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Hohe Fehlerquote bei Radarfallen

Bei mehr als 25 Prozent der 8.859 Fälle, die der Gutachter Hans-Peter Grün in den letzten viereinhalb Jahren untersucht hat, fand er Fehler, die meisten davon in der Beweisführung. So kommt es zum Beispiel zu Verwechselungen, wenn mehrere Fahrzeuge auf dem Beweisfoto abgebildet sind.

Auch die Eichung der Radaranlagen scheint nicht immer gegeben zu sein da sich beispielsweise Spurrillen zwischen den Sensoren auf der Fahrbahn bilden können.

Wer geblitzt wurde und Zweifel an der Messung hat, sollte sich einen Anwalt nehmen, denn in den meisten Fällen wird das Verfahren sofort eingestellt, wenn auch nur eine kleine Ungenauigkeit in der Beweisführung auftaucht.


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WebReporter: Meister89
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Führerschein, Anwalt, Radarfalle
Quelle: www.derwesten.de

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