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Hohe Fehlerquote bei Radarfallen

Bei mehr als 25 Prozent der 8.859 Fälle, die der Gutachter Hans-Peter Grün in den letzten viereinhalb Jahren untersucht hat, fand er Fehler, die meisten davon in der Beweisführung. So kommt es zum Beispiel zu Verwechselungen, wenn mehrere Fahrzeuge auf dem Beweisfoto abgebildet sind.

Auch die Eichung der Radaranlagen scheint nicht immer gegeben zu sein da sich beispielsweise Spurrillen zwischen den Sensoren auf der Fahrbahn bilden können.

Wer geblitzt wurde und Zweifel an der Messung hat, sollte sich einen Anwalt nehmen, denn in den meisten Fällen wird das Verfahren sofort eingestellt, wenn auch nur eine kleine Ungenauigkeit in der Beweisführung auftaucht.


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WebReporter: Meister89
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Führerschein, Anwalt, Radarfalle
Quelle: www.derwesten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2011 11:29 Uhr von Pils28
 
+11 | -1
 
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Da es aber Gang und Gäbe ist, dass man bei nur nem kleinsten Mucks direkt ein Vielfaches zu zahlen hat, lohnt sich bei einer Fehlerquote von 25% vermutlich meist kein Widerspruch. Man müsste vielleicht einfach mal die Beamten gescheit ausbilden und auf Sorgsamkeit drillen. Habe das Gefühl, dass vielerorts korrektes Arbeiten und ein gesundes Maß an Kompetenz bei den Herren in Blau ausstirbt.
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19.12.2011 12:47 Uhr von Petaa
 
+3 | -4
 
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richtig: Wenn es blitzt grundsätzlich anhalten und wenn möglich Nummernschilder des Vorhausfahrenden und bei mehreren Spuren auch der Nebenfahrer aufschreiben. Wenn es geht noch das Handy schnappen und ein Foto aus beiden Perspektiven machen.

Ich wurde bisher zwei mal geblitzt und jedes Mal war der Nebenfahrer gemeint. Ich durfte das dann anfechten...

Hat mich aufgrund meiner Beweise immer nur Nerven und etwas Porto gekostet!
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19.12.2011 12:48 Uhr von blz
 
+2 | -2
 
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@Pils28: Bei uns machen das nicht mehr die Blauen. Das sind irgendwelche Hiwis.
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19.12.2011 13:15 Uhr von pLu3schba3R
 
+2 | -2
 
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das sind keine hiwis ordnungsamt ;) die dürfen das doch auch mittlerweile
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19.12.2011 15:54 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -4
 
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Grundsätzlich: sage ich ja, dass wer sich an die erlaubte Geschwindigkeit hält, auch nicht geblitzt wird.
Aber es kann immer einen erwischen. Habe für diesen Zweck eine Kamera im Auto, die permanent alles vor mir aufzeichnet.
Konnte dadurch bereits ein mal beweisen, dass ein Fahrzeug neben mir explizit zu schnell fuhr und nicht ich.
Hätte ich das nicht können, wäre vermutlich eine Gebühr in Höhe meiner Kosten für die Kamera angefallen, daher hat sich die Kamera bei mir schon rentiert.
Ebenso können so auch Anzeigen stichhaltiger bewiesen werden, falls einer meint den Rowdy auf der Strasse zu spielen. Solche Fälle treten durchaus öfters auf.

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