hübsch verpackt.
Kommentar ansehen Ausgerechnet Uschi   
 
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19.12.2011 14:00 Uhr von Bettine
"Das Arbeitsschutzgesetz hat bereits ganz scharfe Zähne"
- fragt sich nur für wen!

Wenn sich die Uschl dem Thema annimmt, sehe ich schwarz für die ausgebrannten Arbeitnehmer. Sicherlich denkt sie sich nette, kleine Sanktionen aus um dem Fall vorzubeugen, dass zuviele davon betroffen sind.
Mein Tipp:
Liebe Ursel, geh malochen bis du umfällst, nur um am Monatsende festzustellen, dass die ganze Ackerei dich nicht ernährt, nicht kleidet, dir kein Dach über dem Kopf sichert.
Hast du das ein paar Jahre gemacht, dann bin ich gern bereit dem Mist den du seit Jahren verzapfst Achtung zu schenken. Bis dahin.
Kommentar ansehen hmmm   
 
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19.12.2011 14:10 Uhr von Bleissy
mindestens 50% könnt mann verhindern wenn nicht mer als 10 überstunden im monat erlaubt wären ..... und aritsplätze könnte das auch schaffen
Kommentar ansehen Ich hoffe,   
 
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19.12.2011 14:31 Uhr von Protonator
das betrifft dann auch Schulen bzw. die Oberstufen, der Leistungsdruck ist aus Erfahrung auch dort auch enorm.
Kommentar ansehen Das Problem liegt eigentlich auf der Hand,   
 
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19.12.2011 15:07 Uhr von Bastelpeter
es ist so, dass die Lebenshaltungskosten real immer mehr steigen, auf der anderen Seite aber Krankenversicherungen etc. sowie auch der Staat nicht zuletzt mit den ganzen Lohnnebenkosten den Hals nicht vollbekommen vor Gier.
Damit man dann ein einigermassen vernuenftiges Leben fuehren kann, ist man dann gezwungen, dem Draengen der Unternehmen nach immer mehr Leistung nachzugeben bis es dann zum Kollaps kommt. Da hilft auch kein Umdenken der Unternehmen, die haben gar keine andere Wahl, damit sie ueberleben koennen. Denn der Konkurrenzkampf und die Dumpingpreise machen das schlicht und ergreifend notwendig. Wer zu lange krank ist, fliegt halt aus der Firma, so ist die Realitaet leider.

[ nachträglich editiert von Bastelpeter ]
Kommentar ansehen ..............   
 
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19.12.2011 15:13 Uhr von httpkiller
Sie ist und bleibt eine Medienhure und hat wohl grade zu wenig Aufmerksamkeit. Da schnappt sie sich schnell mal wieder ein Pouläres Thema um im Gespräch der Medien zu sein.
Kommentar ansehen alles dummes gefasel   
 
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19.12.2011 15:20 Uhr von linuxu
von der feinen "Fau von".Wie will sie das den erreichen?
Hat bisher noch keinen einzigen Vorschlag gemacht.
Und es wäre gar nicht so schwer.
Befristete Arbeitsverhältnisse abschaffen
keine Leiharbeit
und gerechte Bezahlung (soviel das man eine Familie ernähren kann)
Dann ginge das das BO Syntrom gegen null.
Kommentar ansehen Ich wage es   
 
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19.12.2011 15:37 Uhr von SN_Spitfire
ja zu behaupten, dass das Bore-Out (also das Gegenteil von Burn-Out) Syndrom noch viel gravierender und öfters bei uns auftritt.
Wie viele Menschen hängen in ihrem Job, werden nicht richtig gefordert und "vegetieren" auf der Arbeit vor sich hin?
Ich kenne allein 4-5 Leute, die unter solchem Einfluss stehen. Sitzen den ganzen Tag da und haben relativ gesehen sehr wenig zu tun, weil es immer darauf ankommt, ob die Sache läuft oder nicht.
Sich zu langweilen im Job halte ich fast noch für schlimmer, als überarbeitet zu sein.
Kommentar ansehen nenn sich reaktive depression   
 
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19.12.2011 16:22 Uhr von Aggronaut
Das ist wieder mal dummes geschwafel eines politikers, der von der materie überhaupt aber wirklich so überhaupt keine ahnung hat.

mal abgeshen davon das die zustände in vielen firmen katastrophal sind und oftmals die menschenrechte mit füssen getreten werden..
für 1000eur netto arbeiten gehen trägt nicht grad zum gesund erhaltung bei. und das ist wohl das gehalt was mittlerweile die meisten raus haben dürften, zuwenig zum leben zuviel zum sterben. über die hohe anzahl an stunden die viele dafür arbeiten gehen müssen brauch man gar nicht erst diskutieren.


weltfremdes heuchlerisches politiker pack.
Kommentar ansehen "moderne zeiten"   
 
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19.12.2011 16:32 Uhr von monojack
was schon charlie chaplin nachhaltig bebilderte:
der mensch sollte nicht der maschine dienen, sondern die maschine dem menschen.
was in diesem jahrhundert geschieht, ist eine perversion an unserer natur. dadurch das menschen heutzutage mit immer leistungsfähigeren maschinen konkurrieren müssen, zeigt sich eben der verschleiss nahtlos in multipler gestalt.
kann frau von der leyen etwas daran ändern?
...ich befürchte nicht.
Kommentar ansehen Da soll noch einer normal bleiben ?   
 
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19.12.2011 16:44 Uhr von architeutes
Wenn man Tag für Tag den Mist lesen und sehen muß den unsere Politiker verzapfen . Da kann einen doch nur der
Kragen platzen . Macht Ihr euren Job erst mal richtig , bevor
Ihr Liebe heuchelt , es geht doch nur ums Geld .Milliarden-
verluste , ja klar , macht bessere Politik , der Rest geht
dann von alleine .
Kommentar ansehen ^_^   
 
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19.12.2011 17:04 Uhr von Loxy
"Ursula von der Leyen will mit Burn-Out-Vorsorge Milliarden sparen"

Klar will sie Milliarden sparen mit Ihrer Vorsorge. Dass dabei den Menschen vielleicht zufällig geholfen wird ist kollaterales Gutmenschentum dass so nebenbei anfällt... aber in erster Linie geht es natürlich darum das Potential des vorhandenen Humankapitals auszuschöpfen und die Kosten für dessen Erhaltung und Rekreation gering zu halten. Das ist das oberste Ziel... möglichst viel rausholen aus der tumben Masse.
Kommentar ansehen Saugeil, Uschi!   
 
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19.12.2011 17:42 Uhr von ArrowTiger
Finde ich klasse, daß Du deine Position als Arbeitsministerin jetzt doch ernst nimmst, und die unsägliche Lohndumpingpolitik, die durch Agenda 2010 und Hartz IV ermöglicht wurde, zurücknehmen willst. Vor der Etablierung eines Niedriglohnsektors in Deutschland war ja damals schon von vielen Experten, als der Anfang von Ende, gewarnt worden. Gut, daß wenigstens Du das nun erkannt hast! Besser spät als nie, sagt man ja...

Ein Plus an Arbeitsplatzsicherheit und die Rückkehr zu einem menschenwürdigen Auskommen werden die Burn-Out Zahlen sicher wieder auf vor-schrödersches Niveau absenken helfen, das siehst du schon richtig.

Danke! Bist ja gar nicht so dämlich wie ich dachte, Uschi! ;-)
Kommentar ansehen Einwände   
 
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19.12.2011 19:42 Uhr von TheRoadrunner
@ Azureon: stimmt, aber Arbeit dürfte eine Hauptursache sein.

@ Allmighty: das dürfte von der Arbeitsauffassung der jeweiligen Politiker abhängen. Eine seriöse Diskussion der Arbeitszeiten von Politikern habe ich zumindest auf Anhieb nicht gefunden.
Wenn Politiker einen Missstand ignorieren, schimpft man auf sie, wenn sie etwas dagegen tun wollen auch. Ja, was denn nun?

@ Tippfehler: meines Wissens ist Z73.0 der Code für Burnout.

@ Jesus: ich stand kurz vor einem Burnout. Ich habe meinem Chef gesagt, dass ich so nicht weiterarbeiten kann (3 Monate lang mehr als 50% über der Sollbelastung). Er hats eingesehen. Wenn mehr Mitarbeiter rechtzeitig merken, dass es zuviel wird, UND die Firmen bzw. die Vorgesetzten richtig reagieren, wäre das schon mal ein Anfang. Von einem kranken Mitarbeiter hat schließlich auch die Firma nichts.

@ zocs: nach dem ersten Absatz braucht man eigentlich gar nicht weiterlesen. Aber dann wirds doch noch witzig: "Und ich sage Euch..." - bist du´n Prophet? Fehlt nur noch ein "Amen" vorne dran. Sei mir nicht böse, aber dein Stammtischgelabere ist auch nicht besser als das Geschwätz der Politiker.

@ Anti: jo, und weil ein (1!!) Psychologe sich aufspielt und meint, es gäbe keinen Burnout, glaubst du das natürlich. Bestenfalls kann man darüber diskutieren, ob der Name für die Diagnose sinnvoll ist.
Wie gesagt, ich stand vor einem Burnout - und es hatte nicht das geringste mit Depressionen zu tun, sondern einfach nur mit massiver Arbeitsüberlastung.
Ebenso gibt es Depressionen, die nicht das geringste mit Burnout zu tun haben.

@ thatstheway: Es geht um *Vorsorge*. Wenn der Burnout einmal diagnostiziert ist, ist es eigentlich schon zu spät.

@ Bettine: Das Arbeitsschutzgesetz ist an sich gar nicht so schlecht. Das Problem sind letztlich die Mitarbeiter, die sich nicht darauf berufen und ihr Recht nicht einklagen. Und da nehme mich selbst nicht aus.

@ bleissy: Dazu müsste erstmal überall die Arbeitszeit vernünftig erfasst werden. Ja, es gibt Firmen, in denen das nicht der Fall ist. Stichwort Vertrauensarbeitszeit.

@ protonator: es ist nun schon 15 Jahre her, dass ich mein Abitur in Bayern gemacht habe, aber weder ich noch einer meiner Mitschüler hat sich damals extrem überarbeitet. Das mag heute anders sein, liegt aber meines Erachtens auch daran, dass viele Schüler unbedingt aufs Gymnasium sollen, die einfach nicht die Voraussetzungen dafür aufweisen.
Kommentar ansehen ohja...   
 
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20.12.2011 03:40 Uhr von FuseHack
antidepressiva ins grundwasser...das wärs...

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